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Hocus Pocus

Cie. Philippe Saire – ab 8 Jahren

Im Licht erscheint ein Schmetterling
Foto: Philippe Pache
Im Licht erscheint ein Spinnennetz
Foto: Philippe Weissbrodt

"Hocus Pocus" entführt die Zuschauerinnen und Zuschauer in ein magisches Spiel aus Licht und Schatten. Zwei Lichtstreifen erscheinen im Dunkeln. Dazwischen erscheinen wie durch Zauberhand die beiden Helden, zwei Brüder. Gemeinsam gehen sie in die Welt hinaus: Sie fliegen durch die Wolken, bekämpfen Monster und trotzen der Dunkelheit. Ihre Reise erzählt von Freundschaft, dem Leben, von Selbstlosigkeit und Mut. In "Hocus Pocus", einer Mischung aus Zirkus und Tanz, erschafft der Choreograf Philippe Saire eine sagenhafte Welt, in der es mythische Wesen zu bezwingen gibt, die Schwerkraft überwunden scheint und die Illusionen unsere Fantasie beflügeln.

Philippe Saire verbindet für seine Stücke visuelle Kunst, Tanz, Theater und Kino. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Schweizer Tanz- und Choreografiepreis für sein Lebenswerk. Mit seinen spartenübergreifenden Inszenierungen tourt er um die ganze Welt.

Spielorte

TaB* Theater am Bahnhof Reinach – für 2. und 3. Klasse

DatumZeitAnzahl Plätze
Mo, 16. November10:00 Uhrausgebucht
Mo, 16. November14:00 Uhr20
Di, 17. November10:00 Uhr10
Di, 17. November14:00 Uhr45

Roter Teppich

Do, 29. Oktober – 17:00 Uhr

Adresse

Tunaustrasse 5, 5734 Reinach

Kosten

Fr. 10.– pro Schülerin oder Schüler (kein Impulsgesuch nötig, Ticketkosten bereits unterstützt)

Kontakt

hrege Lehmann, , Tel. 079 245 68 79, www.tab.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Bühne Aarau: Tuchlaube – für 2. bis 5. Klasse

DatenZeitAnzahl Plätze
Do, 19. November14:00 Uhr80
Fr, 20. November10:00 Uhr58
Fr, 20. November14:00 Uhr81
Sa, 21. November17:00 Uhröffentliche Vorstellung

Roter Teppich

Di, 3. November – 18:00 Uhr

Adresse

Metzgergasse 18, 5000 Aarau

Kosten

Fr. 10.– pro Schülerin oder Schüler (kein Impulskreditgesuch nötig, Ticketkosten bereits unterstützt)

Kontakt

Nina Curcio, , Tel. 062 834 80 40, www.buehne-aarau.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

ThiK Theater im Kornhaus Baden – für 2. bis 4. Klasse

DatumZeitAnzahl Plätze
Do, 12. November10:00 Uhr70
Fr, 13. November10:00 Uhr70
Sa, 14. November17:00 Uhröffentliche Vorstellung

Roter Teppich

Mo, 2. November – 18:00 Uhr

Adresse

Kronengasse 10, 5400 Baden

Kosten

Fr. 10.– pro Schülerin oder Schüler (kein Impulskreditgesuch nötig, Ticketkosten bereits unterstützt)

Kontakt

Nadine Tobler, nadine.tobler@thik.ch, Tel. 056 209 01 33, www.thik.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Roter Teppich für Lehrpersonen

Beim Roten Teppich geben Nina Curcio für die Vorstellungen der Bühne Aarau und im TaB, Nadine Tobler für die Vorstellungen im ThiK Einblick in die magische Mischung von Tanz und Zirkuskunst von “Hocus Pocus”. Sie zeigen dabei auch die besondere Bedeutung der Bühneneinrichtung für dieses Stück auf. Zudem stellen sie stückbezogene Vor- und Nachbereitungsmöglichkeiten für den Unterricht vor.

  • TaB* Theater am Bahnhof Reinach – Do, 29. Oktober – 17:00 Uhr
  • Bühne Aarau: Tuchlaube – Di, 3. November – 18:00 Uhr
  • ThiK Theater im Kornhaus Baden – Mo, 2. November – 18:00 Uhr

Theaterpädagogisches Begleitmaterial "Hocus Pocus" folgt.

