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Informationen zum Schulbetrieb

Das Schuljahr 2020/21 ist ein normales Schuljahr mit Präsenzunterricht im üblichen Klassenverbund. Hygiene- und Schutzmassnahmen sowie Abstandsregeln sind weiterhin einzuhalten. Neu gilt an sämtlichen Schulen für erwachsene Personen im Innenbereich Maskentragpflicht.

Ab Schuljahr 2020/21 findet an der Volksschule wieder normaler Unterricht statt. Auch für die nachobligatorischen Schulen gilt: Der Unterricht findet wieder als Präsenzunterricht im üblichen Klassenverbund statt. Neben den allgemeingültigen schweizweiten Regelungen zu Quarantäne und Covid-19-Tests publiziert das Departement BKS Weisungen zur Umsetzung von Schutzmassnahmen etc. für die Volksschulen sowie für die nachobligatorischen Schulen. Für die konkrete Umsetzung sind die Schulen selber, unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten, zuständig.

Negatives Testergebnis hebt Quarantänepflicht nicht auf

Ein negatives Testergebnis schliesst eine Infektion mit dem neuen Coronavirus nicht aus und hebt damit weder die Quarantänepflicht auf, noch verkürzt es die Dauer der Quarantäne. Um andere Menschen zu schützen, muss die Quarantäne eingehalten werden.

Quarantäne in Schulen

Was sind enge Kontakte?

Als enge Kontakte gelten grundsätzlich gemäss BAG (öffnet in einem neuen Fenster):

  • Personen, die im gleichen Haushalt wohnen, mit mehr als 15-minütigen Kontakten (einmalig oder kumulativ) von unter 1,5 Metern mit der infizierten Person
  • Kontakte mit der infizierten Person von unter 1,5 Metern und während mehr als 15 Minuten (einmalig oder kumulativ) ohne geeigneten Schutz (z.B. Trennwand oder beide Personen tragen eine Hygienemaske)

Bei den oben genannten Personen besteht ein höheres Infektionsrisiko.

Hingegen gelten Kinder im Vor- oder Schulalter untereinander gemäss BAG nicht als enger Kontakt. Bei ihnen besteht ein niedriges Risiko einer Virusübertragung. Dies gilt im Schulumfeld (obligatorische Schule) oder auch in familienergänzenden Betreuungseinrichtungen, solange keine Häufung von Fällen auftritt.

Wird ein Kind im Vor- oder Schulalter positiv getestet, werden die im gleichen Haushalt lebenden Personen unter Quarantäne gestellt. Angesichts des geringen Risikos einer Übertragung durch Kinder ist keine Quarantäne für die anderen Kinder der gleichen Klasse oder die Lehrpersonen notwendig.

Wann wird Quarantäne für ganze Schulklasse angeordnet?

Werden zwei und mehr Kinder in einem Abstand von weniger als 10 Tagen in derselben Klasse positiv getestet, oder wird eine Lehrperson positiv getestet, kann im Einzelfall die Quarantäne einer Klasse notwendig sein. Infektionsausbrüche mit zwei und mehr infizierten Personen werden situativ beurteilt. Das Ziel sind verhältnismässige und zielgerichtete Massnahmen.

Insbesondere in unklaren Situationen, in denen mehrere Personen im gleichen Raum mit möglichem engen Kontakt angesteckt wurden, kann eine Quarantäne auch für nicht "enge Kontaktpersonen" angezeigt sein. Andererseits sind bei bekannter Infektionskette oder bekanntem (anderem) Ansteckungsort auch weniger weitreichende Massnahmen möglich.

Covid-19-Test bei Kindern und Jugendlichen

Damit ein annähernd "normales" Leben stattfinden kann, sollen sich alle Personen mit Covid-19-kompatiblen Symptomen – auch wenn sie leicht sind – grundsätzlich testen lassen. Bei Kindern unter 12 Jahren richtet sich der Entscheid für einen Test nach der Symptomkonstellation sowie der Symptomdauer respektive der Anzahl weiterer symptomatischer Kinder in der Gruppe und ob ein enger Kontakt zu einer positiv getesteten Person bestand.

Kinder unter 12 Jahren müssen nicht in jedem Fall getestet werden.

Ab dem Alter von 12 Jahren gelten für Kinder und Jugendliche die allgemeinen Testkriterien und Vorgehen.

Aktuelle Situation und Weisungen

Umsetzung an der Volksschule

An den Aargauer Volksschulen findet seit dem 11. Mai wieder regulärer Unterricht nach Stundenplan statt. Das Schuljahr 2020/21 wird unter Einhaltung der nötigen Schutzmassnahmen und spezifischen Massnahmen von Bund oder Kanton ein normales Schuljahr werden.

Schutzmassnahmen

Die Schutzmassnahmen richten sich nach den schweizweit geltenden Eckwerten des BAG. Sie besagen, dass sich Schülerinnen und Schüler untereinander im Klassenverband, auf dem Schulweg und auf den Pausenplätzen weitgehend normal verhalten und bewegen dürfen.

Hingegen sollen die Schülerinnen und Schüler im Kontakt mit den Lehrpersonen nach Möglichkeit einen Mindestabstand von 1.5 Metern einhalten. Ebenso müssen die Lehrpersonen untereinander die für Erwachsene geltende Abstandsregel von 1.5 Metern berücksichtigen. Zudem haben alle Personen, die im Schulhaus verkehren, die Hygieneregeln (Hände-, Gegenstands- und Oberflächenhygiene, kein Händeschütteln) zu beachten.

Maskentragpflicht

Auch an den Volksschulen gilt ab Mittwoch, 21.10.20 für erwachsene Personen im Innenbereich Maskentragpflicht. Während des Unterrichts kann, wenn der Minimal-Abstand von 1.5 Metern eingehalten oder eine Trennwand eingerichtet wird, darauf verzichtet werden. Bei öffentlichen Schulanlässen und -veranstaltungen auf dem Schulareal gilt die Maskentragpflicht bereits ab 12 Jahren.

Auf Schulreisen und Lager verzichten

Das Departement Bildung, Kultur und Sport empfiehlt neu, auf die Durchführung von Schulreisen, Klassen- oder Schullager zu verzichten. Ausflüge und Exkursionen ins Freie und in die nähere Umgebung sollen weiterhin möglich bleiben. Dabei sind die Vorgaben für den öffentlichen Raum sowie die Schutzkonzepte der besuchten Institutionen einzuhalten.

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