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Informationen zum Schulbetrieb

Hygiene- und Schutzmassnahmen sowie Abstandsregeln sind weiterhin einzuhalten. An sämtlichen Schulen für erwachsene Personen gilt im Innenbereich Maskentragpflicht. Dies gilt auch für Studierende der Sekundarstufe II, Schüler/-innen der Sekundarstufe I und der 5. und 6. Klasse der Primarschule. An den Höheren Fachschulen wird der Unterricht wieder als Präsenzunterricht durchgeführt.

An alle Schulen findet nach den Frühlingsferien wieder Präsenzunterricht im üblichen Klassenverbund statt.

Neben den allgemeingültigen schweizweiten Regelungen zu Massnahmen, Quarantäne und Covid-19-Tests publiziert das Departement BKS Weisungen zur Umsetzung von Schutzmassnahmen etc. für die Volksschulen sowie für die nachobligatorischen Schulen. Für die konkrete Umsetzung sind die Schulen selber zuständig, unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten.

Lockerungen Mitte Mai vorgesehen

Wenn es die epidemiologische Lage erlaubt, sollen an der Volksschule im Mai Lockerungen bezüglich der Schutzmassnahmen vorgenommen werden. Diese betreffen insbesondere die Maskentragpflicht oder die Durchführung von Schulreisen.

Quarantäne in Schulen

Für sämtliche Personen sind die Anordnungen des Kantonsärztlichen Diensts oder des Contact Tracing Centers Aargau (CONTI) und die Anweisungen zur Isolation und Quarantäne des BAG (öffnet in einem neuen Fenster) bindend. Neu erkrankte Personen werden vom CONTI systematisch kontaktiert, damit Kontaktpersonen eruiert werden und notwendige Massnahmen erfolgen können. Nach Anordnung des CONTI begeben sich Personen, welche positiv getestet sind, in Isolation und Personen, die einen engen Kontakt mit einer an Covid-19 erkrankten Person hatten, in Quarantäne.

Der Kantonsärztliche Dienst oder das CONTI entscheiden über Klassen- oder Schulschliessungen.

Was sind enge Kontakte?

Als enge Kontakte gelten grundsätzlich gemäss BAG (öffnet in einem neuen Fenster):

  • Als "enger Kontakt" gilt ein persönlicher Kontakt, bei dem Sie sich anstecken konnten. Je länger Sie Kontakt mit der positiv getesteten Person hatten, desto wahrscheinlicher ist eine Ansteckung. Wenn ein Schutz vorhanden war, beispielsweise durch eine Trennwand oder wenn Sie beide eine Maske trugen, gilt dies nicht als enger Kontakt.
  • Orientieren Sie sich an folgender Grundregel:
    Der Kontakt war eng, wenn Sie zu einer anderen Person über längere Zeit ungenügend Abstand hatten und kein Schutz vorhanden war.
    • "Längere Zeit" heisst zusammengezählt mehr als 15 Minuten pro Tag (kumulativ).
    • "Ungenügend Abstand" heisst weniger als 1,5 Meter Abstand.

Beachten Sie: Das Virus hat natürlich keine Stoppuhr. Daher sind die 15 Minuten ein Richtwert. Auf engem Raum (z.B. im Auto) kann der Kontakt auch "eng" sein, wenn er kürzer war.

Bei den oben genannten Personen besteht ein höheres Infektionsrisiko.

Hingegen gelten Kinder im Vor- oder Schulalter untereinander gemäss BAG nicht als enger Kontakt. Bei ihnen besteht ein niedriges Risiko einer Virusübertragung. Dies gilt im Schulumfeld (obligatorische Schule) oder auch in familienergänzenden Betreuungseinrichtungen, solange keine Häufung von Fällen auftritt.

Wird ein Kind im Vor- oder Schulalter positiv getestet, werden die im gleichen Haushalt lebenden Personen unter Quarantäne gestellt. Angesichts des geringen Risikos einer Übertragung durch Kinder ist keine Quarantäne für die anderen Kinder der gleichen Klasse oder die Lehrpersonen notwendig.

Wann wird Quarantäne für ganze Schulklasse angeordnet?

Werden zwei und mehr Kinder in einem Abstand von weniger als 10 Tagen in derselben Klasse positiv getestet, oder wird eine Lehrperson positiv getestet, kann im Einzelfall die Quarantäne einer Klasse notwendig sein. Infektionsausbrüche mit zwei und mehr infizierten Personen werden situativ beurteilt. Das Ziel sind verhältnismässige und zielgerichtete Massnahmen.

