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Lockerungen der Massnahmen

Der Bundesrat stuft die Situation in der Schweiz nicht mehr als ausserordentliche Lage ein. Die zum Schutz der Bevölkerung erlassenen Massnahmen hat er etappenweise gelockert und aufgehoben.

Der Bundesrat hat die getroffenen Massnahmen etappenweise gelockert. Mit der Aufhebung der ausserordentlichen Lage werden nun auch die Massnahmen weitgehend aufgeben. Es erfolgt eine weitgehende Normalisierung und es gelten vereinfachte Grundregeln zum Schutz der Bevölkerung.

Nutzen Sie die folgenden Übersichten, um Details zu den einzelnen Lockerungen zu erfahren.

Geöffnet oder gestattet

Ab 22. Juni

Ab dem 22. Juni ist mit Auflagen fast alles wieder erlaubt. Einzig Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen sind weiterhin verboten. Der Mindestabstand beträgt neu 1.5 Meter. Die Homeoffice-Empfehlung gilt nicht mehr.

Seit 6. Juni (3. Etappe)

Alle Veranstaltungen mit bis zu 300 Personen können wieder durchgeführt werden und neu sind spontane Versammlungen von maximal 30 Personen erlaubt. Alle Freizeitbetriebe und touristischen Angebote können wieder öffnen und der Präsenzunterricht in Mittel-, Berufs- und Hochschulen (Sekundarstufe II, Tertiärstufe und Weiterbildung) ist wieder erlaubt.

Seit 11. Mai (2. Etappe)

Seit Montag, 11. Mai 2020, können Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken wieder öffnen, in den Primar- und Sekundarschulen darf der Unterricht wieder vor Ort stattfinden und im Breiten- und Spitzensport sind wieder Trainings möglich. Das Fahrplanangebot im öffentlichen Verkehr ist deutlich erhöht. Für die Maturitätsprüfungen können dieses Jahr die Erfahrungsnoten im Zeugnis stehen, über schriftliche Prüfungen für die gymnasiale Maturität entscheiden die Kantone.

Seit 28. Mai

Am 28. Mai lockerte der Bundesrat eine weitere Massnahme. Sämtliche Formen von Gottesdiensten und religiösen Feiern dürfen wieder stattfinden.

Erfahren Sie mehr zu den einzelnen Lockerungsmassnahmen mit Klick auf dei einzelnen Symbole.

Seit 27. April (1. Etappe)

In der ersten Etappe lockerte der Bundesrat die Massnahmen bei Einrichtungen, die nur eine geringe Anzahl direkter Kontakte aufweisen, Schutzkonzepte einfach umsetzen können und keine bedeutenden Personenströme verursachen. Seit dem 27. April können Spitäler wieder sämtliche, auch nicht-dringliche Eingriffe vornehmen und ambulante medizinische Praxen (Arzt- und Zahnarztpraxen, Physiotherapie, Massage) sowie Coiffeur-, Massage- und Kosmetikstudios ihren Betrieb wieder aufnehmen. Baumärkte, Gartencenter, Blumenläden und Gärtnereien dürfen wieder öffnen, ebenso auch Einrichtungen zur Selbstbedienung wie Autowaschanlagen, Solarien oder Blumenfelder. Der Schutz des Publikums und der Arbeitnehmenden muss dabei sichergestellt sein.

Abstands- und Hygieneregeln gelten nach wie vor

Der weitere Verlauf der Epidemie wird entscheidend davon abhängen, wie gut die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Diese gelten nach wie vor. Der Bundesrat wird die Auswirkungen der Lockerungen auf die Entwicklung der Epidemie mit einem Monitoring genau beobachten. Die Lockerungsschritte werden mit Schutzkonzepten begleitet. Alle Betriebe und Einrichtungen müssen ein Schutzkonzept haben, das sich entweder auf ein Branchenkonzept oder auf die Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) und des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) abstützt.