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"Das Testen stärkt die Moral"

Im Alterszentrum Obere Mühle in Lenzburg hat sich ein Grossteil der Mitarbeitenden für das repetitive Testen registriert. Zentrumsleiter Michael Hunziker ist überzeugt, dass sich der Aufwand lohnt. Er berichtet von der Bedeutung des repetitiven Testens für sein Pflegeheim.

Eine Frau prüft ein abgegebenes Teströhrchen.
Rund 75 Prozent der Mitarbeitenden haben sich im Alterszentrum Obere Mühle für die Testungen registriert.

Um die Pandemie nachhaltig in den Griff zu bekommen, ist ein Mix verschiedener Massnahmen unabdingbar. Die Möglichkeit des repetitiven Testens zählt dazu. Das Alterszentrum Obere Mühle begrüsst deshalb die Koordination durch den Kanton.

Obwohl der Zeitaufwand erheblich ist, sind alle im Alterszentrum überzeugt, dass es sich auf jeden Fall lohnt. Zu wissen, dass man gemeinsam gegen Covid-19 kämpft und das Virus besiegen kann, stärkt die Moral aller.

Das wöchentliche Testen gibt eine Antwort auf die Frage, ob der eingeschlagene Weg richtig ist. Bislang war kein einziges Testresultat positiv. 75 Prozent der Mitarbeitenden haben sich registrieren lassen. Das macht Mut!

Zu wissen, dass man gemeinsam gegen Covid-19 kämpft und das Virus besiegen kann, stärkt die Moral aller.

Michael HunzikerLeiter Alterszentrum Obere Mühle in Lenzburg
Zwei Frauen prüfen die abgegebenen Teströhrchen.
Im Alterszentrum Obere Mühle ist das repetitive Testen Teamarbeit.

Den Kritikern, die den damit verbundenen Aufwand bemängeln, entgegnet Hunziker, dass sich dieser Aufwand langfristig lohnt. Die Pflegeinstitution wird schneller wieder fit sein und hofft auf weitere Lockerungen. Zudem ist es die angemessene Antwort, um die Aussage zu entkräften, Pflegezentren seien Todesfallen. Das Alterszentrum Obere Mühle hat seit März 2020 bis heute keinen einzigen Todesfall infolge von Corona zu verzeichnen. Alle Erkrankten sind genesen. Die Betten waren stets über 96 Prozent belegt. Und das bei einer Personalfluktuation unter acht Prozent.