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Prozessor

Voice Electric

Das Projekt von Tyna Fritschy und Laura Nitsch entstand in Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern des Berufs- und Weiterbildungszentrums Brugg.

Projektbeschreibung

Elektronische Geräte, die mit bunten Kabeln verbunden sind.
© Tyna Fritschy und Laura Nitsch

Voice Electric verwandelte das Klassenzimmer während einer Projektwoche in ein transkulturelles Kommunikations-Lab: Es verschaltete Stimmen, Sprache(n) und Technologien. Dafür entrissen die Schülerinnen und Schüler und das Projektteam die verfügbarste aller Technologien, das Handy, seiner alltäglichen Funktion und liessen es zu einem künstlerischen Produktionsmittel werden: Das Handy wurde so zum Instrument und erweiterte die Stimmen, Körper und das Spektrum der Wahrnehmung der Schülerinnen und Schüler. Sie sammelten vertraute Sounds und verfremdete Klänge, durchmessten klangliche Landschaften, die wir mit Gefühlen, Bildern und Vorstellungen verbinden. Sie hörten auf Deutsch zu sprechen und liessen stattdessen eine Vielfalt der Sprachen erklingen. Und sie erkundeten, was es heissen kann die eigene Stimme zu erheben – nach Vorbild von Hip Hop und Rap. Zusammengehalten wurden die Experimente durch sogenannte Scores: Scores sind Handlungsanweisungen und Spielaufstellungen, die durch ihre klare Vorgaben ermöglichen, den jeweiligen Erfahrungsraum zu erweitern. Das Kommunikations-Lab zielte darauf ab, einen veränderten Zugang zur Kommunikation zu verschaffen und Verschiebungen in der Alltagskommunikation zu erzeugen, die über die Dauer der Projektwoche hinaus weiter wirken soll.

Hinweis:Projekt abgeschlossen