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Sportaktivitäten

Seit Montag 13. September gilt im Sport wie auch in weiteren Bereichen eine Zertifikatspflicht im Innenbereich (3G-Regel). Nicht betroffen sind unter anderem Trainings in Aussenbereichen und Trainings in Innenbereichen in beständigen Gruppen bis maximal 30 Personen. Personen unter 16 Jahren sind generell von der Zertifikatspflicht befreit.

Der Bundesrat hat am Mittwoch, 8. September eine weitreichende Zertifikatspflicht beschlossen. Diese gilt ab Montag, 13. September und betrifft auch den Sport. Der Kanton Aargau übernimmt im Sportbereich grundsätzlich sämtliche Bundesvorgaben.

Letzte Aktualisierung: 23.09.21

Die Informationen und Dokumente auf dieser Seite werden laufend aktualisiert. Bitte prüfen Sie regelmässig den aktuellen Stand.

Regeln seit Montag, 13. September 2021

Sportaktivitäten: Breitensport und professioneller Sport

Es besteht keine Unterscheidung zwischen verschiedenen Altersklassen und zwischen verschiedenen Leistungskategorien. Es gelten für alle die gleichen Bedingungen. Kontaktsportarten sind vollständig erlaubt.

Zertifikatspflicht

Für Sportaktivitäten in Innenbereichen gilt für Personen ab 16 Jahren grundsätzlich eine Zertifikatspflicht.

Ausnahmen der Zertifikatspflicht

Ausgenommen von der Zertifikatspflicht sind:

  • Aktivitäten die ausschliesslich draussen stattfinden.
  • Aktivitäten, die in Innenbereichen in abgetrennten Räumlichkeiten in einem Verein oder in einer anderen beständigen Gruppe ausgeübt werden. Die Gruppen dürfen sich dabei nicht mit anderen Gruppen oder Anlagebenutzenden mischen und die Aktivität darf in Gruppen von höchstens 30 Personen ausgeübt werden. Die Teilnehmenden müssen dem Organisator bekannt sein. Dies gilt nur für Gruppen, die regelmässig (beispielsweise wöchentlich) zusammen trainieren oder üben. Ausserdem muss in diesen Räumlichkeiten eine wirksame Lüftung vorhanden sein.

Ist bei einer Sportaktivität in Innenräumen (Turnhallen etc.), eine Gruppe von der Zertifikatspflicht ausgenommen, muss weiterhin eine Kontaktdatenerhebung (Contact Tracing) erfolgen und es gilt eine Maskenpflicht in Räumlichkeiten, in denen die sportlichen Aktivitäten nicht ausgeübt werden (Garderoben, Eingangsbereiche etc.) für Personen ab 12 Jahren.

Es sind ferner die Angaben im FAQ des BASPO (öffnet in einem neuen Fenster) zu beachten.

Wettkämpfe und Sportveranstaltungen

Veranstaltungen bis maximal 1000 Personen

Für Veranstaltungen bis und mit maximal 1000 Personen gelten folgende Regelungen:

Innenbereich

Für Wettkämpfe und weitere Sportveranstaltungen im Innenbereich von Sport- und Freizeitanlagen gilt grundsätzlich eine Zertifikatspflicht für Personen ab 16 Jahren. Dabei gelten grundsätzlich keine Ausnahmen der Zertifikatspflicht. Die «30 Personen-Regel» bezieht sich nur auf beständige Gruppen, die regelmässig zusammen trainieren und gilt daher nicht für Sportveranstaltungen und Wettkämpfe (Matches, etc.), egal wie viele Personen vor Ort sind.

Aussenbereich

Für Veranstaltungen im Aussenbereich ist die Zertifikatspflicht weiterhin freiwillig. Dabei gelten jedoch die bisherigen Schutzmassnahmen:

  • Die maximale Anzahl Personen, seien es Besucherinnen und Besucher oder Teilnehmende, beträgt 1000;
    • Besteht für die Besucherinnen und Besucher eine Sitzpflicht, so dürfen höchstens 1000 Besucherinnen und Besucher eingelassen werden inkl. den Teilnehmenden;
    • stehen den Besucherinnen und Besuchern Stehplätze zur Verfügung oder können sie sich frei bewegen, so dürfen höchstens 500 Besucherinnen und Besucher eingelassen werden; in diesem Fall werden die Teilnehmenden nicht zu den Besuchenden gezählt.
  • Die Sportanlage darf höchstens zu zwei Dritteln ihrer Kapazität besetzt werden.

