Navigation

Sprunglinks

Häufige Fragen und Antworten (FAQ)

Thematische Auflistung der häufigsten Fragen und Antworten (FAQ) zum Coronavirus - mit Fokus auf den Kanton Aargau.

Inhaltsverzeichnis

1. Impfstrategie
2. Schutzmassnahmen, Tests und Vorgehen bei Symptomen

3. Wirtschaft und Gewerbe
4. Bildung und Betreuung
5. Kultur-, Sport und gemeinnützige Bereiche
6. Gesundheits-, und Sozialwesen sowie Gemeinden

1. Impfstrategie

Wer entscheidet, wann ich einen Impftermin bekomme?

Das BAG hat vier Personengruppen definiert, bei denen die Impfungen prioritär erfolgen sollen:

  • 1. Besonders gefährdete Personen (ohne Schwangere)
  • 2. Gesundheitspersonal mit direktem Patientenkontakt und Betreuungspersonal von besonders gefährdeten Personen
  • 3. Enge Kontakte (Haushaltsmitglieder) von besonders gefährdeten Personen
  • 4. Personen in Gemeinschaftseinrichtungen mit erhöhtem Infektions- und Ausbruchrisikos (zum Beispiel Heime für Menschen mit Behinderung, Gefängnisse, betreute Wohngruppen etc.)

Für die Durchführung der Impfung ist der Kanton zuständig. Die Verfügbarkeit von Impfterminen hängt vor der Verfügbarkeit des Impfstoffs ab. Aktuelle Informationen erhalten Sie bei den Impfzentren oder unter www.ag.ch/coronavirus-impfung.

Kann ich mich auch für einen Impftermin bei meinem Hausarzt anmelden?

Nein, vorerst führen nur die kantonalen Impfzentren sowie mobile Teams in Alters- und Pflegeheimen die Impfung durch. Aufgrund der derzeitigen Verfügbarkeit an Impfdosen ist eine Impfung bei Hausärztinnen und Hausärzten sowie in Impfapotheken frühestens ab anfangs Mai 2021 möglich. Aktuelle Informationen dazu finden Sie immer unter www.ag.ch/coronavirus-impfung.

Welche Dokumente muss ich zum Impftermin mitbringen?

Sie werden bei der Anmeldung darauf hingewiesen, wie Sie sich vorbereiten müssen und welche Dokumente Sie mitbringen sollten.

Grundsätzlich benötigen Sie Ihre Krankenkassenkarte bzw. einen anderen Versicherungsausweis.

Personen mit Vorerkrankungen:
Nach Vorgaben des BAG erhalten aufgrund des limitierten Impfstoffs zurzeit nur Personen mit Vorerkrankungen mit höchstem Risiko eine Impfung. Die Zugehörigkeit zu dieser Kategorie muss mit einem ärztlichen Attest belegt werden. Das ärztliche Attest muss zum Impftermin mitgebracht werden. Personen mit chronischen Vorerkrankungen, die nicht mit ärztlichem Attest eine Zugehörigkeit zur Kategorie des höchsten Risikos belegen können, werden in den Impfzentren abgewiesen.

Personen im Alter ab 75 Jahren:
Personen ab 75 Jahren zählen ebenfalls zur momentan priorisierten Zielgruppe. Sie benötigen kein ärztliches Attest, um einen Impftermin wahrnehmen zu können.

Nach der Impfung erhalten Sie einen Impfnachweis, mit welchem sie dann Ihren Impfausweis (sofern vorhanden) oder die Zugangsdaten zu Ihrem elektronischen Impfdossier (meineimpfung.ch (öffnet in einem neuen Fenster)) in der Apotheke oder beim Hausarzt ergänzen können.

Benötige ich ein ärztliches Attest (Bescheinigung), um einen Impftermin zu erhalten?

Nach Vorgaben des BAG erhalten aufgrund des limitierten Impfstoffs zurzeit nur Personen im Alter ab 75 Jahren sowie Personen mit Vorerkrankungen mit höchstem Risiko eine Impfung.

Personen mit Vorerkrankungen sollten vor der Registrierung auf www.ag.ch/covid-impfanmeldung mit der behandelnden Ärztin oder dem Hausarzt abklären, ob ihre Vorerkrankung in die Kategorie mit höchstem Risiko gehört (Liste der chronischen Vorerkrankungen mit höchstem Risiko ).

Ist das hohe Risiko gegeben, stellt die Ärztin oder der Arzt ein Attest aus. Die Personen mit Attest können sich danach registrieren und bringen das Attest zum Impftermin mit. Bei der Registrierung selbst ist noch kein Attest notwendig.

Personen im Alter ab 75 Jahren benötigen kein ärztliches Attest, um einen Impftermin wahrnehmen zu können.

Ich kann aus gesundheitlichen Gründen nicht in eines der Impfzentren gehen. Wie melde ich mich an?

Bitte besprechen Sie dies mit Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt. Zum jetzigen Zeitpunkt sind mobile Einsätze für Personen, die nicht in einem Alters- oder Pflegeheim wohnen, nicht vorgesehen. Bitte beachten Sie, dass mobile Einsätze derzeit nur in Alters- und Pflegeheimen stattfinden und der Impfstoff nur eingeschränkt verfügbar ist.

Kann ich einen Impftermin wahrnehmen, wenn ich mich wegen einer Coronaerkrankung in meinem Umfeld in Quarantäne begeben musste?

Ob Sie während einer Quarantäne-Zeit einen Impftermin wahrnehmen können oder nicht, hängt von den jeweiligen Umständen ab. Es liegt im Ermessen der Kantonsärztin, die Quarantäne ausnahmsweise zum Zweck einer Impfung aufzuheben. Bitte melden Sie sich via E-Mail bei kantonsarzt@ag.ch und begründen Sie, weshalb in Ihrem Fall ein Impftermin während der Quarantäne-Zeit wichtig ist.

Wer wird zuerst geimpft?

Die Impfung gegen Covid-19 ist ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung der Pandemie. Der Kanton Aargau haltet sich dabei an die Impfstrategie des Bundes.

Das Ziel der Impfung gegen Covid-19 ist, die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe und die Todesfälle zu reduzieren. So wird sich die Belastung des Gesundheitssystems reduzieren lassen.

Wer wird zuerst geimpft?

Der Kanton Aargau folgt den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit BAG. Die folgenden Zielgruppen erhalten eine Priorisierung:

  1. Zielgruppe: Besonders gefährdete Personen (ohne Schwangere) (öffnet in einem neuen Fenster)
  2. Zielgruppe: Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt und Betreuungspersonal von besonders gefährdeten Personen
  3. Zielgruppe: Enge Kontakte (Haushaltsmitglieder) von besonders gefährdeten Personen und pflegende Angehörige
  4. Zielgruppe: Personen in Gemeinschaftseinrichtungen mit erhöhtem Infektions- und Ausbruchrisikos (zum Beispiel Heime für Menschen mit Behinderung, Gefängnisse, betreute Wohngruppen etc.)
Infofrafik Zielgruppe Impfung Bild vergrössern
© Kanton Aargau

Wegen der geringen Verfügbarkeit des Impfstoffs, wird in der ersten Zielgruppe weiter priorisiert. Auch hier folgt der Kanton Aargau den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit BAG. Demnach können sich momentan nur folgende Personengruppen anmelden:

  • Personen ab 75 Jahren (relevant ist das Geburtsdatum, nicht der Jahrgang)
  • Personen mit chronischen Krankheiten mit höchstem Risiko, unabhängig vom Alter
  • Personen, die in einem Alters- und Pflegeheim wohnen. Auch das Personal, das mit Bewohnern in den Alters- und Pflegeheimen in Kontakt steht, hat die Möglichkeit, sich gleichzeitig impfen zu lassen
  • Spitalpersonal: Mitarbeitende von Intensiv- und Covid-19-Stationen, Mitarbeitende der Notfallaufnahme, Rettungs- und TransportsanitäterInnen, Ärztinnen und Ärzte, Pflegende sowie weiteres Spital- und Klinikpersonal mit hoher Exposition gegenüber Covid-19-Patientinnen und -Patienten.

Danach folgen:

  • Personen zwischen 65 und mit 74 Jahren ohne Vorerkrankung
  • Personen unter 65 Jahren und Personen mit chronischen Krankheiten, die noch nicht geimpft wurden

Ich habe eine Vorerkrankung und bereits einen Impftermin erhalten. Meine Vorerkrankung zählt aber nicht zur Kategorie des höchsten Risikos. Kann ich meinen Impftermin trotzdem wahrnehmen?

Wenn Sie bereits einen Termin erhalten haben oder einen Termin erhalten, obwohl Sie keine Vorerkrankung mit höchstem Risiko gemäss Liste haben, sollten Sie Ihren Termin mit dem erhaltenen Link stornieren. Wer einen Impftermin trotzdem wahrnimmt, wird vom Impfzentrum abgewiesen. Nach der Stornierung registrieren Sie sich neu. Dabei achten Sie darauf, dass die Frage "Hat Ihnen Ihre Ärztin / Ihr Arzt die Impfung dringend empfohlen?" mit "Nein" beantworten.

Der Mehraufwand ist für Betroffene zwar nicht sehr gross, aber dennoch bedauerlich. Das Departement für Gesundheit und Soziales informiert, sobald Impfstoff für weitere Personengruppen zur Verfügung steht. Eine Vorerkrankung mit höchstem Risiko muss beim Impftermin mittels Attest nachgewiesen werden. Für Personen im Alter ab 75 Jahren ist eine Registrierung zum Impftermin wie bisher möglich. Sie benötigen kein Attest, um einen Impftermin wahrnehmen zu können.

Warum gibt es so wenige Impftermine?

Die Impfstofflieferanten haben die Lieferungen gegenüber der ursprünglichen Planung stark gekürzt. Deshalb besteht eine lange Wartezeit für Impftermine. Im Kanton Aargau leben rund 57'000 Personen im Alter von 75 oder mehr. Dazu kommen nochmals etwa 80'000 jüngere Personen mit chronischen Vorerkrankungen. Sie alle gehören zur ersten Priorität bei der Impfung. 

Wie lange ist die Wartezeit für einen Impftermin?

Derzeit bekommt der Aargau nur sehr wenige Impfdosen geliefert. Deshalb besteht eine lange Wartezeit für Impftermine. Es kann mehrere Wochen dauern von der Registrierungsbestätigung bis zum Erhalt eines Impftermins per SMS. Wer die Registrierungsbestätigung per SMS erhalten hat, ist automatisch auf der Warteliste für einen Termin. Die nächste Kontaktaufnahme geschieht normalerweise jedoch erst, wenn ein Termin frei ist.

Für welche Personen ist die Impfung derzeit nicht vorgesehen?

