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Goldmünze des Kaisers Tiberius

Römische Goldmünzen werden bei regulären Ausgrabungen ganz selten gefunden. Denn eine solche Münze, die mehr als den Monatslohn eines Legionärs ausmachte, ging nicht einfach verloren.

Das Recht zum Prägen von Münzen lag beim Kaiser. Die Forschung geht davon aus, dass Gold- und Silbermünzen dieses Typs in der Münzprägestätte in Lyon (F) geprägt wurden. Durch den Fund eines Prägestempels in Vindonissa im Jahr 2004 stellen sich neue Fragen: Ist bei der Versorgung des Militärs mit Geld auch mit mobilen Prägestätten zu rechnen?

Steckbrief

  • Gold
  • Durchmesser 1,9 cm
  • Vorderseite: Kopf des Kaisers Tiberius mit Lorbeerkranz; TI CAESAR DIVI AVG F AVGVSTVS (Tiberius Caesar Augustus, Sohn des göttlichen Augustus)
  • Rückseite: Sitzende weibliche Figur, Lanze in der einen, Zweig in der anderen Hand; PONTIF MAXIM (Oberster Priester)
  • Geprägt unter Kaiser Tiberius (14–37 n. Chr.); Adoptivsohn des Kaisers Augustus
Vorderseite einer goldenen Münze.
Vorderseite: TI CAESAR DIVI AVG F AVGVSTVS. Foto Kantonsarchäologie; © Kanton Aargau
Rückseite einer goldenen Münze.
Rückseite: PONTIF MAXIM. Foto Kantonsarchäologie; © Kanton Aargau
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