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fanfaluca – Jugend Theater Festival Schweiz

fanfaluca – Jugend Theater Festival Schweiz – Theater & Tanz – 7. bis 9. Klasse, Sekundarstufe II

Vier Jugendliche, einer liegt am Boden mit Erde auf seinem Körper, eine Jugendliche kniet neben ihm. Bild vergrössern
© Kalena Leo

Die siebte Ausgabe des Festivals vom 8. bis 12. September 2020 präsentiert ein hochwertiges Programm der Schweizer Jugendtheaterszene und bildet die aktuelle Vielfalt künstlerischer Theaterarbeiten von und mit jugendlichen Darstellerinnen und Darstellern ab. Ein internationales Gastspiel ergänzt das Festival. Schülerinnen und Schüler setzen sich als Zuschauende oder in Workshops zur Inszenierung mit der Ästhetik und den Inhalten des Gesehenen ihrer eigenen Generation auseinander.

Hinweis:

Aktuelle Informationen zur Teilnahme als Theatergruppe oder zum Festivalbesuch im Klassenverband sind auf www.fanfaluca.ch (öffnet in einem neuen Fenster) publiziert.

Detailinformation

OrtAarau, diverse Orte
Daten8. bis 12. September 2020
Kosten/Dauer
  • Workshop Fr. 200.– für 90 Minuten (mit Impulskredit Fr. 100.–)
  • Vorstellung Fr. 15.– pro Person (mit Impulskredit Fr. 7.50)
Kontakt
Webseitewww.fanfaluca.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Interview mit Petra Fischer, Jury-Leiterin

Im Interview gibt Petra Fischer einen exklusiven Einblick in den diesjährigen Jurierungsprozess des fanfaluca – Jugend Theater Festivals Schweiz.

Lachende Frau in einer Halle Bild vergrössern
© T+T Fotografie / Toni Suter + Tanja Dorendorf

Das Festival soll sich als ein Ort der Begegnung, Anregung und Auseinandersetzung weiterentwickeln.

Welche Aspekte des Festivals sind für dich besonders wichtig und weshalb?

Die Vielfalt der Theaterarbeiten von Jugendlichen beim Festival vorzustellen, bleibt ein ganz wichtiger Aspekt. Diese dann aber auch mit einem breit gefächerten Publikum zu diskutieren, von Jugendlichen, die (noch) nicht Theater in seiner Vielfalt entdeckt haben, bis hin zu professionellen Theaterleuten, die auch für ein junges Publikum produzieren, auf dem Festival mit eigenen Arbeiten aber nicht vertreten sind, erscheint mir eine Herausforderung. Da gibt es sicher Möglichkeiten, Formate weiter zu entwickeln. Unbedingt fortzuführen ist der Austausch der eingeladenen Gruppen untereinander. D.h., das Festival soll sich als ein Ort der Begegnung, Anregung und Auseinandersetzung weiterentwickeln.

Was kann für das fanfaluca unter deiner Jury-Leitung erwartet werden?

Im Moment können das ja erst einmal nur Ideen, Visionen sein: aus meinen bisherigen Arbeitszusammenhängen, u.a. für die ASSITEJ Schweiz Suisse Svizzera Svizra werde ich versuchen, mehr professionelle Theaterschaffende verschiedener Arbeitsbereiche in das Festival einzubinden. Ich finde wichtig, dass sie, die auch für ein junges Publikum Theater machen, erleben, in welcher Art und Weise Jugendliche sich beim eigenen Theaterspiel mit diesem Genre auseinandersetzen, welche Erwartungen, Formen und Fragen es daran gibt, und diese dann gemeinsam zu bearbeiten.

Und mir ist es ein Anliegen, ausgehend von der Auswahl der Produktionen Gesprächspartner ins Festival einzubinden, die nicht aus dem Theaterbereich kommen, sondern Anbindungen zu Fragestellungen haben, die die Produktionen aufwerfen. Dieser gesellschaftliche Bezug, die Verankerung des Festivals im Alltag des Publikums interessiert mich. Unsere Jury in ihrer Vielfalt soll dabei während des Festivals präsent sein.

Was erhoffst du dir von der kommenden Jury-Phase?

Zunächst bin ich gespannt, wen wir für die Arbeit innerhalb der Jury gewinnen können. Mir ist wichtig, möglichst unterschiedliche Blickwinkel und Erfahrungen vertreten zu haben, damit sich herausfordernde Diskussionen für alle ergeben. Ausserdem wird es darum gehen, viele verschiedene Gruppen zu gewinnen, sich für eine fanfaluca-Teilnahme 2020 zu bewerben, was mir u.a. wegen des Termins teilweise schwierig erscheint. Ich freue mich auf die Kontakte dann zu diesen Gruppen, auf ihre anregenden Produktionen und den Austausch darüber mit ihnen und innerhalb der Jury. Zuletzt bin ich gespannt, welche Entdeckungen wir ausserhalb der Schweiz machen, die wir dann in Aarau präsentieren können.

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