Momentan wird die Impfung gegen Covid-19 für folgende Personen nicht vorgesehen:

  • Personen mit einer schweren bestätigten Allergie auf einen Bestandteil des Impfstoffes (insbesondere Polyethylenglykol [PEG]).
  • Schwangere Frauen. Es fehlen momentan die entsprechenden Studiendaten. Es ist noch ungewiss, ob der Impfstoff für die Schwangerschaft Folgen hat.
  • Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren. Es fehlen momentan noch die entsprechenden Studiendaten für diese Altersgruppe.

Führt der Kanton Aargau eine "Jokerliste"?

Nein. Im Kanton Aargau gibt es keine so genannte "Jokerliste" für überzählige Impfungen. In den Impfzentren bleiben abends aus verschiedenen Gründen zwar vereinzelt Impfdosen übrig. Diese werden aber im Kanton Aargau zu 100 Prozent dem Gesundheitspersonal auf Intensiv- und Covidstationen verimpft, wie es die kantonale Impfstrategie vorsieht.

Wie viel Impfstoff steht dem Kanton Aargau zurzeit zur Verfügung?

Die Anzahl vorhandener Impfdosen im Kanton Aargau finden Sie in der täglich aktualisierten Impfstatistik .

Wann kann ich mich impfen lassen?

Die Impftermine sind über die folgende Internetseite abrufbar: www.ag.ch/covid-impfanmeldung.

Der Aufbau des Impfangebots des Kantons Aargau für die Bevölkerung erfolgt gestaffelt und abgestimmt auf die verfügbare Menge an Impfstoff.

Die Registrierung zur Impfung ist seit dem 18. Januar 2021 für alle geplanten Standorte möglich. Impftermine werden aber erst zugewiesen, wenn der Standort in Betrieb ist. Das hängt von der Verfügbarkeit des Impfstoffs ab.

Wo kann ich mich impfen lassen?

Unter folgenden Links finden Sie Hinweise und Lagepläne zu den in Betrieb stehenden Impfstandorte:

Momentan steht nicht genügend Impfstoff zur Verfügung, um bereits neue Impfzentren zu eröffnen. Eine Registrierung ist jedoch für alle geplanten Standorte möglich. Impftermine werden aber erst zugewiesen, wenn der Standort in Betrieb ist. Das hängt von der Verfügbarkeit des Impfstoffs ab. Standorte bei den folgenden Akutspitälern kommen im weiteren Verlauf hinzu:

  • Klinik Hirslanden Aarau voraussichtlich ab März 2021

Eine Impfung bei der Hausärztin, beim Hausarzt oder bei Impfapotheken ist wegen der geringen verfügbaren Anzahl Impfdosen frühestens ab anfangs Mai 2021 möglich.

Soll ich mich auch als nicht besonders gefährdete Person gegen Covid-19 impfen lassen?

Die Impfung ist im Moment für die erste Zielgruppe (besonders gefährdete Personen) vorgesehen. Im weiteren Verlauf wird die Impfung auch für andere Zielgruppen empfohlen. Dies ist abhängig von der Verfügbarkeit der Impfstoffe.

Gute Gründe, sich impfen zu lassen:

  • Die Impfung schützt Sie vor einer Covid-19-Erkrankung. Obwohl manche Personen keine Symptome entwickeln oder einen milden Krankheitsverlauf haben, kann auch ein schwerer Verlauf möglich sein.
  • Nach einer Infektion mit dem neuen Coronavirus können andauernde gesundheitliche Einschränkungen (beispielsweise Atemschwierigkeiten bei anstrengenden Tätigkeiten oder Müdigkeit) auftreten. Dies kann auch bei jüngeren, gesunden Personen der Fall sein. Indem Sie sich impfen lassen, besteht gemäss BAG ein kleineres/kein Risiko, dass Sie sich überhaupt anstecken.
  • Sie schützen mit einer Impfung auch Personen in Ihrem Umfeld. Es gibt Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder bei denen die Impfung nicht so gut wirkt, weil das Immunsystem geschwächt ist. Mit der Impfung tragen Sie dazu bei, andere Personen zu schützen und die Anzahl Erkrankungen zu reduzieren.

Das soziale und wirtschaftliche Leben ist durch das Coronavirus stark eingeschränkt. Je weniger Personen mit dem Coronavirus angesteckt werden, desto eher ist die Normalisierung des Alltags wieder möglich.

Wie kann ich mich anmelden?

Die Anmeldung zum Impftermin erfolgt über die Software des Bundes. Die Software ist über folgende Internetseite abrufbar: www.ag.ch/covid-impfanmeldung

Seit dem 18. Januar 2021 können sich alle Personen für einen Impftermin registrieren. Eine Anmeldung für Termine bei Hausärztinnen und Hausärzten ist über diese Software nicht möglich.

Wie melden sich Personen mit Vorerkrankungen an?

Zurzeit erhalten nur Personen mit Vorerkrankungen mit höchstem Risiko eine Impfung. Diese Vorerkrankungen sind in der Liste unten (nächste Frage) näher umschrieben. Personen mit anderen Vorerkrankungen können sich unter www.ag.ch/covid-impfanmeldung registrieren, erhalten derzeit aber noch keine Impfung. Wer wegen einer versehentlich falschen Anmeldung trotzdem einen Termin bekommt, sollte diesen wieder stornieren und sie neu registrieren. Dabei muss bei der Anmeldung die Frage "Hat Ihnen Ihre Ärztin/Ihr Arzt die Impfung dringend empfohlen?" mit "Nein" beantwortet werden. Eine Vorerkrankung mit höchstem Risiko muss beim Impftermin mittels ärztlichen Attests nachgewiesen werden.

Welche sind die chronischen Vorerkrankungen mit höchstem Risiko?

Herzerkrankung 
  • chronische Herzinsuffizienz ab NYHA II
  • Symptomatische chron. ischämische Herzkrankheit trotz medizinischer Therapie
Arterielle Hypertonie
  • Therapieresistente (> 160 mmHg) Hypertonie oder Hypertonie mit kardialen Komplikationen oder anderen Endorgan-Schäden
Atemwegs-Erkrankung
  • chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ab GOLD II
  • Emphysem/schwere Bronchiektasen
  • interstitielle Pneumopathie / Lungenfibrose
  • Krankheiten mit einer schwer verminderten Lungenkapazität
Nierenerkrankung 
  • Schwere, chronische Niereninsuffizienz ab GFR <30ml/min
Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus (Typ 1 oder 2) mit relevanten Organschäden; oder schlecht eingestellt (HbA1c ≥8%)
Adipositas 
  • Erwachsene mit einem BMI von ≥35 kg/m²
Immundefizienz,
angeborenen oder erworben durch Erkrankung oder Immunsuppressive Therapie
Relevante Immundefizienz bei
  • malignen hämatologische Erkrankungen
  • Neoplasien/Krebserkrankungen unter aktiver Therapie
  • immun-vermittelten entzündlichen Erkrankungen (z.B. systemischer Lupus erythematodes, rheumatoide Arthritis, Psoriasis, chronisch entzündliche Darmerkrankungen), welche eine immunsuppressive Therapie erhalten (inkl. Prednisolon-Äquivalent >20 mg/Tag, steroidsparende Therapien und Biologika).
  • HIV-Infektion- ab CD4+ T Zellzahl < 200 / μL.
  • Organtransplantierte, Knochenmark- oder Stammzell-Transplantation

Wie melden sich Personen an, die an einer Allergie leiden?

Grundsätzlich genau gleich wie alle anderen Personen. Für Personen mit häufigen und bekannten Allergien wie etwa Pollen ist die Impfung unbedenklich. Lediglich für Personen mit Allergien auf einen Bestandteil des Impfstoffs (beispielsweise Propylenglykol, PEG oder Macrogol) ist eine Impfung derzeit nicht möglich. Falls Sie unsicher sind, informieren Sie sich bei über die Hotline des Bundesamtes für Gesundheit, täglich von 6 bis 23 Uhr unter 058 377 88 92. Oder fragen Sie Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.

Müssen Risikopatienten bei der Anmeldung nachweisen, dass sie zur Risikogruppe gehören? Wenn ja, wie?

Ja, das ist der Fall.

Personen mit Vorerkrankungen sollten vor der Registrierung auf www.ag.ch/covid-impfanmeldung mit der behandelnden Ärztin oder Hausarzt abklären, ob ihre Vorerkrankung in die Kategorie mit höchstem Risiko gehört (Liste der chronischen Vorerkrankungen mit höchstem Risiko ).

Ist das hohe Risiko gegeben, stellt die Ärztin oder der Arzt ein Attest aus. Die Personen mit Attest können sich danach registrieren und bringen das Attest zum Impftermin mit. Bei der Registrierung selbst ist noch kein Attest notwendig.

Nach Vorgaben des BAG erhalten aufgrund des limitierten Impfstoffs zurzeit nur Personen im Alter ab 75 Jahren sowie Personen mit Vorerkrankungen mit höchstem Risiko eine Impfung. Personen mit chronischen Vorerkrankungen, die nicht mit ärztlichem Attest eine Zugehörigkeit zur Kategorie des höchsten Risikos belegen können, werden in den Impfzentren abgewiesen.

Muss ich eine Einwilligungserklärung unterzeichnen, bevor ich geimpft werde?

Ja.

Wer entscheidet bei Personen, die nicht mehr in der Lage sind, selbst zu entscheiden, ob sie geimpft werden oder nicht?

Ist eine Person nicht in der Lage, selbst zu entscheiden ob sie eine Impfung will, muss die Beistandsperson diesen Entscheid fällen. Dieser Entscheid muss schriftlich vorliegen. Ohne eine Einwilligungserklärung finden keine Impfungen statt.

Kann ich mich im Kanton Aargau für eine Impfung anmelden, wenn ich in einem anderen Kanton wohne?

Nein, das ist nicht möglich. Wenden Sie sich bitte an die Behörden in Ihrem Wohnkanton bzw. melden Sie sich in Ihrem Wohnkanton für eine Covid-19-Impfung an.

Können Patientinnen und Patienten aus Deutschland, die von grenznahen Hausärztinnen und Hausärzten im Kanton Aargau medizinisch betreut werden, im Kanton Aargau eine Covid-19-Impfung erhalten?

Sofern die Person KVG-versichert ist, kann eine Person mit Wohnsitz in Deutschland im Kanton Aargau eine Covid-19-Impfung erhalten.

Bis wann gibt es weitere Impfstandorte und ab wann kann ich mich beim Hausarzt oder der Apotheke impfen lassen?

Momentan steht nicht genügend Impfstoff zur Verfügung, um bereits neue Impfzentren zu eröffnen.

Sobald genügend Impfstoff zur Verfügung stehen, können weitere geplante Standorte in Betrieb genommen werden. Standorte bei den folgenden Akutspitälern kommen im weiteren Verlauf hinzu:

  • Klinik Hirslanden Aarau voraussichtlich ab März 2021

Eine Impfung bei der Hausärztin, beim Hausarzt oder bei Apotheken ist wegen der geringen verfügbaren Anzahl Impfdosen frühestens ab anfangs Mai 2021 vorgesehen.

