Navigation

Sprunglinks

Sportaktivitäten

Sportaktivitäten sind grundsätzlich wieder möglich. Weiterhin sind Schutzkonzepte notwendig, die Hygiene- und Verhaltensregeln des BAG müssen beachtet werden und es muss ein Contact Tracing geführt werden. Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen sind ab dem 1. Oktober unter Auflagen wieder möglich. Im Kanton Aargau gilt zudem bis dahin, dass bei Veranstaltungen mit bis zu 1000 Teilnehmenden die Sektoren nicht mehr als 100 Personen umfassen dürfen.

Der Bundesrat hat am 19. Juni 2020 beschlossen, die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus im Sportbereich weitgehend aufzuheben. Sportlerinnen und Sportler dürfen seither individuell wie auch in den Vereinen weitgehend normal trainieren. Auch Wettkämpfe sind wieder möglich und Lager können durchgeführt werden.

Erhöhte Ansteckungsgefahr

Die Lockerungen können zu erhöhter Ansteckungsgefahr führen, insbesondere wenn man sich verstärkt in Gruppen bewegt, bspw. in Sporttrainings. Nehmen Sie Ihre Eigenverantwortung wahr und achten Sie auf Ihre Hygiene.

Immer gilt:

  • Nur symptomfrei ins Training/an den Wettkampf/ins Lager/an Veranstaltungen - wer krank ist oder sich krank fühlt, bleibt zu Hause.
  • Distanz halten (wenn immer möglich 1,5 Meter Abstand - die Flächenbegrenzung ist aufgehoben)
  • Hygiene und Verhaltensregeln des BAG (öffnet in einem neuen Fenster) einhalten
  • Präsenzlisten führen (Rückverfolgung von engen Kontakten – Contact Tracing)
  • Schutzkonzepte beachten
  • Verantwortliche Person bezeichnen
  • maximale Anzahl an Teilnehmenden und Zuschauenden bei Veranstaltungen und pro Sektor einhalten.
Verhaltensregeln Sportaktivitäten ab 22. Juni 2020 Bild vergrössern
Die aktualisierte Grafik von Swiss Olympic zu den Sportaktivitäten ab 22. Juni dient als Übersicht zu den geltenden Rahmenvorgaben.

Trainings- und Sportbetrieb

Der Trainingsbetrieb ist grundsätzlich ohne Einschränkungen der Gruppengrössen wieder möglich. Bei der Ausübung von Sportaktivitäten mit engem Körperkontakt sollen die Trainings so gestaltet werden, dass sie möglichst in beständigen Gruppen stattfinden.

Der Kanton Aargau hat für Sportaktivitäten und die Benutzung von Sportanlagen ein Merkblatt erstellt:

Grundsätzlich gilt, dass für die Ausübung einer Sportaktivität zwei Schutzkonzepte notwendig sind.

Schutzkonzept der Trainingsveranstalter oder Wettkampfveranstalter

Grundlage für jedes Schutzkonzept eines lokalen Trainingsveranstalters (Sportverein) bildet das Standardkonzept Trainingsbetrieb (öffnet in einem neuen Fenster) von Swiss Olympic, das mit wenig Aufwand auf den eigenen Verein angepasst werden kann. Die Verantwortung zur Umsetzung der jeweiligen Schutzkonzepte liegt bei den einzelnen Vereinen und Trainerinnen und Trainern/Leiterinnen und Leitern sowie den Sportlerinnen und Sportlern. Sportverbände stellen teilweise eigene Schutzkonzepte zur Verfügung.

Bei Fragen zur Durchführung von Vereinsaktivitäten oder zu den benötigten Schutzkonzepten, können sich die lokalen Vereine an ihre jeweilige Dachorganisation wenden.

Wer als Sportgruppe nicht Teil eines übergeordneten Verbands ist (zum Beispiel Plauschmannschaften) muss ein eigenes Schutzkonzept erstellen. Individualsportlerinnen und -sportler müssen keine Schutzkonzepte erstellen.

