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Kantonale Härtefallmassnahmen für Unternehmen

Hier finden Sie die aktuellsten Informationen zur Härtefallhilfe für Unternehmen im Kanton Aargau. Die Frist zur Einreichung der Gesuche gilt bis zum 30. September 2021.

Aargauer Unternehmen können auf dieser Seite ein Gesuch für Härtefallhilfe stellen, um die negativen Auswirkungen der Corona-Krise abzufedern.

Bevor Sie einen Antrag stellen, lesen Sie bitte das Merkblatt "Kantonale Härtefallmassnahmen" (PDF, 22 Seiten, 839 KB) sorgfältig durch. Beim Ausfüllen des Gesuchs wird ein Unternehmen automatisch jener Massnahme zugeführt, die den höchstmöglichen Härtefallbeitrag generiert.

Der Aargau kennt 5 Härtefallmassnahmen

Liquiditätshilfe im Standardverfahren bei Umsatzrückgang von mind. 25 Prozent

Bei einem Umsatzrückgang im Jahr 2020 von mindestens 25 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Umsatz 2018/19 kann eine Liquiditätshilfe beantragt werden.

Unternehmen mit einem Umsatz über 200'000 Franken erhalten im Standardverfahren je nach Beurteilung ihrer finanziellen Lage eine Kreditausfallgarantie oder einen nicht rückzahlbaren Beitrag. Es ist auch eine Kombination der beiden Leistungen möglich.

Für die nicht rückzahlbaren Beiträge gilt eine Höchstgrenze von maximal 20 Prozent des durchschnittlichen Jahresumsatzes 2018/19 bzw. 1 Million Franken. Bei der Kreditausfallgarantie gilt eine Höchstgrenze von maximal 25 Prozent des durchschnittlichen Jahresumsatzes 2018/19 bzw. 10 Millionen Franken.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Flyer "Liquiditätshilfe bei Umsatzrückgang von mind. 25 Prozent" (PDF, 912 KB) und dem Merkblatt "Kantonale Härtefallmassnahmen" (PDF, 839 KB).

Liquiditätshilfe im vereinfachten Verfahren bei Umsatzrückgang von mind. 25 Prozent

Bei einem Umsatzrückgang im Jahr 2020 von mindestens 25 Prozent gegenüber dem durchschnittlichen Umsatz 2018/19 kann eine Liquiditätshilfe beantragt werden.

Unternehmen mit einem Umsatz bis 200'000 Franken können im vereinfachten Verfahren einen nicht rückzahlbaren Beitrag beantragen. Die Höchstgrenze des Beitrags liegt bei maximal 10 Prozent des durchschnittlichen Jahresumsatzes 2018/19 bzw. 20'000 Franken.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Flyer "Liquiditätshilfe bei Umsatzrückgang von mindestens 25 Prozent" (PDF, 912 KB) und dem Merkblatt "Kantonale Härtefallmassnahmen" (PDF, 839 KB).

Fixkostenbeitrag für Unternehmen mit Umsatz weniger als 5 Mio. Franken und Umsatzrückgang ab 40 Prozent

Unternehmen mit einem hohen Umsatzrückgang von mindestens 40 Prozent und einem Umsatz von unter 5 Mio. Franken können einen nicht rückzahlbaren Fixkostenbeitrag beantragen. Der Fixkostenbeitrag wird für die Dauer von 12 Monaten ausgerichtet.

Für die Berechnung der Fixkosten wird ein branchenüblicher Satz gemäss Beilage im Merkblatt "Kantonale Härtefallmassnahmen" (PDF, 839 KB) angewendet. Dieser Fixkostensatz wird mit dem Umsatzrückgang des Jahres 2020 oder der letzten 12 Monate multipliziert.

Für den Fixkostenbeitrag gilt eine Höchstgrenze von maximal 20 Prozent des durchschnittlichen Jahresumsatzes 2018/19 bzw. 1 Million Franken.

Ein "Härtefall im Härtefall" liegt vor, wenn der Umsatzrückgang grösser als 70 Prozent ist. Hier gilt eine Höchstgrenze von maximal 30 Prozent des Jahresumsatzes.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Flyer "Fixkostenbeitrag wegen hohem Umsatzrückgang" (PDF, 891 KB) und dem Merkblatt "Kantonale Härtefallmassnahmen" (PDF, 839 KB).

Fixkostenbeitrag für behördlich geschlossene Unternehmen sowie Zulieferer mit Umsatz weniger als 5 Mio. Franken

Ein Unternehmen, das behördlich angeordnet wegen Covid-19 seinen Betrieb schliessen musste, kann einen nicht rückzahlbaren Fixkostenbeitrag beantragen. Der Fixkostenbeitrag wird für die Dauer der behördlich angeordneten Schliessung ausgerichtet.

Die Schliessung oder die Teilschliessung muss mindestens 40 Tage seit 21. Dezember 2020 bis 30. Juni 2021 gedauert haben. Ein Anspruch auf Härtefallhilfe ist bei einer Teilschliessung dann gültig, wenn der geschlossene Teil mindestens 25 Prozent des Gesamtumsatzes 2019 generiert hat.