Eine aktuelle Übersicht über die Impfstandorte finden Sie unter www.ag.ch/coronavirus-impfung

Wie informiert sich jemand, wenn sie/er kein Internet hat?

Für medizinische Fragen zur Impfung stehen Ihnen die Infoline des Bundesamtes für Gesundheit BAG (058 377 88 92) sowie die Gratis-Infoline des Aargauer Ärzteverbandes zur Verfügung (0900 401 501). Bei der Anmeldung kann Sie eine Person aus Ihrer Familie oder Ihrem Bekanntenkreis unterstützen. Ansonsten melden Sie sich bei Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt.

Ausserdem erhalten Personen ohne Mobiltelefon und ohne Zugang zum Internet in Aargauer Apotheken Unterstützung bei der Anmeldung zur Covid-19-Impfung.

Ist die Impfung freiwillig?

Ja. Impfungen sind in der Schweiz freiwillig. Eine Impfpflicht ist nicht vorgesehen.

Das BAG stellt Ihnen in Zusammenarbeit mit der EKIF und Swissmedic umfassende Informationen zur Verfügung, damit Sie selber entscheiden können, ob Sie sich impfen lassen wollen.

Muss ich immer noch in Quarantäne/Isolation, wenn ich geimpft bin?

Die Anweisungen zur Quarantäne (öffnet in einem neuen Fenster) und Anweisungen zur Isolation (öffnet in einem neuen Fenster) bleiben bis auf Weiteres bestehen und müssen eingehalten werden. Es liegen noch keine längerfristigen Daten zum Schutz vor Übertragung vor. Das Ziel ist jedoch, dass in Zukunft, Anpassungen gemacht werden können. Dies ist abhängig davon ob und wie gut die Impfung vor einer Übertragung des Coronavirus schützt, wie viele Personen geimpft sein werden und ob die Fallzahlen zurückgehen.

Gelten Hygiene- und Verhaltensregeln für geimpfte Personen?

Ja. Die Hygiene- und Verhaltensregeln von Bund (öffnet in einem neuen Fenster) und Kanton bleiben auch weiterhin wichtige Massnahmen, um sich und andere vor dem Coronavirus zu schützen. Es liegen noch keine längerfristigen Daten zum Schutz vor Übertragung vor.

Welche Covid-19-Impfstoffe werden voraussichtlich in der Schweiz eingesetzt?

Bisher hat der Bund drei Verträge mit untenstehenden Impfstoffherstellern abgeschlossen. Der Impfstoff von Pfizer/BioNTech wurde am 19. Dezember 2020 und der Impfstoff Moderna am 12. Januar 2021 von Swissmedic zugelassen. Der Impfstoff von AstraZeneca befindet sich noch im Zulassungsverfahren bei Swissmedic.

Pfizer/BioNTech

Der Impfstoff von Pfizer/BioNTech wurde von Swissmedic am 19. Dezember 2020 zugelassen. Die Schweiz erhält 3 Millionen Impfdosen. Pfizer/BioNTech setzt bei Ihrem Impfstoff auf die mRNA-Technologie.

Moderna

Der Impfstoff von Moderna wurde von Swissmedic am 12. Januar 2021 zugelassen. Die Schweiz erhält weitere 7,5 Millionen Impfdosen. Auch Moderna setzt auf die mRNA-Technologie.

AstraZeneca

Der Vertrag mit AstraZeneca wurde im Oktober 2020 abgeschlossen. Der Schweiz werden 5,3 Millionen geliefert, sofern die klinische Testphase und die Zulassung durch Swissmedic erfolgreich verlaufen. AstraZeneca entwickelt einen vektorbasierten Impfstoff.

Wie viel kostet die Impfung und wer bezahlt sie?

Die Covid-19-Impfung ist für alle Personen, die in der Schweiz eine obligatorische Krankenversicherung abgeschlossen haben, kostenlos. Die Kostenbeteiligung der Krankenkasse entfällt ebenfalls

Ein Teil der Kosten wird von der obligatorischen Krankenversicherung übernommen. Der Rest wird von Bund und Kanton bezahlt.

Kann ich wählen, welchen der beiden zugelassenen Impfstoffe ich bekomme?

Nein, Impfwillige können nicht selbst wählen, welchen der zugelassenen Impfstoffe sie erhalten.

Welche Nebenwirkungen können nach der Impfung auftreten?

Gemäss den Impfstoffherstellern Moderna und Pfizer/BioNTech gibt es bisher keine Sicherheitsbedenken. Die Impfstoffe sind gut verträglich.

Wie bei allen Medikamenten können Impfstoffe Nebenwirkungen verursachen. Sie sind meistens mild und von kurzer Dauer.

Zu den häufigen Nebenwirkungen gehören:

  • Reaktion an der Einstichstelle wie Schmerzen, Rötungen und Schwellungen;
  • Kopfschmerzen, Müdigkeit;
  • Muskel- und Gelenkschmerzen;
  • allgemeine Symptome wie Schüttelfrost, Fiebergefühl oder leichtes Fieber

Sehr selten kann es zu schweren Nebenwirkungen kommen, beispielsweise zu einer allergischen Reaktion. Eine solche Reaktion tritt meist unmittelbar nach der Impfung auf. Bei Personen, bei denen bereits schwere allergische Reaktionen aus der Vergangenheit bekannt sind, müssen im Fall einer Impfung entsprechende begleitende Vorsichtsmassnahmen eingehalten werden.

Ernste, dauerhafte Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt. Es werden weiterhin Daten von den Behörden und Herstellerfirmen gesammelt. Ebenfalls werden die Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe laufend überwacht.

Was ist mRNA und wie funktioniert ein mRNA-Impfstoff?

mRNA steht für messenger-Ribonukleinsäure. Der menschliche Körper stellt von Natur aus mRNA her und braucht mRNA, um lebenswichtige Proteine herzustellen.

Die mRNA im Impfstoff liefert dem Körper Informationen des Coronavirus. So kann der Körper Virus-Proteine herstellen. Die Proteine werden dann vom Körper als fremd erkannt. Sie lösen im Körper eine Immunreaktion aus. Der Körper bereitet sich dadurch auf die Bekämpfung des Virus vor. Bei einem Kontakt mit dem Virus wird die körpereigene Abwehr schneller aktiviert. So kann das Virus rasch unschädlich gemacht und eine Erkrankung verhindert werden.

Auch wenn die mRNA-Technologie bei Impfstoffen noch nicht weit verbreitet ist, wird bereits seit rund 10 Jahren weltweit daran geforscht. Zudem wurden schon andere mRNA-Impfstoffe in Studien erprobt.

Die Impfstoffe der Hersteller Moderna und Pfizer/BioNTech, mit welchen der Bund einen Vertrag hat, sind mRNA-Impfstoffe.

Kann ein mRNA-Impfstoff mein Erbgut (DNA/Gene) verändern?

Nein. Die mit der Impfung verabreichte mRNA kann nicht in den Zellkern gelangen und sich dort ins menschliche Erbgut (DNA/Gene) einbauen. Zudem werden sowohl die mRNA aus dem Impfstoff als auch die in den Zellen erzeugten Proteine vom Körper rasch wieder abgebaut. Denn zu diesem Zeitpunkt wurde die nötige Immunantwort bereits aufgebaut und die mRNA sowie die Proteine werden zum Schutz vor dem Coronavirus nicht mehr benötigt.

Die mit der Impfung verabreichte mRNA ist für unseren Körper nicht gefährlich. Der menschliche Körper stellt von Natur aus mRNA her und braucht mRNA, um lebenswichtige Proteine herzustellen. Zudem enthält auch das Coronavirus RNA, welche bei einer Infektion in unseren Körper gelangt. Die Impfung ist aber im Gegensatz zu einer Infektion harmlos. Denn durch die Impfung kann man nicht am neuen Coronavirus erkranken.

Auch wenn der mRNA-Impfstoff auf einer neuen Technologie basiert, wird schon seit rund 10 Jahren weltweit an mRNA-Impfstoffen geforscht. Damit sind bereits einige Studien und Resultate vorhanden.

Alle Zwischenergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe finden Sie auf der Webseite von Infovac (öffnet in einem neuen Fenster).

Erfahren Sie mehr zum mRNA-Impfstoff in der Frage: Was ist mRNA und wie funktioniert ein mRNA-Impfstoff (öffnet in einem neuen Fenster)?

Wer macht die Impfempfehlungen und wie werden die Impfempfehlungen erarbeitet?

Die Impfempfehlungen werden in der Schweiz von der Eidgenössischen Kommission für Impffragen EKIF in Zusammenarbeit mit dem BAG erarbeitet. Die Eidgenössische Kommission für Impffragen EKIF ist eine unabhängige Expertenkommission.

Sobald Swissmedic die Zulassung für einen Impfstoff erteilt, erarbeitet die EKIF die Impfempfehlungen, basierend auf den Resultaten der klinischen Phase III Studien. Die Impfempfehlungen können sich pro Impfstoff unterscheiden, da jeder Impfstoff unterschiedliche Eigenschaften hat, die je nach Zielgruppe (z.B. besonders gefährdete Personen, Alter) möglicherweise anders wirken.

Zudem werden für die Impfempfehlungen die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse einbezogen und die aktuelle epidemiologische Lage berücksichtigt.

Kann ich durch die Impfung am neuen Coronavirus erkranken?

Nein. Sie können durch die Impfung nicht am neuen Coronavirus erkranken. Im Impfstoff gibt es keine Coronaviren. Nebenwirkungen sind wie bei allen Medikamenten möglich.

Sind die Impfstoffe wirksam und sicher?

Die Impfstoffhersteller haben Studien zur Wirksamkeit und Sicherheit durchgeführt. Erste Resultate der Studien ergaben eine Wirksamkeit von 94 Prozent oder mehr. Auch konnte ein guter Schutz bei älteren Personen und bei Personen mit chronischen Erkrankungen gezeigt werden, damit die Erkrankung nicht ausbricht oder sich nur milde Symptome entwickeln.

Jedoch ist heute noch nicht klar, ob die Impfung auch vor einer Übertragung des Coronavirus schützen wird.

Schwere Nebenwirkungen und bleibende Folgen für die Gesundheit sind bisher nicht bekannt. Weiterhin werden Daten von den Behörden und Herstellerfirmen gesammelt. Die Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe werden laufend überwacht.

Damit ein Impfstoff zugelassen wird, muss er hohe Anforderungen bei der Sicherheit, Wirksamkeit und Qualität erfüllen. In der Schweiz ist Swissmedic für die Zulassung zuständig und entscheidet, ob ein Impfstoff zugelassen wird. Kann Swissmedic die Wirksamkeit, die Sicherheit und die Qualität des Impfstoffes bestätigen, erteilt Swissmedic die Marktzulassung für die Schweiz. Im Falle der Impfstoffe von Pfizer/BioNTech und Moderna sind diese Kriterien erfüllt. Swissmedic hat den Impfstoff Pfizer/BioNTech am 19. Dezember 2020 und den Impfstoff von Moderna am 12. Januar 2021 zugelassen.

