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Informationen für Kitas, Tagesfamilien und Tagesstrukturen

Im Rahmen der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus stellen sich immer wieder Fragen zur familienergänzenden Kinderbetreuung. Die Antworten für den Kanton Aargau finden Sie hier.

Merkblatt vom 23. November 2020: Informationen für Einrichtungen der schul- und familienergänzenden Kinderbetreuung (PDF, 3 Seiten, 131 KB)

Kitas, Tagesfamilien und Tagesstrukturen

kibesuisse, Verband Kinderbetreuung Schweiz:
Weiterführende Informationen, Merkblätter und Muster-Schutzkonzepte für Kitas, Tagesfamilien und schulergänzende Kinderbetreuung (öffnet in einem neuen Fenster)

Dachverband Tagesstrukturen Mittagstisch Aargau (dtma)
Weiterführende Informationen (öffnet in einem neuen Fenster)

Häufige Fragen und Antworten

Gibt es für Kitas oder Tagesstrukturen die Möglichkeit Hygieneartikel (Desinfektionsmittel, Handschuhe) beim Kanton zu beziehen?

Nein, der Kanton verfügt über keine kantonale Stelle, die Hygieneartikel für Betreuungsinstitutionen abgibt. Desinfektionsmittel und Handschuhe gilt es in der Apotheke oder im Detailhandel zu beziehen.

Was tun, wenn Mitarbeitende oder Kinder in der Kita oder Tagesstätte positiv getestet wurden?

Wenn Mitarbeitende oder Kinder in der Kita oder Tagesstätte positiv getestet wurden, bleiben sie zu Hause in Isolation.

Bei typischen Covid-19-Symptomen wie Fieber und Husten, kontaktieren die Betroffenen ihren Hausarzt oder ihre Hausärztin. Diese entscheiden, ob und wo ein Test auf das Coronavirus gemacht werden soll. Das Conti – die Kompetenz- und Koordinationsstelle Contact Tracing des Kantonsärztlichen Dienstes – wird dann aktiv, wenn über die Hausärzteschaft, die Spitäler und die Labore eine Meldung über eine bestätigte Covid-19-Infektion eingeht. Das Conti kontaktiert die betroffene Person, instruiert und begleitet sie durch die Isolationsphase. Die betroffene Person wird von Conti aus der Isolation entlassen, sobald die Symptome nachhaltig abgeklungen sind (mindestens 10 Tage + 2 Tage ohne Symptome).

Das Conti kontaktiert den engeren Kreis an weiteren Personen, die mit dem Betroffenen in den letzten 48 Stunden persönlichen, engen Kontakt hatten. Die Kontaktpersonen begeben sich in Quarantäne. Das Conti instruiert und begleitet sie durch die Phase der Quarantäne. Die betroffene Person wird von Conti nach 10 Tagen aus der Quarantäne entlassen, sofern keine Symptome aufgetreten sind.

Die Eltern und die anderen Mitarbeitenden sollen über den Erkrankungsfall informiert werden. Es soll verstärkt auf Krankheitssymptome geachtet werden.

Besteht auch in Bildungs- und Betreuungsinstitutionen eine Homeoffice-Pflicht?

Arbeitgebende sind verpflichtet, Homeoffice überall dort anzuordnen, wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist (z. B. administrative Tätigkeiten). Falls Mitarbeitende auf Abruf in der Kita bereit sein müssen, ist Homeoffice nicht möglich und somit auch keine Pflicht.

Die Homeoffice-Pflicht wird für jene Betriebe, die einmal pro Woche testen, in eine Homeoffice-Empfehlung umgewandelt. Um die Impfung der Belegschaft nicht zu gefährden, soll die Rückkehr ins Büro schrittweise erfolgen.

Müssen wir in der familienergänzenden Bildung und Betreuung Masken tragen?

Personen in Institutionen der familienergänzenden Bildung und Betreuung werden in der Covid-19-Verordnung besondere Lage (öffnet in einem neuen Fenster) von der nationalen Maskentragepflicht befreit, sofern das Tragen einer Gesichtsmaske die Betreuung wesentlich erschwert. Diese Ausnahmebestimmung darf jedoch nicht angewendet werden, d. h. sämtliche Mitarbeitende müssen ausnahmslos eine Maske tragen, wenn besonders gefährdete Personen zur gleichen Zeit im gleichen Raum beschäftigt sind. Zudem gilt die Ausnahme auch dort nicht, wo strengere kantonale Vorschriften vorliegen.

Vorgehen bei Kindern mit Krankheits- und Erkältungssymptomen in Betreuungssituationen

Aktueller Hinweis: neue BAG Testkriterien für symptomatische Kinder

Das Bundesamt für Gesundheit BAG passt angesichts der aktuellen epidemiologischen Entwicklung von Covid-19 in Zusammenarbeit mit pädiatrie schweiz und Kinderärzte Schweiz die Covid-19-Testkriterien für Kinder per 24. März 2021 an:

  • Neu werden Kinder ab 6 Jahren (bzw. Alter bei Schuleintritt) nach den gleichen klinischen Kriterien getestet wie Erwachsene.
  • Für Kinder unter 6 Jahren bleibt der bisherige Testalgorithmus gültig.

Die folgenden Richtlinien beschreiben, unter welchen Voraussetzungen symptomatische Kinder bis 6 Jahren Schulen sowie schul- und familienergänzende Betreuungseinrichtungen besuchen können und wann die Durchführung eines Tests auf Covid-19 angezeigt ist.

Spielgruppen

Mehr Informationen und Muster-Schutzkonzepte finden Sie auf der Seite Spielgruppen Aargau (öffnet in einem neuen Fenster).

Finanzielle Unterstützung Bund und Kanton

Ausfallentschädigung

Der Kanton gewährt den privaten Institutionen der familienergänzenden Kinderbetreuung Finanzhilfen für zwischen dem 17. März und dem 17. Juni 2020 entgangene Betreuungsbeiträge der Eltern.

Die Prüfung der Gesuche für finanzielle Unterstützung der aargauischen Institutionen der familienergänzenden Kinderbetreuung (Ausfallentschädigungen) ist abgeschlossen. Den Institutionen werden gemäss der Verordnung des Bundesrats Finanzhilfen in der Höhe von rund 5,8 Millionen Franken gewährt.

Wirtschaftliche Sicherung familienergänzender Kinderbetreuung

Zusätzlich zu den im Informationsschreiben erwähnten Bundesinstrumenten existieren auch kantonale Instrumente zur wirtschaftlichen Absicherung. Mehr Informationen finden Sie bei den kantonalen Wirtschaftsmassnahmen.