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Freizeit im archäologischen Kontext: Die Obere Badestube

Die Europäischen Tage des Denkmals bieten ein vielfältiges Programm.

Führung

Blick auf die Ruinen der ausgegrabenen Oberen Badestube in Zofingen. Foto Kantonsarchäologie, © Kanton Aargau

Regelmässiges Baden bildet seit dem Spätmittelalter einen festen Bestandteil des städtischen Alltags und der Freizeitgestaltung. In der Badestube wurde nicht nur gebadet und geschwitzt, sondern man konnte sich hier auch medizinisch versorgen oder die Haare schneiden lassen. Wichtig war auch der soziale Austausch, etwa in Form von Spielen.

Überreste einer solchen Badestube, der sogenannten Oberen Badestube, kamen 2018 infolge von Werkleitungssanierungen auf dem Platz vor dem Zofinger Pulverturm zum Vorschein. Der Grundriss der Badestube aus der frühen Neuzeit ist heute in der Pflästerung des Platzes wiedergegeben und ein 360°-Panorama lässt einen in das spätmittelalterliche Badetreiben eintauchen. Vom Spielen in der Badestube zeugen Funde wie Murmeln und Würfel. Die Führung nimmt mit auf einen Stadtrundgang aus bauarchäologischer Sicht mit einem Schwerpunkt bei der Oberen Badestube am Pulverturm.

Detailinformationen

  • Führungen um 13 und 15 Uhr
  • Treffpunkt bei der Markthalle, Niklaus-Thut-Platz 1
  • Ohne Anmeldung, kostenlos.
  • Departement Bildung, Kultur und Sport