Alle Zwischenergebnisse zur Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe finden Sie auf der Webseite von Infovac (öffnet in einem neuen Fenster).

Wie wird die Impfung verabreicht und wie viele Impfdosen sind notwendig?

Die Impfung wird in den Oberarm gespritzt. Es sind zwei Impfungen nötig. Die zweite Impfung erfolgt etwa vier Wochen nach der ersten Impfung. Damit der Schutz gewährleistet ist, braucht es beide Impfungen.

Was muss ich tun, wenn ich den Eindruck habe, dass durch die Covid-19-Impfung bei mir Nebenwirkungen auftauchen?

Leichte Nebenwirkungen sind in der Regel nach wenigen Tagen vorbei. Fühlen Sie sich jedoch nach der Impfung über längere Zeit unwohl? Oder hat sich Ihr Wohlbefinden verändert? Dann wenden Sie sich an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt.

Die Meldung von möglichen Nebenwirkungen sollte, wenn immer möglich, über die impfende Fachperson oder Ihren Arzt / Ihre Ärztin erfolgen. Es wird aber auch die Möglichkeit geben, dass Einzelpersonen Nebenwirkungen direkt bei Swissmedic melden können.

Um mögliche Nebenwirkungen der Covid-19-Impfung frühzeitig zu erkennen, gibt es in der Schweiz und auch international ein aufeinander abgestimmtes Meldesystem. Swissmedic ist zuständig für das Meldesystem. Die Impfstoffhersteller sowie Fachpersonen können im Meldesystem Nebenwirkungen angeben. Die Meldungen werden dann rasch und genau analysiert. Besteht ein Zusammenhang zwischen der Impfung und den Nebenwirkungen werden Massnahmen ergriffen. Die Massnahmen erfolgen in Rücksprache mit den Impfstoffherstellern sowie in enger Zusammenarbeit zwischen Swissmedic und dem BAG. Mögliche Massnahmen sind eine Einschränkung der Indikationen, ergänzende Hinweise zur Handhabung oder einen Rückzug des Impfstoffes. Ein Rückzug des Impfstoffes geschieht jedoch sehr selten.

Es können auch gesundheitliche Beschwerden auftreten, welche nicht in Zusammenhang mit der Impfung stehen.

Wie ist meine Covid-19-Impfung dokumentiert?

Jede Person, die sich impfen lässt, erhält von der Fachperson einen unterschriebenen Impfnachweis, der Informationen zum verabreichten Impfstoff (z.B. Handelsname, Hersteller, Lot-Nr.) festhält.

Sobald die dafür notwendigen elektronischen Instrumente verfügbar sind, kann die Impfung im elektronischen Tool myCOVIDvac erfasst werden. So kann ein elektronischer Impfnachweis ausgestellt und die Impfung zu einem späteren Zeitpunkt auf www.meineimpfungen.ch (öffnet in einem neuen Fenster) übertragen werden. Wenn Sie es wünschen ist es aber auch möglich, dass die Impfung im papierenen Impfausweis erfasst wird.

Wie war es möglich, so schnell Impfstoffe gegen das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) zu entwickeln?

Bei der Entwicklung einer Impfung gegen das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) wurden die verschiedenen Phasen der Impfstoffentwicklung parallel durchgeführt. Dadurch konnte Zeit gewonnen werden. Üblicherweise werden die Phasen der Impfstoffentwicklung nacheinander durchgeführt.

Zusätzliche Punkte, welche geholfen haben, rasch einen Impfstoff zu entwickeln:

  • Die Eigenschaften des neuen Coronavirus wurden rasch erforscht und allgemein zugänglich gemacht.
  • Verschiedene vorhandene Ressourcen in der Forschung und Entwicklung wurden ausschliesslich für die Herstellung eines Impfstoffes gegen das neue Coronavirus genutzt.
  • Grosse und erfahrene Impfstoffhersteller hatten die Möglichkeit, in kurzer Zeit effizient Studien durchzuführen.
  • In den letzten Jahren wurde intensiv an der Impfstoff-Technik mit mRNA geforscht. Dabei wurden die technologischen Voraussetzungen für die rasche Entwicklung und Herstellung solcher Impfstoffe geschaffen. Die Impfstoffe, die in der Schweiz als erstes verfügbar sein werden sind mRNA-Impfstoffe.

Weiter wird auch das Zulassungsverfahren von Swissmedic beschleunigt. Im Normalfall werden die Ergebnisse der klinischen Phasen I – III gesammelt geprüft. Für die Zulassung des Impfstoffes gegen das Coronavirus werden einzelne Studien an Swissmedic gesendet und laufend geprüft. Die Anforderungen bezüglich Wirksamkeit und Sicherheit der Impfstoffe bleiben bei diesem Verfahren jedoch gleich wie beim üblichen Zulassungsverfahren. Nur wenn Swissmedic die Wirksamkeit, die Sicherheit und die Qualität des Impfstoffes bestätigen kann, erteilt Swissmedic die Marktzulassung für die Schweiz.

Ich habe weitere Fragen

Weitere Informationen finden Sie auf den folgenden Seiten:

Das Bundesamt für Gesundheit BAG betreibt zudem eine Infoline Covid-19-Impfung: +41 58 377 88 92 (täglich 06:00 bis 23:00 Uhr)

Medizinische Fragen zur Impfung

Bei medizinischen Fragen zur Impfung steht Ihnen die Infoline des Aargauischen Ärzteverbands zur Verfügung (bis auf weiteres gratis): Telefon 0900 401 501 (24 Stunden, 365 Tage)

2. Schutzmassnahmen, Tests und Vorgehen bei Symptomen

2.1 Allgemeine Informationen zum Coronavirus

Welches sind die Symptome des Coronavirus?

Nicht alle haben dieselben Symptome. Folgende Symptome können auftreten:

  • Husten (meist trocken)
  • Halsschmerzen
  • Kurzatmigkeit
  • Fieber, Fiebergefühl
  • Muskelschmerzen
  • Plötzlicher Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns

Selten sind:

  • Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Symptome
  • Bindehautentzündung
  • Schnupfen

Die Symptome sind unterschiedlich stark, sie können auch nur leicht sein. Ebenfalls möglich sind Komplikationen wie eine Lungenentzündung.

Wenn Sie eines oder mehrere der typischen Symptome haben, sind Sie eventuell am neuen Coronavirus erkrankt.

In diesem Fall:

  • Bleiben Sie zu Hause.
  • Wenden Sie sich an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung und lassen Sie sich testen.

Für weiterführende Fragen zum Coronavirus steht Ihnen die Telefon-Hotline (Tel. 058 463 00 00) des Bundesamts für Gesundheit zur Verfügung.

Wie wird das Coronavirus übertragen?

Für eine Ansteckung mit dem Coronavirus ist in der Regel ein enger Kontakt (weniger als 1,5 Meter über mehr als 15 Minuten) mit einer infektiösen Person erforderlich. Die Übertragung erfolgt durch Tröpfchen und Aerosole: Niest oder hustet die erkrankte Person, können die Viren direkt auf die Schleimhäute von Nase, Mund oder Augen von anderen Menschen gelangen. Wenn eine mit dem Coronavirus infizierte Person – anstatt in ein Taschentuch oder die Armbeuge – in die Luft niest oder hustet, bleiben Tröpfchen mit Viren auf Oberflächen und Gegenständen haften. Momentan liegen keine exakten Erkenntnisse vor, wie lange die Viren auf verschiedenen Oberflächen ansteckend bleiben. Deswegen ist auch das Einhalten der grundlegenden Hygienemassnahmen (z. B. regelmässiges Händewaschen) wichtig.

Eine Übertragung durch feinste Tröpfchen (Aerosole) über weitere Distanzen ist möglich. Über die Rolle der Übertragung via Aerosole in der Corona-Pandemie bestehen keine gesicherten Kenntnisse. Diese Art der Übertragung könnte vor allem bei Aktivitäten eine Rolle spielen, die eine verstärkte Atmung erfordern. Dies kommt zum Beispiel bei körperlicher Arbeit, Sport, lautem Sprechen und Singen vor. Dasselbe gilt bei längerem Aufenthalt in schlecht oder nicht belüfteten Räumen, vor allem wenn die Räume klein sind. Weitere Informationen zu Aerosolen finden Sie auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit (öffnet in einem neuen Fenster).

Nach einer Infektion dauert es meist 4 bis 7 Tage (Spannweite 1 bis 14 Tage) bis die ersten Krankheitszeichen wie Atembeschwerden, Husten oder Fieber auftreten. In unklaren Situationen empfehlen wir jedoch unbedingt telefonische Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt oder einem der beiden Kantonsspitäler zu halten.

Alternativ können Sie sich bei weiterführende Fragen zum Coronavirus auch an die Telefon-Hotline (Tel. 058 463 00 00) des Bundesamts für Gesundheit wenden.

Welche Rolle spielen Aerosole bei der Übertragung?

Eine Übertragung durch feinste Tröpfchen (Aerosole) über weitere Distanzen ist möglich, kommt aber nicht häufig vor. Diese Art der Übertragung könnte vor allem bei Aktivitäten eine Rolle spielen, die eine verstärkte Atmung erfordern. Dies kommt zum Beispiel bei körperlicher Arbeit, Sport, lautem Sprechen und Singen vor. Dasselbe gilt bei längerem Aufenthalt in schlecht oder nicht belüfteten Räumen, vor allem wenn die Räume klein sind. Weitere Informationen zu Aerosolen finden Sie auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit (öffnet in einem neuen Fenster).

Kann das Virus auf Oberflächen überleben und übertragen werden?

Die Übertragung erfolgt durch Tröpfchen: Niest oder hustet die erkrankte Person, können die Viren direkt auf die Schleimhäute von Nase, Mund oder Augen von anderen Menschen gelangen. Wenn eine mit dem Coronavirus infizierte Person – anstatt in ein Taschentuch oder die Armbeuge – in die Luft niest oder hustet, bleiben Tröpfchen mit Viren auf Oberflächen und Gegenständen haften. Momentan liegen keine exakten Erkenntnisse vor, wie lange die Viren auf verschiedenen Oberflächen ansteckend bleiben.

Berühren Sie danach die Oberflächen und Gegenstände und greifen sich mit der Hand an Auge, Nase oder Mund, gelangen die Viren in den Körper. Sie können sich infizieren.

Wichtig:

  • Waschen Sie sich regelmässig und gründlich die Hände mit Wasser und Seife.
  • Fassen Sie sich nicht ins Gesicht.
  • Husten oder niesen Sie in ein Papiertaschentuch oder die Armbeuge.
  • Waschen Sie nach jedem Husten und Niesen die Hände.