Schutzkonzept der Sportanlagen-Betreiber

Die zum Ausüben der Sportart betroffene Sportanlage muss vom jeweiligen Betreiber (Gemeinde, Kanton, Schule, Private, usw.) für die Sportaktivität wieder freigegeben werden. Dieser Entscheid obliegt jedem Sportanlagenbetreiber selber.

Keine Flächenbegrenzung pro Person

Der Bund hat die Vorgabe aufgehoben, dass pro Person 10 m2 Fläche zur Verfügung stehen müssen. Der Kanton Aargau verzichtet darauf, als Ersatz dafür eine kantonale Richtlinie zu erlassen. Das bedeutet:

  • Es steht den jeweiligen lokalen Betreibern einer Sportanlage - insbesondere auch von Hallen- und Freibädern - frei, dazu spezifischere Vorgaben zu erlassen.
  • Jede Person muss in Eigenverantwortung sein Verhalten an die jeweilige Situation anpassen und trägt mit einem rücksichtsvollen Umgang dazu bei, weitere Ansteckungen zu vermeiden.

Unter diesen gegebenen Bedingungen kann in den Sportanlagen der Betrieb nahe am Normalbetrieb geführt werden.

Kantonale Schutzkonzepte für den Trainings- und Sportbetrieb

Der Kanton Aargau hat für die kantonalen Sportanlagen und das Hallenbad Telli Schutzkonzepte erarbeitet. Die aktuellen Versionen stehen zur Verfügung.

Sportveranstaltungen

Es dürfen aktuell Sportveranstaltungen mit bis zu 1000 Personen stattfinden - in allen Sportarten. Sofern es zu keiner Durchmischung der Zuschauerinnen und Zuschauern mit den Sportlerinnen und Sportlern kommt, sind auch bis je 1000 Personen möglich. Es gelten in jedem Fall strenge Vorgaben und für jede Veranstaltung muss ein eigenes Schutzkonzept erstellt werden in Absprache mit den zuständigen Behörden.

Reduktion der Sektorengrösse bei Veranstaltungen auf maximal 100 Personen

Die maximale Sektorengrösse bei regulären Veranstaltungen über 100 Personen bleibt bis zum 31. Dezember auf 100 Personen/Sektor begrenzt, ausser es gilt eine generelle Maskenpflicht und/oder die Abstandsregelung kann durchgehend eingehalten werden.

Veranstaltungen bis 1000 Personen

Reguläre öffentliche Veranstaltungen sind bis 1000 Personen mit Schutzkonzept erlaubt.

Bis 100 Personen

  1. Die Hygienemassnahmen müssen weiterhin eingehalten werden.
  2. Die Abstandsregeln (1,5 Meter) müssen weiterhin eingehalten werden.
  3. Können die Distanzregeln nicht eingehalten werden, muss die Nachverfolgung enger Personenkontakte (Contact Tracing) sichergestellt sein.

Bis 1000 Personen: Reduktion Sektorengrösse

Ab 100 Personen gilt zusätzlich die Reduktion der Sektorengrösse, um im Falle einer Ansteckung der zu kontaktierende Personenkreis reduziert werden kann. Die Begrenzung gilt für alle Arten von Veranstaltungen.

  • Eine Durchmischung dieser Gruppen ist nicht erlaubt.
  • Kann innerhalb dieser Gruppen der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden, empfiehlt sich gemäss BAG zudem das Tragen einer Schutzmaske.

Hinweis

Gilt bei einer Veranstaltung jedoch eine generelle Maskenpflicht und/oder kann die Abstandsregelung (1,5m) durchgehend eingehalten werden, kann auf die Aufteilung auf Gruppen und die Erfassung der Personendaten verzichtet werden.

Veranstaltungen über 1000 Personen (ab 1. Oktober 2020)

Grossveranstaltungen mit über 1'000 Personen sind ab 1. Oktober 2020 unter strengen Auflagen wieder möglich. Es braucht eine Bewilligung des Kantons. Für jede Veranstaltung muss eine Risikoanalyse und ein Schutzkonzept vorliegen.