Insbesondere in unklaren Situationen, in denen mehrere Personen im gleichen Raum mit möglichem engen Kontakt angesteckt wurden, kann eine Quarantäne auch für nicht "enge Kontaktpersonen" angezeigt sein. Andererseits sind bei bekannter Infektionskette oder bekanntem (anderem) Ansteckungsort auch weniger weitreichende Massnahmen möglich.

Covid-19-Test bei Kindern und Jugendlichen

Es ist wichtig, dass möglichst alle Ansteckungen mit dem Coronavirus erkannt werden. Deshalb wird auch bei leichten Symptomen für alle Personen ab 6 Jahren ein Test empfohlen. Ab dem Alter von 6 Jahren gelten für Kinder und Jugendliche die allgemeinen Testkriterien und Vorgehen.

Kinder unter 6 Jahren müssen nicht in jedem Fall getestet werden. Bei ihnen richtet sich der Entscheid für einen Test nach der Symptomkonstellation sowie der Symptomdauer respektive der Anzahl weiterer symptomatischer Kinder in der Gruppe und ob ein enger Kontakt zu einer positiv getesteten Person bestand.

Repetitive Tests an Schulen

Der Regierungsrat hat das Hauptprojekt Repetitives Testen beschlossen. Das Testen in den Schulen startet voraussichtlich im Mai, pausiert während der Sommerferien pausiert und dauert bis September.

Aktuelle Situation und Weisungen

Umsetzung an der Volksschule

Das Schuljahr 2020/21 wird unter Einhaltung der nötigen Schutzmassnahmen und spezifischen Massnahmen von Bund oder Kanton ein normales Schuljahr werden. Es gilt auch nach den Frühlingsferien eine Maskenpflicht für Schüler/-innen an der Oberstufe und an der 5. und 6. Klasse der Primarschule. Schulreisen, Schulanlässe mit Erwachsenen sowie Klassen- und Schullager sind verboten.

Weiterhin Präsenzunterricht

Da die Volksschulen kein bedeutsamer Treiber der Epidemie sind, wird grundsätzlich Präsenzunterricht erteilt. Alle bisherigen Schutz- und Hygienemassnahmen bleiben in Kraft.

Der Präsenzunterricht erfolgt unter dem Schutz besonders gefährdeter Personen gemäss der aktuellen Covid-19-Verordnung 3 des Bundesrats. Zu diesen Personen zählen schwangere Lehrerinnen sowie Lehrpersonen und Schüler/innen, die nicht Covid-19 geimpft sind und eine ärztlich attestierte Erkrankung aufweisen.

Schutzmassnahmen

Die Schutzmassnahmen richten sich nach den schweizweit geltenden Eckwerten des BAG.

Alle Schülerinnen und Schüler sollen im Kontakt mit den Lehrpersonen nach Möglichkeit einen Mindestabstand von 1.5 Metern einhalten. Ebenso müssen die Lehrpersonen untereinander die für Erwachsene geltende Abstandsregel von 1.5 Metern berücksichtigen. Zudem haben alle Personen, die im Schulhaus verkehren, die Hygieneregeln (Hände-, Gegenstands- und Oberflächenhygiene, kein Händeschütteln, Lüften) zu beachten.

Schülerinnen und Schüler auf dem Pausenplatz sollten nicht in grösseren Gruppen als fünf Personen zusammenstehen. Auf dem Schulareal ist auf das Teilen von Essen und Trinken zu verzichten.

Ansonsten können sich die Schülerinnen und Schüler weitgehend normal im Klassenverband, auf dem Schulareal und auf dem Schulweg verhalten und bewegen.

Maskentragpflicht

In den Volksschulen gilt für alle erwachsenen Personen auf dem Schulareal eine Maskentragpflicht. In allen Schulräumlichkeiten gilt neu eine Maskenpflicht, wenn sich zwei oder mehr erwachsene Personen in einem Raum aufhalten. Auch mit dem Tragen der Gesichtsmaske ist der erforderliche Mindestabstand von 1,5 Metern wann immer möglich einzuhalten.

Für die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse der Primarschule und der gesamten Oberstufe gilt auf dem Schulareal und in den Schulgebäuden (inklusive Unterrichtsräumen) eine Maskentragpflicht. Auch mit dem Tragen einer Gesichtsmaske ist – ausser in den Unterrichtsräumen – der Mindestabstand von 1,5 Metern wann immer möglich einzuhalten.

Die Gemeinden (Schulträger) sind für die Beschaffung der Masken für Lehrpersonen, Schulpersonal und Schüler/-innen zuständig.

Lager, Schulreisen und Schulanlässe mit Erwachsenen verboten

Ausflüge und Exkursionen in die nähere Umgebung sind möglich. Schulreisen, Schulanlässe mit Erwachsenen sowie Klassen- und Schullager sind verboten.

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