Reinigen Sie regelmässig Gegenstände oder Oberflächen, die Sie häufig berühren. Verwenden Sie dazu ein normales Reinigungsmittel.

Kann ein Paket oder Warenimport das neue Coronavirus übertragen?

Das Virus kann auf Oberflächen und Gegenständen haften bleiben. Momentan liegen keine exakten Erkenntnisse vor, wie lange die Viren auf verschiedenen Oberflächen ansteckend bleiben.

Wichtig: Reinigen Sie regelmässig Gegenstände oder Oberflächen, die Sie häufig berühren. Verwenden Sie dazu ein normales Reinigungsmittel.

Kann das neue Coronavirus via Lebensmittel, Trinkwasser oder Alltagsgegenstände übertragen werden?

Eine Übertragung des neuen Coronavirus durch Lebensmittel, Trinkwasser oder Alltagsgegenstände auf den Menschen ist bis jetzt nicht bekannt. Daher ist bei der Verwendung dieser Produkte keine besonderen Massnahmen wichtig. Achten Sie aber auf eine gute Küchenhygiene und folgen Sie den Hygieneempfehlungen des BAG:

  • Waschen Sie sich regelmässig und gründlich die Hände mit Wasser und Seife.
  • Fassen Sie sich nicht ins Gesicht.
  • Husten oder niesen Sie in ein Papiertaschentuch oder die Armbeuge.
  • Waschen Sie nach jedem Husten und Niesen die Hände.

Weitere Informationen zum Umgang mit Lebensmitteln finden Sie auf der Webseite des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (öffnet in einem neuen Fenster).

Können Haustiere das neue Coronavirus verbreiten?

Generell ist es ist wichtig, beim Umgang mit Heim- und Nutztieren die üblichen Hygienemassnahmen wie regelmässiges Händewaschen, kein Gesicht ablecken lassen etc. konsequent anzuwenden.

Mehr Informationen zum Coronavirus im Zusammenhang mit Tieren finden Sie auf der Webseite des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (öffnet in einem neuen Fenster).

Können Sie mir nähere Informationen zu den Fallzahlen geben?

Auf den folgenden Webseiten finden Sie ein grosses Angebot an Daten zur Covid-19-Pandemie in der Schweiz:

2.2 Vorgehen bei Symptomen und möglicher Ansteckung

Ich habe eine medizinische Frage zum Coronavirus, wer kann mir Auskunft geben?

Für medizinische Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt.

Bei Fragen zum Vorgehen und Verhalten bei Symptomen und möglicher Ansteckung finden Sie Informationen auf der verlinkten Webseite.

Alternativ können Sie sich bei Fragen zum Coronavirus auch an die Telefon-Hotline (Tel. 058 463 00 00) des Bundesamtes für Gesundheit wenden.

Welche Personen gehören zur Risikogruppe und wie können sich diese schützen?

Besonders gefährdet sind folgende Personen:

  • ältere Menschen (Das Risiko für einen schweren Verlauf bei einer Ansteckung mit dem neuen Coronavirus steigt mit zunehmendem Alter. Vorerkrankungen erhöhen das Risiko zusätzlich.)
  • schwangere Frauen

und Erwachsene mit folgenden Vorerkrankungen:

  • Adipositas Grad III (morbid, BMI ≥ 40 kg/m2)
  • Bluthochdruck
  • Chronische Atemwegserkrankungen
  • Diabetes
  • Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Krebs

So können Sie sich schützen:

Wenn Sie eine ältere Person sind oder eine der oben aufgeführten Vorerkrankungen haben, gelten folgende Massnahmen:

  • Waschen Sie sich gründlich und regelmässig die Hände mit Seife.
  • Vermeiden Sie unnötige Kontakte und halten Sie Abstand zu anderen Personen (mindestens 1,5 Meter).
  • Befolgen Sie die Hygiene- und Verhaltensregeln auch, wenn Sie Freunde oder Familie treffen. Beispielsweise indem Sie beim Rausschöpfen des Essens nicht dasselbe Besteck anfassen und nicht aus demselben Glas trinken etc.
  • Vermeiden Sie Stosszeiten an Orten mit hohem Personenaufkommen (beispielsweise Pendlerzeiten im ÖV oder am Bahnhof, Einkaufen am Samstag). Wenn Sie sich trotzdem an Orten mit hohem Personenaufkommen aufhalten und den nötigen Abstand nicht einhalten können, empfehlen wir das Tragen einer Hygienemaske.

Haben Sie Krankheitssymptome (öffnet in einem neuen Fenster) insbesondere Husten (meist trocken), Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Fieber, Fiebergefühl, Muskelschmerzen oder plötzlicher Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns), dann rufen Sie sofort Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder ein Spital an. Auch am Wochenende. Beschreiben Sie Ihre Symptome und sagen Sie, dass Sie zu den besonders gefährdeten Personen gehören.

Erkrankungen mit dem neuen Coronavirus können sehr unterschiedlich verlaufen. Manche Menschen haben nur milde Symptome und merken kaum, dass sie krank sind. Andere benötigen eine intensive Behandlung im Spital. Es ist wichtig, im Alltag auf grundlegende Hygienemassnahmen zu achten, genau wie während der Grippe und Erkältungszeit.

Für weiterführende Fragen zum Coronavirus steht Ihnen die Telefon-Hotline (Tel. 058 463 00 00) des Bundesamtes für Gesundheit zur Verfügung.

Wie soll man sich verhalten, wenn man Erkältungs- und Grippesymptome aufweist?

Es ist wichtig, dass möglichst alle Ansteckungen mit dem Coronavirus erkannt werden. Wenn Sie sich krank fühlen oder Sie einzelne Symptome haben, die auf das Coronavirus hindeuten, dann gehen Sie gemäss untenstehendem Ablauf vor. Dieses Vorgehen gilt ebenfalls für Kinder über 12 Jahre. Ausführliche Informationen zum Vorgehen bei Kindern unter 12 Jahren finden Sie auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit (öffnet in einem neuen Fenster).

  • 1. Kontaktreduktion: Bleiben Sie zu Hause und vermeiden Sie alle Kontakte zu anderen Personen.
  • 2. Testempfehlung: Machen Sie den Coronavirus-Check (öffnet in einem neuen Fenster). Sie erhalten am Ende des Checks unsere Empfehlung. Wenn Sie sich testen lassen sollen, erhalten Sie Informationen zum weiteren Vorgehen. Sie können auch Ihre Ärztin oder Ihren Arzt anrufen und das Vorgehen besprechen.
  • 3. Testen: Lassen Sie sich testen, wenn Ihre Ärztin/Ihr Arzt dies empfiehlt. Testkosten werden vom Bund übernommen, wenn die Testkriterien des BAG (öffnet in einem neuen Fenster) erfüllt sind.
  • 4. Bis zum Testergebnis: Bleiben Sie zu Hause und folgen Sie den Anweisungen zur Isolation (öffnet in einem neuen Fenster). Vermeiden Sie alle Kontakte zu anderen Personen bis das Testergebnis vorliegt. Sobald das Testergebnis vorliegt: folgenden Sie dem passenden Vorgehen auf der folgenden Seite.

Mehr Informationen unter Vorgehen und Verhalten bei Symptomen und möglicher Ansteckung.

Kann ich mich testen lassen?

Die Tests können in Spitäler, in Arztpraxen oder Gesundheitszentren sowie in einigen Apotheken durchgeführt werden. Die Listen zu den Testorten entnehmen Sie bitte der Webseite.

Welche Testkriterien gelten für Kinder?

Wo kann ich mich testen lassen?

Die Tests können in Spitäler, in Arztpraxen oder Gesundheitszentren sowie in einigen Apotheken durchgeführt werden. Die Listen zu den Testorten entnehmen Sie bitte der Webseite.

Sie können den Coronavirus-Check (öffnet in einem neuen Fenster) des BAG machen. Wenn der Test empfiehlt, dass Sie sich testen lassen sollen, erhalten Sie Anweisungen, wie Sie vorgehen müssen.

Wer darf Corona-Tests durchführen?

Alle Ärztinnen und Ärzte sowie Kliniken dürfen PCR-Tests durchführen. Es ist den behandelnden Ärztinnen und Ärzten überlassen, ob sie den Test selber durchführen wollen oder die Patientinnen und Patienten in eine entsprechende Klinik zuweisen. In diesem Sinne liegt es in der Entscheidungskompetenz der behandelnden Fachperson über den Ort der Testdurchführung zu bestimmen und die Patientinnen und Patienten entsprechend zu informieren.

Die Antigen-Schnelltest dürfen zusätzlich von den Apotheken angeboten werden, wenn sie die Voraussetzungen erfüllen.

Wie ist die Vergütung der Coronatests seit dem 28. Januar 2021 geregelt?

Der Bund übernimmt die Kosten für PCR-Tests und Antigen-Schnelltests, wenn eines der folgenden Kriterien erfüllt ist:

  • Sie haben Symptome, die zu Covid-19 passen.
  • Sie erhalten eine Meldung der SwissCovid App, dass Sie Kontakt mit einer infizierten Person hatten. Auf der Seite SwissCovid App und Contact Tracing erhalten Sie Informationen dazu.
  • Sie befinden sich in Quarantäne aufgrund eines engen Kontaktes zu einer infizierten Person. Sie können sich einmalig ab dem 5. Tag nach dem Kontakt testen lassen. Ein negativer Test beendet die Quarantäne jedoch nicht vorzeitig.
  • Die kantonale Stelle oder ein Arzt/eine Ärztin ordnet Ihnen einen Test im Rahmen einer Ausbruchsuntersuchung an.
  • Sie sind aufgerufen, sich testen zu lassen, um einen grossflächigen Ausbruch zu verhindern z.B. in Schulen, in Skigebieten, in bestimmten Regionen usw. In diesem Fall werden Sie von der kantonalen Stelle kontaktiert.
  • Sie testen sich, um besonders gefährdete Personen zu schützen z.B. vor einem Besuch in einem Spital oder Alters- und Pflegeheim. In diesem Fall werden Sie direkt von der jeweiligen Einrichtung zum Testen aufgefordert.

Der Bund übernimmt die Testkosten nicht, wenn:

  • Sie ein negatives Testresultat für eine Reise benötigen.
  • Der Test auf Wunsch Ihres Arbeitgebers erfolgt.
  • Der Test im Ausland durchgeführt wird.
  • Tests als Bestandteil von Schutzkonzepten für Hotels, Messen, internationale Kongresse, Sportveranstaltungen oder am Arbeitsplatz eingesetzt werden.

Generell gilt: Wenn die Testkosten nicht vom Bund übernommen werden, empfehlen wir Ihnen, sich im Voraus über die Höhe der Kosten zu informieren, da diese variieren können.

Weitere Informationen zum Testen vom BAG (öffnet in einem neuen Fenster)

Wie wird eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt?

