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Porträt der Aargauer Bibliotheksbeauftragten Nadja Böller

Nadja Böller möchte die Bildungspartnerschaft von Schulen und Bibliotheken stärken. Ins Visier rückt dabei die Informations- und Medienkompetenz als wichtiges Element des Neuen Aargauer Lehrplans Volksschule.

Keine Angst vor der Datenflut © Nadja Böller

Um den grossen Begriff 'Wissen' zu visualisieren, werden gerne Bilder von Bibliotheken verwendet. Informationen auf Abertausenden von Buchseiten und Manuskripten versinnbildlichen die Bedeutung der Bibliothek als Hort des Wissens. Auch Nadja Böller liest noch ab und zu ein Buch mit Papierseiten – in der Regel ist die Aargauer Bibliotheksbeauftragte aber in digitalen Wissenswelten unterwegs. Inmitten der endlosen Menge an Informationen und Inhalten, die sich aus Datenbanken, Online­Foren, sozialen Medien oder Websites abrufen lassen, ist die 40­jährige Informationswissenschaftlerin kompetent unterwegs. "Das ist faszinierend", sagt sie, "aber es ist für viele auch eine grosse Herausforderung, sich in diesem immens grossen Angebot zurechtzufinden."

Gefragt sind Kompetenzen, um Information kritisch bewerten zu können und die Daten so zu speichern, dass man sie auch wieder abrufen kann.

Nadja BöllerAargauer Bibliotheksbeauftragte

In diesem Prozess nehmen die Bibliotheken eine wichtige Rolle ein: "Bibliotheken sind zentrale Schaltstellen für diese Informationskompetenz: Die bereitgestellten Angebote sind gefiltert, aufbereitet, katalogisiert und geordnet, sie können von der Öffentlichkeit abgerufen und systematisch genutzt werden."

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