Der Beitrag bemisst sich nach dem branchenüblichen Fixkostenanteil am Gesamtaufwand 2019 des Unternehmens. Die Fixkostenanteile sind im Anhang des Merkblatts "Kantonale Härtefallmassnahmen" (PDF, 839 KB) aufgelistet.

Für den Fixkostenbeitrag gilt eine Höchstgrenze von maximal 50'000 Franken pro Monat oder insgesamt höchstens 20 Prozent des durchschnittlichen Jahresumsatzes 2018/19 bzw. 1 Million Franken.

Als Fixkosten gelten Miet- und Leasingkosten, der Finanzaufwand und der sonstige Betriebsaufwand (bspw. Versicherungsaufwand, Gebühren, Heizkosten). Auch werden die Sozialversicherungsbeiträge hinzugezählt, da sie nicht vollständig von der Kurzarbeitsentschädigung gedeckt werden.

Auch Zulieferbetriebe von behördlich geschlossenen Betrieben haben einen Anspruch auf einen Fixkostenbeitrag, sofern sie nachweisen können, dass sie mit den geschlossenen Betrieben mindestens 25 Prozent Umsatzanteil generiert haben.

Weitere Informationen entnehmen Sie den Flyern "Fixkostenbeitrag wegen Schliessung" (PDF, 900 KB) und "Fixkostenbeitrag für Zulieferer" (PDF, 896 KB) sowie dem Merkblatt "Kantonale Härtefallmassnahmen" (PDF, 839 KB).

Fixkostenbeitrag für Unternehmen mit Umsatz über 5 Mio. Franken

Unternehmen, die einen Umsatz von über 5 Millionen Franken aufweisen sowie im vergangenen Jahr einen pandemiebedingten Umsatzrückgang von mindestens 40 Prozent erfahren haben oder von einer behördlichen Schliessung von mindestens 40 Tagen betroffen sind, können einen nicht rückzahlbaren Fixkostenbeitrag beantragen.

Der Beitrag bemisst sich nach dem ermittelten Umsatzrückgang multipliziert mit einem vom Bund festgelegten Fixkostenanteil.

Für den Fixkostenbeitrag gilt eine Höchstgrenze von maximal 20 Prozent des durchschnittlichen Jahresumsatzes 2018/19 bzw. 5 Millionen Franken. Ein höherer Beitrag bis 10 Millionen Franken ist möglich, wenn der Umsatzausfall grösser als 70 Prozent ist oder liquiditätswirksames Eigenkapital eingeschossen wird.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Flyer "Fixkostenbeitrag für Unternehmen mit Umsatz über 5 Mio. Franken" (PDF, 904 KB) und dem Merkblatt "Kantonale Härtefallmassnahmen" (PDF, 839 KB).

Antrag auf Härtefallhilfe stellen

Starten Sie hier den Antragsprozess

Über den untenstehenden blauen Balken "Gesuch für Härtefallhilfe starten" können Sie einen Antrag auf Härtefallhilfe stellen. Beim Ausfüllen des Gesuchs wird ein Unternehmen automatisch jener Massnahme zugeteilt, die den höchstmöglichen Härtefallbeitrag generiert.

Voraussetzungen

Die Unterstützung steht allen Einzelfirmen, Kollektiv- und Kommanditgesellschaften sowie allen juristischen Personen zur Verfügung, welche die Kriterien erfüllen, die im Merkblatt "Kantonale Härtefallmassnahmen" (PDF, 839 KB) aufgeführt sind. Ein Eintrag im Handelsregister ist nicht notwendig, jedoch eine UID-Nummer.

Grundvoraussetzungen für Härtefallhilfe sind:

  • Sitz im Kanton Aargau
  • Eingetragene UID-Nummer
  • Lohnkosten hauptsächlich in der Schweiz
  • Gründung vor 1. Oktober 2020
  • Mindestumsatz 50'000 Franken

Ablauf

Wir bitten Sie, das erste Formular in untenstehendem Link vollständig auszufüllen und die notwendigen Unterlagen hochzuladen (Foto oder PDF). Nach dem Ausfüllen des ersten Formulars werden Sie einen Link für weitere Formulare erhalten

Wenn Sie alle Kriterien erfüllen und den gesamten Antragsprozess durchlaufen haben, wird Ihr Gesuch geprüft. Sie erhalten einen positiven oder negativen Entscheid in Form einer Verfügung per E-Mail zugestellt.

Benötigte Unterlagen

Je nach Härtefallmassnahme sind unterschiedliche Angaben und Unterlagen erforderlich. Detaillierte Informationen entnehmen Sie den Flyern und dem Merkblatt.

Fristen & Termine

Gesuche können bis 30. September 2021 online eingereicht werden. Die Härtefallhilfe kann auch rückwirkend beantragt werden.

Kosten

Für die Antragstellung werden Ihnen keine Kosten verrechnet.

Formulare & Online-Dienstleistungen

Zum Starten des Antragsprozesses klicken Sie bitte auf die nachfolgende Schaltfläche. Erfolgreich getestet wurde vor allem mit den Browsern Firefox und Chrome. Es wird empfohlen, vor dem Starten des Antragsprozesses den Cache des Browsers zu leeren.

Merkblätter und nützliche Links

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