Jeder Verdacht auf eine Ansteckung mit dem neuen Coronavirus muss durch eine Ärztin oder einen Arzt abgeklärt werden. Dabei fragt sie/er nach Reisen, Kontakten und Krankheitssymptomen wie beispielsweise Fieber, Husten oder Atembeschwerden.

Eine abschliessende Bestätigung ist nur durch eine Laboranalyse möglich. Für die Laboranalyse wird ein Abstrich aus Nase und Rachen genommen werden. Bestätigt das Labor eine Ansteckung, wird die erkrankte Person gemäss Vorgaben des kantonsärztlichen Dienstes isoliert. Das CONTI instruiert und betreut infizierte Personen.

Für weiterführende Fragen zum Coronavirus steht Ihnen die Telefon-Hotline (Tel. 058 463 00 00) des Bundesamts für Gesundheit zur Verfügung.

Was passiert, wenn man positiv auf Coronavirus getestet wurde?

Gehen Sie bei einer Ansteckung wie folgt vor:

Isolation

  • Begeben Sie sich in Isolation und vermeiden Sie jeden Kontakt zu anderen Personen. Falls Sie mit anderen im selben Haushalt leben: Richten Sie sich alleine in einem Zimmer ein.
  • Die Isolationsanordnung des Contact Tracing verpflichtet Sie, sich in Isolation zu begeben. Die Ausstellung der Isolationsanordnung durch das Contact Tracing kann bei grossem Patientenaufkommen einige Tage dauern. In der Zwischenzeit ist die mündliche Information zur Isolation verbindlich.
  • Weitere Informationen dazu finden Sie in den Anweisungen zur Isolation (öffnet in einem neuen Fenster).

Mehr Informationen finden Sie unter Vorgehen und Verhalten bei Symptomen und möglicher Ansteckung, unter CONTI sowie auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit (öffnet in einem neuen Fenster).

Für weiterführende Fragen zum Coronavirus steht Ihnen die Telefon-Hotline (Tel. 058 463 00 00) des Bundesamtes für Gesundheit zur Verfügung.

Was tun, wenn man mit einer mit dem neuen Coronavirus infizierten Person in Kontakt stand?

Hatten Sie Kontakt zu einer Person, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde? Dann können Sie in den nächsten Tagen ansteckend sein, ohne es zu merken. Wie Sie sich nun verhalten sollen, hängt davon ab, ob die positiv getestete Person während dem Kontakt ansteckend war und ob der Kontakt eng war.

Beantworten Sie dazu folgende Fragen:

1. War die Person zu diesem Zeitpunkt ansteckend?

Entscheidender Zeitraum: Eine Person ist 2 Tage vor Symptombeginn bis 10 Tage nach Symptombeginn ansteckend.
Wenn Sie mit dieser Person vor diesem Zeitraum Kontakt hatten, ist eine Ansteckung unwahrscheinlich und Sie müssen nicht in Quarantäne gehen.
Wenn Sie mit der positiv getesteten Person Kontakt hatten während diese ansteckend war, dann beantworten Sie die folgende Frage:

2. War der Kontakt "eng"?

Als "enger Kontakt" gilt ein persönlicher Kontakt, bei dem Sie sich anstecken konnten. Je länger Sie Kontakt mit der positiv getesteten Person hatten, desto wahrscheinlicher ist eine Ansteckung. Wenn ein Schutz vorhanden war, beispielsweise durch eine Trennwand oder wenn Sie beide eine Maske trugen, gilt dies nicht als enger Kontakt.
Orientieren Sie sich an folgender Grundregel: Der Kontakt war eng, wenn Sie zu einer anderen Person über längere Zeit ungenügend Abstand hatten und kein Schutz vorhanden war. "Längere Zeit" heisst zusammengezählt mehr als 15 Minuten pro Tag (kumulativ). "Ungenügend Abstand" heisst weniger als 1,5 Meter Abstand.

Mehr Informationen unter Vorgehen und Verhalten bei Symptomen und möglicher Ansteckung.

Wie lange dauert es zwischen Ansteckung und Erkrankung? Und ab wann ist eine Person ansteckend?

Die "Inkubationszeit" des neuen Coronavirus, das heisst die Zeitspanne zwischen der Ansteckung und dem Auftreten der ersten Symptome, beträgt meist fünf Tage. Sie kann jedoch bis zu 14 Tage dauern.

Wer am neuen Coronavirus erkrankt, ist während einer langen Zeit ansteckend. Nämlich:

  • Zirka 48 Stunden bevor Symptome auftreten, das heisst bevor man überhaupt merkt, dass man sich angesteckt hat.
  • Während man Krankheitssymptome hat. Dann ist man am ansteckendsten.
  • Bis mindestens 48 Stunden nach Ende der Symptome.

Während der ganzen Zeit: Beachten Sie die Hygiene- und Verhaltensregeln (öffnet in einem neuen Fenster).

Für weiterführende Fragen zum Coronavirus steht Ihnen die Telefon-Hotline (Tel. 058 463 00 00) des Bundesamtes für Gesundheit zur Verfügung.

Wie sollen sich Tierhaltende verhalten, die wegen einer Erkrankung mit dem Coronavirus isoliert zu Hause sind oder sich aufgrund einer möglichen Ansteckung in häuslicher Quarantäne befinden?

Ist man nach einer durchgemachten Corona-Infektion immun gegen das Virus?

Es liegt hierzu keine gesicherte wissenschaftliche Beurteilung darüber vor.

Das Contact Tracing entscheidet situativ, ob nach überstandener Infektion eine erneute Quarantäne nach Kontakt nötig ist.

Personen, die eine Corona-Infektion durchgemacht haben, müssen sich auch nach der Erkrankung konsequent an die Vorgaben und Massnahmen der Behörden halten.

2.3 Massnahmen und Verhaltensempfehlungen

Wo/wann ist das Tragen einer Maske vorgesehen?

Beachten Sie diesbezüglich die aktuellen Vorgaben des Bundes und des Kantons sowie das für die Situation geltenden Schutzkonzept.

Was muss man beim Reisen beachten?

In der Schweiz gilt Quarantänepflicht für Einreisende aus Staaten und Gebieten mit erhöhtem Ansteckungsrisiko. Bei Reisen ins Ausland empfehlen wir beim Zielland abzuklären, welche Einschränkungen gelten.

Zudem gilt für alle Länder: Die Einreisevorschriften können sich aufgrund der epidemischen Entwicklung sehr schnell ändern. Informieren Sie sich bei der Botschaft oder dem Konsulat Ihres Ziellandes (öffnet in einem neuen Fenster), ob die Einreise an diesem Tag ohne Beschränkungen möglich ist oder ob es neue Einreisebestimmungen gibt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit unter Informationen für Reisende (öffnet in einem neuen Fenster).

Wer fällt beim Reisen unter die Transitpersonen?

Als Transitpassagiere gelten Personen,

  • die sich im Transitbereich eines Flughafens aufhalten und die Zeit für die Weiterreise überbrücken, somit die Einreise in den Staat mit erhöhtem Ansteckungsrisiko faktisch nicht vollziehen; respektive
  • die einen Staat mit erhöhtem Ansteckungsrisiko auf kürzestem Weg durchqueren (in der Regel durchfahren), um in einen Drittstaat zu gelangen.

Somit gelten Personen welche in einen Staat mit erhöhtem Ansteckungsrisiko einreisen, einer Tätigkeit (Arbeit, Serviceleistung, Shopping etc.) nachgehen und innerhalb von 24 Stunden wieder ausreisen, nicht als Transitpassagiere. Diese Personen halten sich, anders als beispielsweise auf einem Flughafen, nicht in einer kontrollierten Umgebung auf.

Was ist zu tun, wenn Sie aus dem Ausland zurückkehren?

Bei der Ein- respektive Rückreise in die Schweiz gibt es zwei Dinge zu beachten:

  • Darf ich in die Schweiz einreisen? Wer einen Schweizer Pass hat, über eine gültige Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz verfügt oder freizügigkeitsberechtigt ist, darf aus jedem Land in die Schweiz einreisen. Für alle anderen Personen können Einreisebeschränkungen bestehen. Informationen dazu finden Sie auf der Webseite des Staatssekretariats für Migration (SEM) (öffnet in einem neuen Fenster). Wenden Sie sich bei Fragen zu den Einreisebestimmungen der Schweiz an das SEM.
  • Sofern die Einreise erlaubt ist: Muss ich nach der Einreise in die Schweiz in Quarantäne? Das BAG definiert eine Liste der Staaten und Gebiete mit erhöhtem Ansteckungsrisiko. Wer aus einem solchen Staat oder Gebiet einreist, muss die Einreise via Formular melden und in Quarantäne. Alle Informationen zum Thema finden Sie auf der Seite Quarantänepflicht für Einreisende (öffnet in einem neuen Fenster).
    Wenden Sie sich bei Fragen zur Quarantäne an die Infoline für Einreisende des BAG: +41 58 464 44 88 (täglich 6 bis 23 Uhr).

Bei der Einreise in die Schweiz werden teilweise die Kontaktdaten der Reisenden erhoben. Die Kontaktdatenerhebung betrifft alle Flugpassagiere sowie die Passagiere der Reisebusse aus Ländern mit erhöhtem Infektionsrisiko. Für die Erhebung der Kontaktdaten gibt es zwei Gründe: einerseits ist die Rückverfolgbarkeit gewährleistet, falls es an Bord infektiöse Passagiere gab und eine Übertragung des neuen Coronavirus möglich ist. Andererseits werden die Kontaktdaten von den kantonalen Behörden verwendet, um die Einhaltung der Quarantänepflicht mit Stichproben zu überprüfen.

Können kleinere Gruppen unbedenklich Ferien in der Schweiz machen?

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir keine Voraussagen über zukünftige Entwicklungen machen können und nur auf die aktuell geltenden Massnahmen verweisen.

Für Reisen in der Schweiz, empfiehlt der Bundesrat Folgendes:

  • Befolgen Sie bei allen Reisen und Ausflügen innerhalb der Schweiz die Hygiene- und Verhaltensregeln (öffnet in einem neuen Fenster).
  • Tragen Sie immer eine Maske, wenn Sie den Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht einhalten können und kein physischer Schutz vorhanden ist. In der Schweiz gilt an vielen Orten Maskenpflicht, z. B. im öffentlichen Raum (wenn belebte Zone) und Innenräumen sowie im öffentlichen Verkehr (Bahn, Bus, Schifffahrt, Bergbahnen, Seilbahnen und Flugzeug). Weitere Informationen zur Maskenpflicht.
  • Umgehen Sie möglichst die Pendlerzeiten morgens und abends und nutzen Sie schwächer frequentierte Verbindungen.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Vorgesetzten über die Möglichkeiten, von zuhause aus zu arbeiten (Homeoffice).

Weitere Informationen finden Sie unter Informationen für Reisende (öffnet in einem neuen Fenster). Wir empfehlen Ihnen weiter, sich über die Situation am Ferienort und die dort geltenden Massnahmen zu informieren und laufend die Massnahmen des Bundesrats und der lokalen Behörden zu beachten.

