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Finanzpolitische Standortbestimmung Frühling 2019

Der Kanton Aargau erzielte im Rechnungsjahr 2018 einen erfreulichen Überschuss von 327 Millionen Franken. Das Ergebnis bedeutet ein weiterer Schritt zur nachhaltigen Sanierung des Aargauer Staatshaushalts.

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Wie wäre das Ergebnis ohne Sondereffekte ausgefallen?

Markus Dieth: Ohne Sondereffekte würde ein Überschuss von rund 50 Millionen Franken resultieren. Dies wäre zwar ein nach wie vor positives Resultat, welches aber angesichts der guten Wirtschaftslage eigentlich höher ausfallen sollte.

Porträt Markus Dieth

Ich spreche von einem Zwischenhoch mit Föhnlage.

Dr. Markus DiethLandstatthalter, Vorsteher Departement Finanzen und Ressourcen

Ist der Kanton Aargau nun seine finanziellen Sorgen los?

Nein, keineswegs. Der Kantonshaushalt ist noch nicht nachhaltig saniert. Trotz des guten Ergebnisses in der Jahresrechnung 2018 sind in den kommenden Jahren hohe jährliche Entnahmen aus der Ausgleichsreserve sowie die konsequente Umsetzung der Reformvorhaben erforderlich, um ausgeglichene Jahresabschlüsse zu erzielen. Es ist wichtig, dass der Kanton die disziplinierte Finanz- und Ausgabenpolitik beibehält.

Es ist wichtig, dass der Kanton die disziplinierte Finanz- und Ausgabenpolitik beibehält.

Dr. Markus DiethLandstatthalter, Vorsteher Departement Finanzen und Ressourcen

Was macht der Kanton Aargau mit dem erzielten Überschuss?

Nebst der bereits geplanten Einlage von 28 Millionen Franken können zusätzlich 252 Millionen Franken in die Ausgleichsreserve gelegt werden. Damit kann der Staatshaushalt über die nächsten Jahre ausgeglichen werden, ohne dass dazu einnahmeseitige Massnahmen nötig sind. Dank dem hohen Überschuss können 2018 aber auch insgesamt Schulden in der Höhe von 187 Millionen Franken abgetragen werden.