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Informationen für Kitas, Tagesfamilien und Tagesstrukturen

Im Rahmen der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus stellen sich immer wieder Fragen zur familienergänzenden Kinderbetreuung. Die Antworten für den Kanton Aargau finden Sie hier.

Ausfallentschädigung

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2020 die Verordnung über die Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (Covid-19) auf die institutionelle familienergänzende Kinderbetreuung (Covid-19-Verordnung familienergänzende Kinderbetreuung) erlassen. Der Bund verpflichtet die Kantone, den privaten Institutionen der familienergänzenden Kinderbetreuung Finanzhilfen für Betreuungsbeiträge der Eltern zu gewähren, die ihnen in der Zeit vom 17. März 2020 bis 17. Juni 2020 entgangen sind.

Der Vollzug obliegt den Kantonen. Im Kanton Aargau ist die Fachstelle Alter und Familie die zuständige kantonale Vollzugsbehörde. Das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) hat am 17. Juni 2020 Richtlinien zu den Gesuchs-, Berechnungs- und Zahlungsmodalitäten veröffentlicht.

Am 25. Juni 2020 wird die Fachstelle Alter und Familie die privaten Institutionen der familienergänzenden Kinderbetreuung über den Umsetzungsprozess informieren und das Gesuchsformular aufschalten.
Gesuchsformular und weitere Informationen

Richtlinien zu den Gesuchs-, Berechnungs- und Zahlungsmodalitäten (öffnet in einem neuen Fenster)
Covid-19-Verordnung familienergänzende Kinderbetreuung (öffnet in einem neuen Fenster)

Kitas, Tagesfamilien und Tagesstrukturen

kibesuisse, Verband Kinderbetreuung Schweiz:
Weiterführende Informationen, Merkblätter und Muster-Schutzkonzepte für Kitas, Tagesfamilien und schulergänzende Kinderbetreuung (öffnet in einem neuen Fenster)

Wirtschaftliche Sicherung familienergänzender Kinderbetreuung

Informationsschreiben vom 13. Mai an Gemeinden und Organisationen der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung (PDF, 3 Seiten, 801 KB)

Informationsschreiben vom 30. März zur wirtschaftlichen Sicherung der familienergänzenden Kinderbetreuung (PDF, 3 Seiten, 134 KB)

Zusätzlich zu den im Informationsschreiben erwähnten Bundesinstrumenten existieren auch kantonale Instrumente zur wirtschaftlichen Absicherung. Mehr Informationen finden Sie bei den kantonalen Wirtschaftsmassnahmen.

Geltende Hygienemassnahmen für die Wiederaufnahme der schulergänzenden Betreuungsangebote (Mittagstische)

Für die Mahlzeitenausgabe an Schülerinnen und Schüler sollten zusätzlich zu den Schutzmassnahmen in der Schule besondere Hygienemassnahmen eingehalten werden:

  • Keine Essensselbstbedienung, ebenfalls keine eigene Besteckbedienung
  • Möglich zeitlich gestaffeltes Kundenaufkommen
  • Schutzeinrichtungen für das auszugebende Essen und das bedienende Personal (zum Beispiel Plexiglasscheiben).

Falls diese Massnahmen nicht umsetzbar sind, sollte in Erwägung gezogen werden, dass die Kinder für einen gewissen Zeitraum Selbstverpflegung von zu Hause mitbringen.

COVID-19: Grundprinzipien Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an obligatorischen Schulen (Stand: 08.06.2020) (PDF, 5 Seiten, 209 KB)

Spielgruppen

Informationsschreiben vom 24. April 2020 an die Spielgruppen (PDF, 2 Seiten, 130 KB)

Mehr Informationen und Muster-Schutzkonzepte finden Sie auf der Seite Spielgruppen Aargau (öffnet in einem neuen Fenster).

Häufige Fragen und Antworten

Gibt es für Kitas oder Tagesstrukturen die Möglichkeit Hygieneartikel (Desinfektionsmittel, Handschuhe) beim Kanton zu beziehen?

Nein, der Kanton verfügt über keine kantonale Stelle, die Hygieneartikel für Betreuungsinstitutionen abgibt. Desinfektionsmittel und Handschuhe gilt es in der Apotheke oder im Detailhandel zu beziehen.

Was tun, wenn Mitarbeitende oder Kinder in der Kita oder Tagesstätte positiv getestet wurden?

Wenn Mitarbeitende oder Kinder in der Kita oder Tagesstätte positiv getestet wurden, bleiben sie zu Hause in Isolation.

Bei typischen COVID-19 Symptomen wie Fieber und Husten, kontaktieren die Betroffenen ihren Hausarzt oder ihre Hausärztin. Diese entscheiden, ob und wo ein Test auf das Coronavirus gemacht werden soll. Das CONTI – die Kompetenz- und Koordinationsstelle Contact Tracing des Kantonsärztlichen Dienstes – wird dann aktiv, wenn über die Hausärzteschaft, die Spitäler und die Labore eine Meldung über eine bestätigte COVID-19 Infektion eingeht. Das CONTI kontaktiert die betroffene Person, instruiert und begleitet sie durch die Isolationsphase. Die betroffene Person wird von CONTI aus der Isolation entlassen, sobald die Symptome nachhaltig abgeklungen sind (mindestens 10 Tage + 2 Tage ohne Symptome).

Das CONTI kontaktiert den engeren Kreis an weiteren Personen, die mit dem Betroffenen in den letzten 48 Stunden persönlichen, engen Kontakt hatten. Die Kontaktpersonen begeben sich in Quarantäne. Das CONTI instruiert und begleitet sie durch die Phase der Quarantäne. Die betroffene Person wird von CONTI nach 10 Tagen aus der Quarantäne entlassen, sofern keine Symptome aufgetreten sind.

Die Eltern und die anderen Mitarbeitenden sollen über den Erkrankungsfall informiert werden. Es soll verstärkt auf Krankheitssymptome geachtet werden.
Informationen zur Isolation und Quarantäne (öffnet in einem neuen Fenster)
Informationen zum CONTI