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Informationen zum Schulbetrieb

Hygiene- und Schutzmassnahmen sowie Abstandsregeln sind weiterhin einzuhalten. Neu gilt an sämtlichen Schulen für erwachsene Personen im Innenbereich Maskentragpflicht. Dies gilt auch für Schüler/-innen und Studierende der Sekundarstufe I und II. An den Höheren Fachschulen wird der Unterricht wieder als Fernunterricht durchgeführt.

Im Schuljahr 2020/21 findet an der Volksschule und an Schulen der Sekundarstufe II Präsenzunterricht im üblichen Klassenverbund statt. Für die Höheren Fachschulen gilt hingegen ab dem 2. November wieder Fernunterricht. Neben den allgemeingültigen schweizweiten Regelungen zu Massnahmen, Quarantäne und Covid-19-Tests publiziert das Departement BKS Weisungen zur Umsetzung von Schutzmassnahmen etc. für die Volksschulen sowie für die nachobligatorischen Schulen. Für die konkrete Umsetzung sind die Schulen selber, unter Berücksichtigung der lokalen Gegebenheiten, zuständig.

Negatives Testergebnis hebt Quarantänepflicht nicht auf

Ein negatives Testergebnis schliesst eine Infektion mit dem neuen Coronavirus nicht aus und hebt damit weder die Quarantänepflicht auf, noch verkürzt es die Dauer der Quarantäne. Um andere Menschen zu schützen, muss die Quarantäne eingehalten werden.

Quarantäne in Schulen

Für sämtliche Personen sind die Anordnungen des Kantonsärztlichen Diensts oder des Contact Tracing Centers Aargau (CONTI) und die Anweisungen zur Isolation und Quarantäne des BAG (öffnet in einem neuen Fenster) bindend. Neu erkrankte Personen werden vom CONTI systematisch kontaktiert, damit Kontaktpersonen eruiert werden und notwendige Massnahmen erfolgen können. Nach Anordnung des CONTI begeben sich Personen, welche positiv getestet sind, in Isolation und Personen, die einen engen Kontakt mit einer an Covid-19 erkrankten Person hatten, in Quarantäne.

Der Kantonsärztliche Dienst oder das CONTI entscheiden über Klassen- oder Schulschliessungen.

Was sind enge Kontakte?

Als enge Kontakte gelten grundsätzlich gemäss BAG (öffnet in einem neuen Fenster):

  • Personen, die im gleichen Haushalt wohnen, mit mehr als 15-minütigen Kontakten (einmalig oder kumulativ) von unter 1,5 Metern mit der infizierten Person
  • Kontakte mit der infizierten Person von unter 1,5 Metern und während mehr als 15 Minuten (einmalig oder kumulativ) ohne geeigneten Schutz (z.B. Trennwand oder beide Personen tragen eine Hygienemaske)

Bei den oben genannten Personen besteht ein höheres Infektionsrisiko.

Hingegen gelten Kinder im Vor- oder Schulalter untereinander gemäss BAG nicht als enger Kontakt. Bei ihnen besteht ein niedriges Risiko einer Virusübertragung. Dies gilt im Schulumfeld (obligatorische Schule) oder auch in familienergänzenden Betreuungseinrichtungen, solange keine Häufung von Fällen auftritt.

Wird ein Kind im Vor- oder Schulalter positiv getestet, werden die im gleichen Haushalt lebenden Personen unter Quarantäne gestellt. Angesichts des geringen Risikos einer Übertragung durch Kinder ist keine Quarantäne für die anderen Kinder der gleichen Klasse oder die Lehrpersonen notwendig.

Wann wird Quarantäne für ganze Schulklasse angeordnet?

Werden zwei und mehr Kinder in einem Abstand von weniger als 10 Tagen in derselben Klasse positiv getestet, oder wird eine Lehrperson positiv getestet, kann im Einzelfall die Quarantäne einer Klasse notwendig sein. Infektionsausbrüche mit zwei und mehr infizierten Personen werden situativ beurteilt. Das Ziel sind verhältnismässige und zielgerichtete Massnahmen.

Insbesondere in unklaren Situationen, in denen mehrere Personen im gleichen Raum mit möglichem engen Kontakt angesteckt wurden, kann eine Quarantäne auch für nicht "enge Kontaktpersonen" angezeigt sein. Andererseits sind bei bekannter Infektionskette oder bekanntem (anderem) Ansteckungsort auch weniger weitreichende Massnahmen möglich.

Covid-19-Test bei Kindern und Jugendlichen

Damit ein annähernd "normales" Leben stattfinden kann, sollen sich alle Personen mit Covid-19-kompatiblen Symptomen – auch wenn sie leicht sind – grundsätzlich testen lassen. Bei Kindern unter 12 Jahren richtet sich der Entscheid für einen Test nach der Symptomkonstellation sowie der Symptomdauer respektive der Anzahl weiterer symptomatischer Kinder in der Gruppe und ob ein enger Kontakt zu einer positiv getesteten Person bestand.

Kinder unter 12 Jahren müssen nicht in jedem Fall getestet werden.

Ab dem Alter von 12 Jahren gelten für Kinder und Jugendliche die allgemeinen Testkriterien und Vorgehen.

Aktuelle Situation und Weisungen

Umsetzung an der Volksschule

Das Schuljahr 2020/21 wird unter Einhaltung der nötigen Schutzmassnahmen und spezifischen Massnahmen von Bund oder Kanton ein normales Schuljahr werden. Neu gilt auch eine Maskenpflicht für Schüler/-innen an der Oberstufe. Lager sind verboten.

Schutzmassnahmen

Die Schutzmassnahmen richten sich nach den schweizweit geltenden Eckwerten des BAG. Sie besagen, dass sich Schülerinnen und Schüler untereinander im Klassenverband, auf dem Schulweg und auf den Pausenplätzen weitgehend normal verhalten und bewegen dürfen.

Hingegen sollen die Schülerinnen und Schüler im Kontakt mit den Lehrpersonen nach Möglichkeit einen Mindestabstand von 1.5 Metern einhalten. Ebenso müssen die Lehrpersonen untereinander die für Erwachsene geltende Abstandsregel von 1.5 Metern berücksichtigen. Zudem haben alle Personen, die im Schulhaus verkehren, die Hygieneregeln (Hände-, Gegenstands- und Oberflächenhygiene, kein Händeschütteln) zu beachten.

Maskentragpflicht

An den Volksschulen gilt für erwachsene Personen im Innenbereich Maskentragpflicht. Während des Unterrichts kann, wenn der Minimal-Abstand von 1,5 Metern eingehalten oder eine Trennwand eingerichtet wird, darauf verzichtet werden.

Für die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe gilt auf dem Schulareal und in den Schulgebäuden (inklusive Unterrichtsräumen) eine Maskentragpflicht. Auch mit dem Tragen einer Gesichtsmaske ist – ausser in den Unterrichtsräumen – der Mindestabstand von 1,5 Metern wann immer möglich einzuhalten.

Die Gemeinden (Schulträger) sind für die Beschaffung der Masken für Lehrpersonen, Schulpersonal und Schüler/-innen zuständig.

Lager verboten

Klassen- und Schullager sind verboten. Auf Schulreisen soll verzichtet werden.

Ausflüge und Exkursionen in die nähere Umgebung oder Besuche von Museen und kulturellen Veranstaltungen sind möglich.

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