Kurzeinführung in der Klasse

Zur Vorbereitung auf den Theaterbesuch bieten Nina Curcio für die Vorstellungen in Aarau und Nadine Tobler für die Vorstellungen in Baden und Reinach halbstündige Stückeinführungen im Klassenzimmer an. Dabei wird der Stückinhalt thematisiert, aber auch die Entstehung der Inszenierung und die beteiligten Künstlerinnen und Künstler vorgestellt. Zudem werden die Schülerinnen und Schüler auf den Theaterbesuch im Allgemeinen vorbereitet und erhalten Anregungen für das Nachgespräch. Die Reservation kann direkt mit der Buchung des Theaterbesuchs gemacht werden.

Interview mit dem Choreografen Philippe Saire

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Foto: Philippe Weissbrodt

Philippe Saire hat mit seinem Ensemble eine zauberhafte Inszenierung fürs junge Publikum erschaffen. Im Interview gewährt er einen Einblick in die Arbeit.

"Hocus Pocus" klingt nach Zauberei. Was ist das Magische an der Inszenierung?

Die Wahl des Titels geht klar in diese Richtung, auf Französisch würde man "Abrakadadabra" sagen. Ich habe ihn deshalb gewählt, weil das spezielle Lichtgerät, mit welchem die reale Inszenierung spielt, eine Magie hervorruft. Es wirkt fast unwirklich, wenn einzelne Körperteile oder Objekte auftauchen und wieder verschwinden. Dieser Vorgang spielt mit unserer visuellen Wahrnehmung.

Die Inszenierung kommt ohne Sprache aus. Erfährt das Publikum eine Geschichte? Ein Abenteuer?

In erster Linie ist die Vorstellung ein Tanztheater, man könnte aber auch von einem Objekttheater mit verschiedenen Szenen sprechen. Die Form der Erzählung ist diejenige vom Tanztheater: Es ist eine Richtung vorgegeben, aber die Bilder werden nicht erklärt. Trotzdem sieht das Publikum eine "Geschichte": Allmählich erscheinen zwei Freunde oder Brüder, die sich gegenseitig stark machen, um gerüstet zu sein, die Welt zu erkunden. Gemeinsam erleben sie fantastische Abenteuer, verlieren einander einmal und finden aber am Ende wieder zusammen.

Was hat die Cie. Philippe Saire inspiriert, für ein junges Publikum eine Inszenierung zu machen?

Die Lust ist mir beim Experimentieren mit dem Lichtgerät während den Proben zum Erwachsenenstück "Vacuum" gekommen. Der spezielle Effekt mit dem Licht hat grösseren Spielraum geboten, dass mir die Idee kam, etwas für ein junges Publikum zu machen. Diese Idee habe ich Sophie Gardaz, der Direktorin des Petit Théâtre à Lausanne gezeigt, die mich bestärkt hat und bereit war, das Stück zu koproduzieren. Da ich so etwas vorher noch nie gemacht hatte, habe ich mich mit der Zielgruppe und den Reaktionen der Kinder auseinandergesetzt, und ich habe auch viele Tryouts mit dem jungen Publikum gemacht. Dies alles hat dazu geführt, dass ich grosse Freiheit in der Kreation des Stücks gespürt habe, noch grössere Freiheiten als für viele andere Choreografien, die ich bisher gemacht habe.

Das Stück ist schon durch mehrere Länder getourt. Im Herbst kommt es im Rahmen des Theaterfunkenfestivals in den Kanton Aargau. Weshalb darf man das Stück nicht verpassen?

Ein Grund, dass das Stück an so vielen Orten spielen kann, ist sicher, weil es mit dem speziellen Lichtgerät einzigartig ist im Kinder- und Jugendtheater (und, soweit ich weiss, auch im Erwachsenenbereich). Ich glaube, dass es uns gelungen ist, mit exzellenten Tänzern gleichzeitig eine faszinierende und bezaubernde Form zu finden, mit der sehr sorgfältig poetische Bilder aneinandergereiht werden.

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