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Informationen zum Schulbetrieb

Seit dem 11. Mai 2020 sind die obligatorischen Schulen und seit dem 6. Juni 2020 die nachobligatorischen Schulen wie Mittel-, Berufs- und Hochschulen wieder offen.

Ab dem neuen Schuljahr 2020/21 findet an der Volksschule wieder normaler Unterricht statt. Auch für die nachobligatorischen Schulen gilt: Der Unterricht findet wieder als Präsenzunterricht im üblichen Klassenverbund statt. Hygiene- und Schutzmassnahmen sowie Abstandsregeln sind weiterhin einzuhalten.

Quarantäne in Schulen

Was sind enge Kontakte?

Als enge Kontakte gelten grundsätzlich

  • Personen, die im gleichen Haushalt wohnen, mit mehr als 15-minütigen Kontakten (einmalig oder kumulativ) von unter 1,5 Metern mit dem Fall
  • Kontakte von unter 1,5 Metern und während mehr als 15 Minuten (einmalig oder kumulativ) ohne geeigneten Schutz (z.B. Trennwand oder beide Personen tragen eine Hygienemaske)

Bei diesen oben genannten Personen besteht ein höheres Infektionsrisiko.

Hingegen gelten Kinder im Vor- oder Schulalter untereinander gemäss BAG nicht als enger Kontakt. Bei ihnen besteht ein niedriges Risiko einer Virusübertragung. Dies gilt im Schulumfeld (obligatorische Schule) oder auch in familienergänzenden Betreuungseinrichtungen, solange keine Häufung von Fällen auftritt.

Wird ein Kind im Vor- oder Schulalter positiv getestet, werden die im gleichen Haushalt lebenden Personen unter Quarantäne gestellt. Angesichts des geringen Risikos einer Übertragung durch Kinder ist keine Quarantäne für die anderen Kinder der gleichen Klasse oder die Lehrpersonen notwendig.

Wann wird Quarantäne für ganze Schulklasse angeordnet?

Werden zwei und mehr Kinder in einem Abstand von weniger als 10 Tagen in derselben Klasse positiv getestet, oder wird eine Lehrperson positiv getestet, kann im Einzelfall die Quarantäne einer Klasse notwendig sein. Infektionsausbrüche mit zwei und mehr infizierten Personen werden situativ beurteilt. Das Ziel sind verhältnismässige und zielgerichtete Massnahmen.

Insbesondere in unklaren Situationen, in denen mehrere Personen im gleichen Raum mit möglichem engen Kontakt angesteckt wurden, kann eine Quarantäne auch für nicht "enge Kontaktpersonen" angezeigt sein. Andererseits sind bei bekannter Infektionskette oder bekanntem (anderem) Ansteckungsort auch weniger weitreichende Massnahmen möglich.

COVID-19-Test bei Kindern und Jugendlichen

Alle Personen mit COVID-19-kompatiblen Symptomen sollten grundsätzlich getestet werden.

Abweichungen bei Kindern unter 12 Jahren mit leichten Symptomen sind aber möglich: sie müssen nicht in jedem Fall getestet werden.

Ab dem Alter von 12 Jahren gelten für Kinder und Jugendliche die allgemeinen Testkriterien und Vorgehen.

Aktuelle Situation und Weisungen

Umsetzung an der Volksschule

An den Aargauer Volksschulen findet seit dem 11. Mai wieder regulärer Unterricht nach Stundenplan statt. Das Schuljahr 2020/21 wird unter Einhaltung der nötigen Schutzmassnahmen und spezifischen Massnahmen von Bund oder Kanton ein normales Schuljahr werden.

Schutzmassnahmen

Die Schutzmassnahmen richten sich nach den schweizweit geltenden Eckwerten des BAG. Sie besagen, dass sich Schülerinnen und Schüler untereinander im Klassenverband, auf dem Schulweg und auf den Pausenplätzen weitgehend normal verhalten und bewegen dürfen.

Hingegen sollen die Schülerinnen und Schüler im Kontakt mit den Lehrpersonen nach Möglichkeit einen Mindestabstand von 1.5 Metern einhalten. Ebenso müssen die Lehrpersonen untereinander die für Erwachsene geltende Abstandsregel von 1.5 Metern berücksichtigen. Zudem haben alle Personen, die im Schulhaus verkehren, die Hygieneregeln (Hände-, Gegenstands- und Oberflächenhygiene, kein Händeschütteln) zu beachten.

Kann der Mindestabstand von 1.5 Metern nicht eingehalten werden, können erwachsene Personen als Schutzmassnahme eine Maske tragen, beispielsweise wenn keine Schutzscheibe oder kein Gesichtsvisier zur Anwendung kommen kann. Schulen können für bestimmte Situationen eine Maskenpflicht für erwachsene Personen erlassen, beispielsweise bei einer Ansammlung von Eltern im Rahmen eines schulischen Anlasses.

Quarantäne nach Einreise aus Gebiet oder Staat mit erhöhtem Infektionsrisiko

Erwachsene Personen sowie Schülerinnen und Schüler, die aus einem Land mit erhöhtem Ansteckungsrisiko in die Schweiz einreisen, müssen sich direkt in eine zehntägige Quarantäne begeben und ihre Einreise innerhalb von zwei Tagen dem Kantonsärztlichen Dienst über folgende Webseite melden.

Die Liste der Länder oder Gebiete mit erhöhtem Infektionsrisiko wird vom Bund laufend aktualisiert:

Klassen- und Schulanlässe möglich – max. 100 Personen pro Sektor

Grundsätzlich sind Anlässe seit dem 8. Juni wieder möglich. Seit dem 8. Juli müssen gemäss Verfügung des Kantonsärzlichen Diensts auch Schulanlässe und -veranstaltungen mit über 100 Teilnehmenden, bei denen weder die Massnahmen betreffend Hygiene und Abstand noch andere Schutzmassnahmen wie das Tragen einer Gesichtsmaske eingehalten werden können, Sektoren mit maximal 100 Personen gebildet werden. Ebenso gilt dabei weiterhin die Pflicht zur Erhebung der Kontaktdaten.

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