Welche Verhaltensempfehlung gilt für die Bevölkerung?

Kann ich eine private Veranstaltung (z. B. Familienfeier) ausrichten?

Seit dem 18. Januar 2021 dürfen an privaten Veranstaltungen im Freundes- und Familienkreis (die nicht an öffentlich zugänglichen Orten stattfinden, z. B. zuhause) höchstens 5 Personen teilnehmen. Kinder werden auch zu dieser Anzahl gezählt.

Da sich viele Personen an Veranstaltungen im Familien- und Freundeskreis mit dem Coronavirus anstecken, empfiehlt das DGS solche Veranstaltungen, wenn möglich, zu vermeiden und auf nicht zwingende Anlässe und Reisen zu verzichten. Der Bundesrat empfiehlt zudem dringend, Treffen im Privaten auf zwei Haushalte zu beschränken. Als private Veranstaltung gelten einzig solche, die auf Einladung hin im Familien- und Freundeskreis durchgeführt werden.

Weiterhin müssen die allgemeinen Verhaltens- und Hygieneregeln (öffnet in einem neuen Fenster) eingehalten werden.

Welche Regelungen gelten für Veranstaltungen mit bis zu 1'000 Personen?

Beachten Sie die aktuellen Vorgaben des Bundes und des Kantons:

Informationen zu Veranstaltungen

Welche Regelungen gelten für öffentliche Veranstaltungen mit über 1'000 Personen?

Beachten Sie die aktuellen Vorgaben des Bundes und des Kantons:

Informationen zu Veranstaltungen

Welche Regeln gelten für Demonstrationen?

Politische und zivilgesellschaftliche Veranstaltungen im öffentlichen Raum sind mit den entsprechenden Schutzmassnahmen weiterhin erlaubt.

Als politische und zivilgesellschaftliche Kundgebungen bzw. Demonstrationen gelten Veranstaltungen, die der politischen und gesellschaftlichen Meinungsäusserung und -bildung dienen und typischerweise im öffentlichen Raum stattfinden. Nicht darunter fallen z. B. Parteiversammlungen, Versammlungen von sozialen Bewegungen oder Sitzungen und Sessionen legislativer Organe wie Landsgemeinden sowie Parlamente von Kantonen und Gemeinden; diese sind nach den Voraussetzungen von Artikel 6 Absatz 2 bzw. 6a (und gegebenenfalls Art. 7) der Covid-19-Verordnung besondere Lage zulässig.

Da Kundgebungen in einer grund- und staatsrechtlichen Perspektive eine hohe Bedeutung zukommt, sind sie besonders geregelt und werden insofern privilegiert, als dass nicht sämtliche an übrige Veranstaltungen gestellten Anforderungen erfüllt sein müssen.

Bei Kundgebungen gilt keine Begrenzung der teilnehmenden Personen. Diese Freigabe geht gemäss einher mit der Pflicht der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, eine Gesichtsmaske zu tragen. Auf diese Art und Weise kann das Recht auf freie Meinungsäusserung bei Kundgebungen mit dem erforderlichen Schutz gewährleistet werden. Von der Pflicht, eine Gesichtsmaske zu tragen, gelten gemäss den Buchstaben a und b die gleichen Ausnahmen wie im öffentlichen Verkehr (vgl. Art. 3a; Kinder vor ihrem 12. Geburtstag sowie besondere, insb. medizinische Gründe).

Bei Kundgebungen besteht keine Pflicht zur Erarbeitung und Umsetzung eines Schutzkonzepts. Die Durchführung von Kundgebungen im öffentlichen Raum untersteht aber im Übrigen kantonalem Recht; im Rahmen der Beurteilung des Bewilligungsgesuchs kann die zuständige kantonale Behörde deshalb Auflagen machen, die letztlich auch dem Schutz vor Übertragungen dienen, beispielweise zur geplanten Route oder zur Vermeidung enger Strassen oder zu kleiner Plätze.

Welche Regelungen gelten für Bestattungen?

Falls es die Platzverhältnisse erlauben, sind bei sämtlichen Bestattungen maximal 50 Personen (inklusive notwendige Funktionäre und Darbietende) erlaubt. Die Abstands- und Hygieneempfehlungen sind einzuhalten und gemeinsames Singen ist verboten.

2.4 Contact Tracing

Wann ruft mich das Conti an?

Wenn der Coronatest positiv ausgefallen ist, erhalten Sie eine SMS und werden in aller Regel innert 24 Stunden telefonisch kontaktiert. Auch Kontaktpersonen werden zeitnah per SMS und telefonisch kontaktiert. Infizierte Personen erhalten eine schriftliche Isolationsverfügung, Kontaktpersonen eine Quarantäneverfügung. Bis diese eintrifft, gilt die SMS als provisorische Bestätigung für den Arbeitgeber.

Meine Verfügung enthält ein falsches Datum

Korrekturen können Sie melden an: . Sie erhalten eine angepasste Verfügung.

Ich war enge Kontaktperson und warte auf meine Quarantäneverfügung

Im Oktober 2020 sind die Fallzahlen sprunghaft angestiegen. Deshalb kam es zu einem Rückstand bei der Zustellung der Verfügungen. Wenn Sie Verfügungen aus der Zeit der zweiten Welle bis am 11. Januar 2021 nicht erhalten haben, melden Sie sich bitte unter conti-verfuegungen@ag.ch. Bitte geben Sie die genaue Quarantänedauer an sowie nach Möglichkeit die infizierte Person, mit der Sie Kontakt hatten.

Ich bin Kontaktperson und habe eine SMS erhalten. Was soll ich tun?

Seit Mitte Januar 2021 werden nicht nur infizierte Personen, sondern auch deren Kontaktpersonen wieder zeitnah kontaktiert. Nach dem Erstkontakt erhalten sie eine SMS. Diese gilt als provisorische Bestätigung für den Arbeitgeber, bis die schriftliche Anordnung eintrifft.

Wenn das Contact Tracing Center Sie nach drei Anrufversuchen nicht erreicht hat, erhalten Sie ebenfalls eine SMS mit der Anordnung, dass Sie sich sofort in Quarantäne begeben müssen. Bitte stellen Sie die telefonische Erreichbarkeit sicher, damit das Contact Tracing Center Sie kontaktieren kann.

Ich bin Kontaktperson. Kann ich meine Quarantäne verkürzen?

Ab dem 8. Februar 2021 können Sie als Kontaktperson unter bestimmten Voraussetzungen die Quarantäne vorzeitig beenden. Dazu können Sie frühestens am 7. Quarantänetag einen PCR- oder Antigen-Schnelltest machen. Wenn das Resultat negativ ausfällt, senden Sie den Bericht an conti@ag.ch. Bitte geben Sie Ihre Fallnummer an. Sie finden diese auf der Quarantäneverfügung. Anschliessend erhalten Sie eine Bestätigung, so dass Sie ab dem 8. Tag Ihre Quarantäne verlassen dürfen.

Bis zum effektiven Ende der Quarantäne müssen Sie immer eine Maske tragen und den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten, ausser in der Wohnung oder im Wohnraum (Hotel, Ferienwohnung usw.). Das Contact Tracing Center wird sich nochmals telefonisch mit Ihnen im Verbindung setzen und ein abschliessendes Gespräch führen.

Ich bin in Quarantäne. Wie lange erhalte ich eine Entschädigung?

Bis zum 7. Februar 2021 haben Personen in Quarantäne Anspruch auf maximal 10 Taggelder über eine ununterbrochene Zeitdauer. Ab dem 8. Februar 2021 kann die Quarantäne frühestens am 7. Tag aufgehoben werden, falls ein negativer PCR-Test oder ein Antigen-Schnelltest vorliegt. Ab dem 8. Februar 2021 ist der Corona-Erwerbsersatz infolge Quarantäne auf 7 Taggelder begrenzt, auch wenn die Quarantäne 10 Tage gedauert hat. Kein Anspruch besteht, wenn jemand wissentlich in ein deklariertes Risikogebiet gereist ist. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt erneut eine Quarantänemassnahme angeordnet wird, kann ein neuer Anspruch von maximal 7 Taggeldern entstehen.

Sind meine Daten beim Contact Tracing sicher?

Auf der Grundlage des Epidemiengesetzes bestehen ausreichende Rechtsgrundlagen für die Datenbearbeitung durch das CONTI – die Kompetenz- und Koordinationsstelle Contact Tracing des Kantonsärztlichen Dienstes. Ein Datenbearbeitungsreglement für die CONTI-Mitarbeitenden garantiert auch operativ den geforderten Daten- und Persönlichkeitsschutz derjenigen Personen, die durch das CONTI kontaktiert werden. In den Verträgen mit dem Softwarelieferanten sind Verpflichtungen zu Datenschutz und Datensicherheit formuliert.

Besonders wichtig ist die Aufklärung und Information derjenigen Personen, die vom CONTI kontaktiert werden. Hierzu befolgen die Mitarbeitenden des CONTI die Arbeitsanweisungen.

Mehr Informationen finden Sie unter CONTI.

Muss ich beim Contact Tracing mitmachen?

Ja, das Contact Tracing dient dazu, Infektionsketten rasch zu unterbrechen. Damit leistet es einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung einer Pandemie/Epidemie. Der Kantonsärztliche Dienst als Betreiber des CONTI – die Kompetenz- und Koordinationsstelle Contact Tracing – kann auf der Grundlage des Epidemiengesetzes eine Isolation, eine Quarantäne und einen Covid-19 Test verfügen, wenn Covid-19 infizierte Personen und Verdachtsfälle nicht freiwillig kooperieren.

Mehr Informationen finden Sie unter CONTI.

Ersetzt die neue Corona-App des Bundes das kantonale Contact Tracing?

Nein, die SwissCovid App ergänzt das klassische Contact Tracing – die Rückverfolgung neuer Ansteckungen durch kantonale Stellen. Übertragungsketten lassen sich dadurch rascher stoppen. Die SwissCovid App ist im Apple Store und Google Play Store verfügbar. Die Nutzung der SwissCovid App ist freiwillig und kostenlos. Je mehr Personen die App installieren und verwenden, umso wirksamer unterstützt sie die Bekämpfung des Coronavirus.

Informationen finden Sie auf der BAG-Webseite zum Thema SwissCovid App und Contact Tracing (öffnet in einem neuen Fenster).

3. Wirtschaft und Gewerbe

Was gilt für Wirtschaft und Gewerbe?

Aktuelle Informationen finden Sie auf der Seite Wirtschaft & Gewerbe des Kantons oder bei Fragen zu Massnahmen des Bundes (öffnet in einem neuen Fenster) oder Schutzkonzepten (öffnet in einem neuen Fenster) auf den Webseiten des BAG.

Welche Aspekte müssen im Bereich der Landwirtschaft beachtet werden?