Reguläre Grossanlässe

Das Schutzkonzept muss neben den allgemeingültigen Hygiene-, Abstands- und Schutzmassnahmen auch folgende Massnahmen beinhalten:

  1. Sitzplatzpflicht: In der Regel gilt eine Sitzplatzpflicht (Ausnahmen sind Stehplätze bei Freiluftveranstaltungen wie Ski-, Langlauf- oder Radrennen).
  2. Personenstromlenkung: Die Personenströme müssen klar geregelt sein.

Wettkampfspiele von Mannschaften in einer Liga mit überwiegend professionellem Spielbetrieb

Für Wettkampfspiele von Mannschaften in einer Liga mit überwiegend professionellem Spielbetrieb gelten zusätzlich:

  1. Maskenpflicht
  2. Kapazitätsbegrenzungen: In Hallen und Freiluftstadien dürfen höchstens zwei Drittel der Sitzplätze belegt werden. Es gibt keine Platzkontingente für Gästefans.
  3. Sitzplatzpflicht im Gastronomiebereich

Bewilligung durch die Kantone

Der Bundesrat hat folgende Kriterien festgelegt, damit ein Kanton Grossveranstaltungen bewilligen kann:

  • Die epidemiologische Lage im Kanton oder in der betreffenden Region muss eine Durchführung der Veranstaltung zulassen.
  • Der Kanton verfügt über die notwendigen Kapazitäten für das Contact Tracing.

Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Seite des BAG (öffnet in einem neuen Fenster)

Gesuchsformulare Kanton

Lageraktivitäten

Gemäss Bundesratsentscheid dürfen Lager seit dem 6. Juni 2020 unter Berücksichtigung eines Schutzkonzepts wieder durchgeführt werden. Bei der Planung und Durchführung von Lagern muss nach wie vor auf die aktuelle Lage Rücksicht genommen werden und ist Vorsicht geboten.

Grundsätzlich gilt

Entscheid Lagerdurchführung

Die Durchführung eines Lagers ist aktuell mit Unsicherheiten und teilweise hohen Ansteckungsrisiken verbunden. Über die Durchführung müssen die Organisatoren inidividuell entscheiden. Der Kanton Aargau rät zur Vorsicht.

Lager-Schutzkonzepte

Da sich Lager von Fall zu Fall unterschieden, sieht der Kanton Aargau davon ab, ein zentrales Schutzkonzept für Lageraktivitäten zur Verfügung zu stellen.

Es ist wichtig, dass bei einer Durchführung das Lagerschutzkonzept durch alle Beteiligten (Leitungspersonen, Teilnehmende, Eltern, etc.) jederzeit eingehalten wird. Es empfiehlt sich, die Vorgaben vollständig, wiederholt und klar vor und während dem Lager zu kommunizieren. Für die Umsetzung und Einhaltung des Schutzkonzepts sind die einzelnen Organisationen zuständig.

Schneesportlager

Für Schneesportlager stellt die Schneesportinitiative Schweiz (GoSnow) ein Schutzkonzept für zur Verfügung. Dieses kann als Vorlage verwendet und von den Organisatoren (Schulen, Vereine) übernommen und angepasst werden. Zusätzlich zum eigenen Schutzkonzept müssen die Schutzmassnahmen und -vorschriften des Lagerhauses, der Bergbahnen und allenfalls Restaurantbetriebe eingehalten werden. Holen Sie diese Informationen frühzeitig ein, damit die Rahmenbedingungen im Lagerschutzkonzept aufgenommen werden können.

Lager von Jugendverbänden

Für Lager von Jugendverbänden stehen verschiedene Schutzkonzepte und Checklisten zur Verfügung. Auch diese können für das eigene Lager übernommen und angepasst werden.

Sportartenspezifische Lager

Informationen zu sportartenspezifischen Lagern sind jeweils beim entsprechenden Sportartenverband einzuholen.