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"Die Gesundheit unserer Mitarbeitenden hat für uns oberste Priorität"

Die Franke Schweiz AG gehört zu den ersten Betrieben im Aargau, die regelmässige Betriebstestungen durchführen. Geschäftsführer Bruno Triet koordiniert mit seinem Team diese in seinem Unternehmen, das rund 900 Mitarbeitende in Aarburg zählt. Er ist von der Wirksamkeit der Betriebstestungen überzeugt, wie er im Interview erklärt.

Porträt von Bruno Triet
Bruno Triet, Chief Risk & Real Estate Franke Group / Managing Director Franke Schweiz AG

Warum macht die Franke Group an den repetitiven Betriebstestungen mit?
Bruno Triet: Mit der Teilnahme leistet Franke einen weiteren Beitrag zur Eindämmung der Pandemie. Denn aufgrund regelmässiger Tests können asymptomatisch Erkrankte rechtzeitig erkannt und in Isolation geschickt werden, was potenzielle weitere Ansteckungen im Arbeitsumfeld sowie im privaten und öffentlichen Bereich verhindert.

Zusammen mit den anderen ergriffenen Schutzmassnahmen, wie Abstand halten, Trennwände oder der Maskenpflicht, helfen uns diese Tests dabei, wirkungsvoll unsere Mitarbeitenden zu schützen. Das repetitive Testen ist eine wichtige Massnahme, um den Produktionsbetrieb aufrecht zu erhalten und damit Office-Mitarbeitende schrittweise an den Arbeitsplatz zurückkehren können.

Inwiefern haben Sie als Betrieb von der Teilnahme profitiert?
Der Aufbau des Prozesses (Testablauf, Labor etc.) musste nicht selbst erstellt und aufgegleist werden. Insofern war die Zusammenarbeit mit den kantonalen Diensten von enormer Hilfe. Auch das fehlende medizinische Wissen hat uns der Kanton entsprechend vermittelt. Und natürlich konnten wir damit nicht nur die Sicherheit für unsere Kunden und andere Geschäftspartner erhöhen, sondern auch das Risiko reduzieren, dass aufgrund infizierter Mitarbeitende ganze Teams in Quarantäne geschickt werden müssen.

Wie haben Ihre Mitarbeitenden auf die zusätzliche Sicherheitsmassnahme reagiert?
Unsere Mitarbeitenden haben sehr positiv auf dieses Angebot reagiert; entsprechend hoch ist die Teilnahme.

Das repetitive Testen ist eine wichtige Massnahme, um den Produktionsbetrieb aufrecht zu erhalten und damit Office-Mitarbeitende an den Arbeitsplatz zurückkehren können.

Bruno TrietChief Risk & Real Estate Franke Group / Managing Director Franke Schweiz AG

Wie organisierten Sie intern die Abläufe? Wie beurteilen Sie den Einsatz fürs Poolen?
Da wir verschiedene Franke-Firmen am Standort haben, musste der Prozess gut organisiert werden. Wir haben daher unsere Sicherheitsverantwortlichen (SIBE) der jeweiligen Firmen mit eingebunden. Die sind für die Durchführung der Tests verantwortlich und haben gleichzeitig als Ansprechpartner für die Mitarbeitenden fungiert.

Die Organisation des Pooling findet zentral statt. Dafür ist der SIBE der Franke Schweiz AG verantwortlich. Er wird dabei von den anderen SIBE-Kollegen unterstützt. Unsere Mitarbeitenden erhalten jeweils zwei Test-Sets, um bei einem positiven Resultat sofort am Folgetag den zweiten Test abgeben zu können. So erfahren alle Beteiligten schnell, welche Person im Pool positiv getestet wurde und verhindert unnötige Quarantänezeiten bei den übrigen Teammitgliedern. Es hat sich gezeigt, dass das Poolen einige Ressourcen beansprucht - dies wöchentlich.

Weshalb empfehlen Sie regelmässige Betriebstestungen anderen Unternehmen?
Das Unternehmen zeigt seinen Mitarbeitenden, dass ihre Gesundheit für uns oberste Priorität hat.