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Graphiton Workshop

Actioncy – Medienkunst & Film – 7. bis 9. Klasse, Sekundarschule II

Auf der Basis eines Bausatzes löten die Schülerinnen und Schüler einen simplen Synthesizer. Wenn sie den Stromkreislauf des Synthesizers über eine Graphitzeichnung schliessen, entstehen durch die unterschiedlichen Formen und Linien in der Zeichnung verschiedene elektronische Widerstände. Durch diese Veränderung des elektronischen Widerstands verändert sich auch der Klang. Somit entstehen durch die Zeichnung ganz individuelle Instrumente.

Detailinformationen
OrtSchulhaus
Datennach Vereinbarung
Kosten / DauerFr. 900.– für einen Halbtag (mit Impulskredit Fr. 450.–), inklusive Material
Gruppengrösseeine Schulklasse
KontaktLivia Müller, Tel. 079 531 35 33,
Webseitewww.actioncy.ch (öffnet in einem neuen Fenster)

Einblick in den Graphiton Workshop

In ihrem Hintergrundbericht präsentiert Andrea Zielinski den Inhalt des Graphiton Workshops und zeigt auf, wie dieser Workshop in den neuen Lehrplan eingebunden werden kann.

Im Graphiton Workshop bauen die Schülerinnen und Schüler einen eigenen kleinen Synthesizer, mit dem man über eine Graphitzeichnung Töne erzeugen kann. Livia Müller, Workshopleiterin, bringt alle notwendigen Teile eines Bausatzes mit.

Schritt für Schritt

Die Klasse trifft auf die ausgebreiteten Materialien: farbige Drähte, Leiterplatten, Chips, LED-Lämpchen, Büroklammern und Batterien. Die Lötkolben stehen auf den Tischen schon für den Einsatz bereit. Noch ist allen unklar, was daraus werden soll. Wie soll sich aus den vielen Einzelteilen ein Gerät erbauen lassen, das Strom erzeugt und mittels einer Bleistiftzeichnung Geräusche hervorruft?

Livia Müller erklärt den begeisterten Schülerinnen und Schülern jeden Schritt. In Zweiergruppen arbeiten alle konzentriert. Die Kinder löten die elektronischen Bauteile auf die Platinen und bringen das Lämpchen und die Drähte der Lautsprecher am vorgesehenen Platz an. Am Schluss fertigen die Schülerinnen und Schüler mit Graphitstiften eine Zeichnung an.

Darstellung und Projektion der Werkzeuge und Materialen für den Synthesizerbau
Foto: Andrea Zielinski
Schüler fertigen eine Bleistiftzeichnung an
Foto: Andrea Zielinski
Frau steht vor Projektion und erklärt
Foto: Andrea Zielinski
Schülerinnen und Schüler fertigen eine Bleistiftzeichnung an
Foto: Andrea Zielinski

Das Ergebnis verblüfft alle und die Freude über die Synthesizerklänge ist gross.

Andrea Zielinski

Was passiert genau

Über die verschiedenen Bauteile werden Schwingungen erzeugt und verstärkt, die als elektronische Klänge hörbar werden. Der Stromkreislauf wird dabei erst über die selbst gezeichnete Graphitzeichnung geschlossen. Da das Graphit als elektronischer Widerstand fungiert, verändert sich der Klang mit der Platzierung der Anschlüsse auf der Zeichnung. So lassen sich ganz individuell klingende Töne zeichnen. Das Ergebnis verblüfft alle und die Freude über die Synthesizerklänge ist gross.

Der Workshop lässt sich wunderbar mit dem neuen Aargauer Lehrplan zu den Themenbereichen Natur, Mensch, Gesellschaft (NMG) verbinden.

Harry Faiss

Das Vermittlungsangebot in Verbindung mit dem neuen Lehrplan

Klassenlehrer Harry Faiss aus Lenzburg gab nach dem Workshopbesuch mit seiner 6. Klasse folgende Empfehlung ab:

Der Workshop lässt sich wunderbar mit dem neuen Aargauer Lehrplan zu den Themenbereichen Natur, Mensch, Gesellschaft (NMG) verbinden, allenfalls in Kombination mit Werken (TTG) und/oder Bildnerisches Gestalten (BG).

Beispiele Aargauer Lehrplan (öffnet in einem neuen Fenster)

Der Kurs unterstützt die Ziele im Kompetenzbereich "Technische Entwicklungen und Umsetzungen erschliessen, einschätzen und anwenden": Die Schülerinnen und Schüler können Alltagsgeräte und technische Anlagen untersuchen und nachbauen (NMG.5.1).

Livia Müller

Livia Müller ist freischaffende Künstlerin im Bereich mechatronische Kunst, Material-, Objekt- und Rauminszenierung und Mitglied der Actioncy GmbH, deren Anliegen es ist, elektronische Vermittlungsangebote anzubieten.

Neben der Schulung von handwerklichen, technischen und gestalterischen Fähigkeiten ist es Livia Müller wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler übergreifende Zusammenhänge erkennen, ihre Alltagswelt mit unterschiedlichen Mitteln und Methoden erforschen und darauf basierend neue Ideen oder Projekte realisieren.

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