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Kantonale Wirtschaftsmassnahmen für Unternehmen

Die Coronakrise trifft eine grosse Zahl von Unternehmen und Selbständigerwerbenden stark. Der Regierungsrat hat aus diesem Grund ein Massnahmenpaket für die Aargauer Wirtschaft erlassen. Der Fokus liegt auf der Nothilfe und der Liquiditätssicherung von üblicherweise gesunden Unternehmen.

Aargauer Unternehmen können seit Mitte April 2020 beim Kanton finanzielle Unterstützung beanspruchen, um die negativen Auswirkungen der Coronakrise abzufedern. Der Grosse Rat hat für eine erste Etappe 150 Millionen Franken bewilligt, welche die Massnahmen des Bundes ergänzen sollen. Ziel ist es, üblicherweise wirtschaftlich gesunde Unternehmen zu erhalten und Arbeitsplätze zu sichern. Der Fokus liegt deshalb auf der Liquiditätssicherung. Der kantonalen Wirtschaftshilfe liegt eine regierungsrätliche Sonderverordnung zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie (öffnet in einem neuen Fenster) zugrunde.

In finanzielle Not geratene Unternehmen können weiterhin eine Kreditausfallgarantie oder eine A-fonds-perdu-Direktzahlung beim Kanton beantragen, auch wenn der Regierungsrat die kantonale Notlage per 19. Juni 2020 aufgehoben hat. Die Massnahme 1 zur Soforthilfe ist per 30. Juni 2020 ausgelaufen. Die Leistungen für Startups (Massnahme 4) sind per 31. August 2020 ausgelaufen.

Massnahmen der kantonalen Wirtschaftshilfe

Das kantonale Massnahmenpaket sieht mit dem Auslaufen der Sofortzahlungen und der Leistungen für Startups per 1. September 2020 zwei Massnahmen vor. Anträge können Unternehmen stellen, die ihr Hauptsteuerdomizil im Kanton Aargau haben.

Massnahme 2: Kreditausfallgarantie Kanton

Massnahme 2 zielt auf kleine und mittlere Unternehmen bis 250 Mitarbeitende, deren Situation mit den vom Kanton gesicherten Krediten zusätzlich zu den Bundesbürgschaften verbessert werden kann.

Hier finden Sie die Liste der Banken (PDF, 44 KB), die an den Wirtschaftsmassnahmen des Kantons teilnehmen.

Massnahme 3: Leistungen des Kantons für Härtefälle

Massnahme 3 hat Unternehmen im Fokus, die Hilfen benötigen, welche durch die Massnahme 2 nicht abgedeckt sind. Sie sind als Kreditausfallgarantien bis 1 Million Franken oder als A-fonds-perdu-Beiträge bis maximal 20'000 Franken ausgestaltet.

Antrag für Massnahmen 2 und 3 stellen

Antrag Massnahme 2 und 3

Hier können Sie einen Antrag für die Massnahmen 2 und 3 stellen.

Voraussetzungen

Die Unterstützung steht allen aargauischen Einzelfirmen, Kollektiv- und Kommanditgesellschaften sowie allen juristischen Personen zur Verfügung, die bis zu 250 Mitarbeitende beschäftigen. Sie müssen nicht im Handelsregister eingetragen sein. Das Merkblatt "Kantonale Wirtschaftsmassnahmen" (PDF, 6 Seiten, 343 KB), das sich auf die Sonderverordnung 2 des Regierungsrats (öffnet in einem neuen Fenster) abstützt, enthält weitere Voraussetzungen.

Ablauf

Bitte lesen Sie das Merkblatt "Kantonale Wirtschaftsmassnahmen" (PDF, 6 Seiten, 343 KB) aufmerksam durch und füllen Sie das elektronische Antragsformular aus.

Benötigte Unterlagen

Verschiedene Unterlagen sind dem Antragsformular unbedingt beizulegen. Diese sind im Merkblatt "Kantonale Wirtschaftsmassnahmen" (PDF, 6 Seiten, 343 KB) aufgeführt. Bitte beachten Sie, dass sich die Behandlung Ihres Gesuchs verzögert, falls die eingereichten Unterlagen unvollständig sind.

Fristen & Termine

Sie können Ihren Antrag elektronisch einreichen. Dieser wird so schnell wie möglich behandelt.

Ein Antrag für eine Kreditausfallgarantie (Massnahme 2) oder Leistungen für Härtefälle (Massnahme 3) muss bis zum 31. Dezember 2020 erfolgen.

Kosten

Für die Antragstellung entstehen keine Kosten.

Formulare & Online-Dienstleistungen

Wir bitten Sie, das Gesuchsformular in untenstehendem Link vollständig auszufüllen und die notwendigen Unterlagen hochzuladen. Pro Unternehmen kann nur eine Massnahme beantragt und bewilligt werden. Bitte konsultieren Sie das Merkblatt "Kantonale Wirtschaftsmassnahmen" (PDF, 7 Seiten, 343 KB) vorgängig.

Das Formular darf nur von Aargauer Unternehmen ausgefüllt werden.

Rechtliche Grundlagen

Regierungsrätliche Sonderverordnung 2 zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie (SonderV 20-2) vom 15. April 2020 (öffnet in einem neuen Fenster)

Merkblätter und nützliche Dokumente

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