Es sind ferner die Angaben im FAQ des BASPO (öffnet in einem neuen Fenster) zu beachten.

Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen (Grossveranstaltungen)

Für Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen besteht eine Bewilligungspflicht durch die kantonalen Behörden und sie dürfen nur mit Covid-Zertifikat durchgeführt werden.

Weitere Informationen zu Veranstaltungen im Kanton Aargau

Generelle Nutzung von Sport- und Freizeiteinrichtungen

Für sämtliche Sport- und Freizeitanlagen im Kanton Aargau gelten grundsätzlich Zugangsbeschränkungen im Sinne der Zertifikatspflicht für Personen ab 16 Jahren.

Es sind ferner die Angaben im FAQ des BASPO (öffnet in einem neuen Fenster) zu beachten.

Hallen- und Freibäder, Wellnessanlagen, Aquaparks

Für Hallen- und Thermalbäder ebenso Wellnessanlagen und Aquaparks gelten Zugangsbeschränkungen im Sinne einer grundsätzlichen Zertifikatspflicht für Personen ab 16 Jahren.

Eine Hinterlegung des Zertifikats bspw. für geimpfte bzw. genesene Personen bei Hallen- und Freibädern etc., die personalisierte Abonnements ausstellen, ist grundsätzlich zulässig. Es liegt in der Verantwortung des Betreibers, durch eine periodische Überprüfung die Gültigkeit des (integrierten) Zertifikats zu prüfen (namentlich auf einen allfälligen Widerruf hin).

In Freibädern und weiteren Badeanlagen, in denen nur die Aussenbereiche zugänglich sind, gilt keine Zertifikatspflicht.

Weitere Informationen sind zu finden auf der Webseite des Verbands Hallen- und Freibäder (öffnet in einem neuen Fenster).

Fitnesscenter

Fitnesscenter dürfen öffnen. Es gilt eine Zertifikatspflicht für Personen ab 16 Jahren.

Eine Hinterlegung des Zertifikats bspw. für geimpfte bzw. genesene Personen bei Fitnesscentern, die personalisierte Abonnements ausstellen, ist grundsätzlich zulässig. Es liegt in der Verantwortung des Betreibers, durch eine periodische Überprüfung die Gültigkeit des (integrierten) Zertifikats zu prüfen (namentlich auf einen allfälligen Widerruf hin).

Weitere Informationen sind zu finden auf der Webseite der Interessengemeinschaft Fitness Schweiz (öffnet in einem neuen Fenster).

Immer geltende Grundsätze

Nehmen Sie Ihre Eigenverantwortung weiterhin war:

  • Nur gesund und symptomfrei ins Training, an den Wettkampf, an die Veranstaltung. Sportlerinnen und Sportler, Trainerinnen und Trainer sowie Gäste mit Krankheitssymptomen bleiben zu Hause.
  • Hygieneregeln beachten. Vor und nach dem Training Händewaschen.
  • Fakultatives Maskentragen, wo möglich Abstand zu anderen einhalten
  • Regelmässiges testen, freiwilliges impfen

Schutzkonzepte

Weiterhin braucht es Schutzkonzepte.

Trainings- und Wettkampfveranstalter, Veranstaltungsorganisatoren

Organisatoren von Veranstaltungen, Wettkämpfen sowie Trainings mit Gruppen ab 6 Personen (inkl. Leiterpersonen) müssen ein Schutzkonzept haben. Diese Regelung ist altersunabhängig und gilt für sämtliche sportliche Aktivitäten auch ausserhalb von Vereinsstrukturen. In jedem Fall muss eine für die Umsetzung des Konzepts und für den Kontakt mit den zuständigen Behörden verantwortliche Person bezeichnet werden.

Für Sportaktivitäten von Vereinen stellen viele Sportverbände Vorlagen für Schutzkonzepte zur Verfügung. Die Verantwortung zur Umsetzung der jeweiligen Schutzkonzepte liegt bei den einzelnen Vereinen, Trainerinnen und Trainern/Leiterinnen und Leitern sowie den Sportlerinnen und Sportlern. Bei Fragen zur Durchführung von Vereinsaktivitäten oder zu den benötigten Schutzkonzepten, können sich die lokalen Vereine an ihre jeweilige Dachorganisation wenden.

Wer als Sportgruppe nicht Teil eines übergeordneten Verbands ist (zum Beispiel Plauschmannschaften) muss ein eigenes Schutzkonzept erstellen. Individualsportlerinnen und -sportler müssen bis zu einer Gruppengrösse von 5 Personen keine Schutzkonzepte erstellen.