4. Bildung und Betreuung

Wie soll eine KITA oder Tagesstätte handeln, wenn Mitarbeitende oder Kinder erkranken?

Bitte beachten Sie die Angaben auf der Webseite Informationen für Kitas, Tagesfamilien und Tagesstrukturen.

Welche Schutzmassnahmen gelten für familien- und schulergänzende Betreuungsangebote?

Bitte beachten Sie die Angaben auf der Webseite Informationen für Kitas, Tagesfamilien und Tagesstrukturen.

Dürfen Grosseltern ihre Grosskinder hüten?

Mit steigendem Alter nimmt das Risiko für einen schweren Verlauf einer Erkrankung mit dem neuen Coronavirus zu. Dies gilt verstärkt für Personen mit einer Vorerkrankung wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, chronische Atemwegserkrankungen, Krebs, Bluthochdruck, Adipositas Grad III sowie Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen. Sie sollten sich besonders schützen. Wenn Sie als Grosseltern ihre Grosskinder hüten möchten, sollten Sie folgende Punkte beachten:

  • Besprechen Sie Ihre Situation bei Unsicherheit mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, besonders, wenn Sie an Vorerkrankungen leiden
  • Sie sollten sich gesund fühlen und keine Krankheitssymptome aufweisen. Das gilt auch für die Personen in Ihrem Familienumfeld. Hüten Sie keine Kinder, wenn Sie, Ihr Grosskind oder jemand in der Familie des Kindes krank ist, auch bei leichten Symptomen.
  • Befolgen Sie die Hygiene- und Verhaltensregeln, indem Sie zum Beispiel häufig die Hände waschen, keine Gläser mit den Kindern teilen und Abstand von den Eltern halten.
  • Versuchen Sie, wenn möglich das Ansteckungsrisiko zu minimieren, indem Sie z. B. Aktivitäten draussen verfolgen oder sich, wenn möglich, nur mit Ihrem oder Ihren Enkelkindern ohne die Eltern treffen.
  • Bei Kindern ab 12 Jahren steigt das Risiko für eine Erkrankung und Übertragung auf andere Personen an. Entsprechend sollten bei älteren Enkelkindern die Abstandsregeln eingehalten sowie nach Möglichkeit Masken getragen werden.
  • Meiden Sie Orte mit hohem Personenaufkommen, zum Beispiel Bahnhöfe oder öffentliche Verkehrsmittel während Stosszeiten.

5. Kultur-, Sport und gemeinnützige Bereiche

Was ist ein enger Kontakt in der Schule und bei Freizeitaktivitäten? Wer muss in Quarantäne?

Gilt für Schule und Freizeitaktivitäten (z. B. Fussballtraining):

Kinder im Vor- oder Schulalter (obligatorische Schule) gelten nicht als enger Kontakt, wenn keine Häufung von Fällen (= max. 1 Fall innerhalb der Gruppe) vorliegt.

Ab 16 Jahren werden die Jugendlichen wie erwachsene Personen hinsichtlich Übertragungs- und Krankheitsrisikos betrachtet.

Sofern im Training alle Jugendlichen im Schulalter (max. 9. Klasse) trainieren, werden sie untereinander nicht als enge Kontakte betrachtet.

Anders ist die Situation für die erwachsenen Trainer. Sofern die Abstandsregel von 1,5 Metern zwischen Trainer und Jugendlichen nicht eingehalten werden, werden diese Personen als enge Kontakte betrachtet.

Sollte der Jugendliche aufgrund eines Erkrankungsfalls im Team (bspw. Trainer) unter Quarantäne stehen, gilt dies nicht für die ganze Familie. Die Familie würde dann unter Quarantäne stehen, wenn der Jugendliche selber erkranken (=infiziert) würde.

Mehr Informationen zu Sportaktivitäten.

6. Gesundheits-, und Sozialwesen sowie Gemeinden

Was sollten betreuende Angehörige wissen?

Halten Sie sich an die Empfehlungen, damit Sie sich und die betreute Person schützen:

  • Waschen Sie sich gründlich und regelmässig die Hände mit Seife.
  • Vermeiden Sie unnötige Kontakte und halten Sie Abstand zu anderen Personen (mindestens 1,5 Meter). Auch wenn Sie Freunde oder Familie treffen.
  • Vermeiden Sie nach Möglichkeit Stosszeiten an Orten mit hohem Personenaufkommen (beispielsweise Pendlerzeiten im ÖV oder am Bahnhof, Einkaufen am Samstag).
  • Lassen Sie Ihr Umfeld wissen, welche Unterstützung Sie benötigen und nehmen Sie die Unterstützung an oder kontaktieren Sie Organisationen wie die Spitex.
  • Sprechen Sie mit anderen Menschen über Ihr Erleben, Ihre Gedanken und Gefühle – mit Ihrer Familie, Freunden oder Bekannten oder auch mit Fachpersonen.
  • Bereiten Sie den Fall vor, dass Sie selbst krank werden: Bestimmen Sie – möglichst gemeinsam mit der von Ihnen betreuten Person – eine Stellvertretung. Schreiben Sie wenn möglich gemeinsam das Wichtige auf, damit alles rasch greifbar ist, wenn Sie krank würden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesamts für Gesundheit (öffnet in einem neuen Fenster).

Welche Empfehlungen gibt es für die Krankenpflege und Hilfe zu Hause?

Informieren Sie sich auf der Seite Informationen für Gesundheitsfachpersonen (öffnet in einem neuen Fenster) über die Schutzkonzepte und -massnahmen.

Kann beim Kanton Schutzmaterial bezogen werden?

Grundsätzlich gilt, dass private und öffentliche Organisationen für die Beschaffung von Schutzmaterial selbst verantwortlich sind. Da die Verfügbarkeit von Schutzmaterial im April 2020 nicht gewährleistet war, hat der Kanton das ihm verfügbare Schutzmaterial an Organisationen des Gesundheitswesens sowie an Betriebe gratis abgegeben.

Auf dem freien Markt ist Schutzmaterial (z. B. Hygienemasken, Handschuhe, Desinfektionsmittel etc.) seit ca. Mitte Mai 2020 wieder ohne Einschränkungen verfügbar. Deshalb wurde die kantonale Gratisabgabe an Organisationen des Gesundheitswesens per 15. Juni 2020 eingestellt. Die Abgabestelle Zeughaus Aarau wurde ebenfalls auf diesen Zeitpunkt geschlossen.

Bezüglich Beschaffung von Schutzmaterial verweisen wir auf den ordentlichen Beschaffungsweg. Eine Auskunft über mögliche Bezugsquellen ist aus rechtlichen Gründen nicht möglich.

Der Bund beschafft Mangelgüter für das Gesundheitswesen im Sinne einer subsidiären Unterstützung. Im Pflegebereich tätige Organisationen und Gesundheitsfachpersonen können allfällige Gesuche um Unterstützung direkt an die im Kanton zuständige Stelle (in der Regel die Kantonsapotheken) richten. Eine Liste der Kantonsapothekerinnen und Kantonsapotheker (öffnet in einem neuen Fenster) ist auf der verlinkten Webseite zu finden.

Sind Besuche in Spitälern, Kliniken, Psychiatrien und Pflegeheimen wieder erlaubt?

Die Institutionen müssen über ein Schutzkonzept verfügen. Darin wird geregelt, wie die Hygiene- und Schutzmassnahmen eingehalten werden. Jeder Institutionstyp – Spital, Rehaklinik, Psychiatrie und Pflege- oder Altersheim – entscheidet selbstständig, in welchem Masse sie Besuche gewähren können, sodass die Hygiene- und Schutzmassnahmen eingehalten werden können. Eine Anmeldung ist daher immer empfehlenswert. Grundsätzlich gelten für alle öffentlich zugänglichen Einrichtungen und Betriebe folgende Grundregeln:

  • Händehygiene: Alle Personen reinigen sich regelmässig die Hände.
  • Distanzregeln: Alle Personen halten 1,5 Meter Abstand zueinander. Das Einhalten der Distanzregel von 1,5 Metern bleibt mit den Hygieneregeln die wichtigste Massnahme, um Übertragungen zu verhindern. Eine Unterschreitung des Abstands ist zulässig, wenn geeignete Schutzmassnahmen wie das Tragen einer Gesichtsmaske oder das Anbringen zweckmässiger Abschrankungen vorgesehen werden.
  • Schutzmassnahmen: Schutzmassnahmen wie Abschrankungen oder obligatorisches Tragen von Masken sollen umgesetzt werden, falls die Distanz nicht eingehalten wird.
  • Kontaktdaten: Es müssen Kontaktdaten erhoben und während 14 Tagen aufbewahrt werden, falls es während mehr als 15 Minuten zu einer Unterschreitung der Distanz von 1,5 Metern ohne Schutzmassnahmen kommen kann. Die betroffenen Personen müssen über das Sammeln der Kontaktdaten informiert werden. Die Erhebung von Kontaktdaten ist nur dann eine Alternative zu den Distanzregeln oder Schutzmassnahmen, wenn im betreffenden Betrieb oder an der betreffenden Veranstaltung diese aufgrund der Art der Aktivität, wegen örtlicher Gegebenheiten oder aus betrieblichen oder wirtschaftlichen Gründen nicht umgesetzt werden können.
  • Nachweispflicht: Jeder der Öffentlichkeit zugängliche Ort muss in der Lage sein, ein Schutzkonzept vorzulegen, das die Einhaltung dieser Prinzipien gewährleistet.

Einige Kantone haben spezifische Vorkehrungen getroffen, zum Beispiel Einrichtungen bzw. Gebäude für Quarantänen vorbereitet. Gibt es auch im Kanton Aargau solche vorbereiteten Einrichtungen?

Es besteht gegenwärtig kein Bedarf und keine Veranlassung, Menschen ausserhalb ihrer sozialen Strukturen in Quarantäne zu nehmen. Aktuell sind Lösungen im privaten Umfeld oder in Hotels zu suchen.

In diesem Zusammenhang ist wichtig, zwischen Isolation und Quarantäne zu unterscheiden:

Isolation: Eine Person, die am neuen Coronavirus erkrankt ist, muss sich isolieren. Das bedeutet, dass sie jeglichen Kontakt mit anderen Personen vermeiden sollte. Wenn der Test positiv ist, dann wird das CONTI – die Kompetenz- und Koordinationsstelle Contact Tracing des Kantonsärztlichen Dienstes – aktiv.

Quarantäne: Eine Person, die mit einer am neuen Coronavirus erkrankten Person in engem Kontakt stand, muss in Quarantäne. Sie werden von den CONTI-Mitarbeitenden kontaktiert und informiert. Die Quarantäne bedeutet, dass sie mit anderen Personen keinen Kontakt haben sollten. Damit kann man vermeiden, dass sie unwissentlich andere Personen anstecken. So werden Übertragungsketten unterbrochen.

Mehr Informationen zur Isolation und Quarantäne (öffnet in einem neuen Fenster) und zu CONTI.