Sportanlagen-Betreiber

Jeder Sportanlagen-Betreiber muss ein Schutzkonzept erstellen und darin die Umsetzung der Bundesvorgaben, die Nutzung der Anlage sowie allfällige weitere Regelungen festhalten.

Die zum Ausüben der Sportart betroffene Sportanlage muss zudem vom jeweiligen Betreiber (Gemeinde, Kanton, Schule, Private, usw.) für die Sportaktivität freigegeben werden. Dieser Entscheid obliegt jedem Sportanlagenbetreiber selber. Es steht den jeweiligen lokalen Betreibern einer Sportanlage frei, spezifischere Vorgaben zu erlassen.

Schutzkonzepte für kantonale Sportanlagen

Der Kanton Aargau hat für die kantonalen Sportanlagen ein Schutzkonzept erarbeitet. Die Inhalte können von Gemeinden und anderen Sportanlagenbetreibern als Vorlage verwendet werden.

J+S-Aktivitäten

Für sämtliche J+S Aktivitäten für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gelten ab Montag, 13. die Vorgaben bezüglich Zertifikatspflicht. Auch bezüglich den Ausnahmen gelten die gleichen Ausnahmen wie für alle anderen Sportaktivitäten.

Weitere Informationen auf der Webseite von Jugend+Sport (öffnet in einem neuen Fenster), auf der Webseite des BASPO (öffnet in einem neuen Fenster) sowie bei den jeweiligen Sportverbänden.

Hinweis Freiwilliger Schulsport

Der Freiwillige Schulsport findet grundsätzlich regulär statt. Über die Durchführung entscheiden die Verantwortlichen im Einzelfall vor Ort.

Lageraktivitäten

Schulreisen und Klassenlager der Volksschulen und der Sekundarstufe II sind unter Einhaltung sämtlicher Schutzmassnahmen und Schutzkonzepten (z.B. öV, Lagerhäuser) erlaubt.

Bei der Planung und Durchführung sämtlicher Lager muss auf die aktuelle Lage Rücksicht genommen werden. Über die Durchführung müssen die Organisatoren individuell entscheiden. Es müssen Schutzkonzepte erstellt und ggf. weitere Abklärungen und Schutzmassnahmen getroffen werden. Der Kanton Aargau rät zur Vorsicht. Es wird dringend empfohlen, alle Teilnehmenden im Vorfeld jedes Lagers zu testen. Personen unter 16 Jahren haben weiterhin kostenlos Zugang zu Tests.

Weitere Informationen: BAG-Rahmenvorgaben für Lager im Kultur-, Freizeit- und Sportbereich (öffnet in einem neuen Fenster)

Lager-Schutzkonzepte

Da sich Lager von Fall zu Fall unterschieden, sieht der Kanton Aargau davon ab, ein zentrales Schutzkonzept für Lageraktivitäten zur Verfügung zu stellen.

Es ist wichtig, dass bei einer Durchführung das Lagerschutzkonzept durch alle Beteiligten (Leitungspersonen, Teilnehmende, Eltern, etc.) jederzeit eingehalten wird. Es empfiehlt sich, die Vorgaben vollständig, wiederholt und klar vor und während dem Lager zu kommunizieren. Für die Umsetzung und Einhaltung des Schutzkonzepts sind die einzelnen Organisationen zuständig.

Schneesportlager

Für Schneesportlager stellt die Schneesportinitiative Schweiz (GoSnow) ein Schutzkonzept für zur Verfügung. Dieses kann als Vorlage verwendet und von den Organisatoren (Schulen, Vereine) übernommen und angepasst werden. Zusätzlich zum eigenen Schutzkonzept müssen die Schutzmassnahmen und -vorschriften des Lagerhauses, der Bergbahnen und allenfalls Restaurantbetriebe eingehalten werden. Holen Sie diese Informationen frühzeitig ein, damit die Rahmenbedingungen im Lagerschutzkonzept aufgenommen werden können.

Lager von Jugendverbänden

Für Lager von Jugendverbänden stehen verschiedene Schutzkonzepte und Checklisten zur Verfügung. Auch diese können für das eigene Lager übernommen und angepasst werden.

Sportartenspezifische Lager

Informationen zu sportartenspezifischen Lagern sind jeweils beim entsprechenden Sportartenverband einzuholen.