Zweiter Durchgang der nächtlichen Überflüge im östlichen Kantonsteil
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Erfassung der Geländestruktur in belaubtem Zustand mit einem Kleinflugzeug
Zwischen dem 16. Juni und dem 11. Juli 2014 wird das Gebiet östlich der Linie Wohlen – Brugg – Unteres Aaretal nachts mit einem Kleinflugzeug überflogen und der Waldaufbau in belaubtem Zustand erfasst. Bereits im April 2014 wurde der Waldaufbau in unbelaubtem Zustand erfasst. Die so erhobenen Daten dienen als Grundlage für die Waldbestandeskarte und stehen weiteren kantonalen Diensten zur Verfügung. Um den Betrieb des Flughafens Zürich nicht zu beeinträchtigen, müssen die Flüge im Ostaargau nachts stattfinden.
Auf dem gesamten Gebiet des Kantons Aargau werden Daten zum Waldaufbau erfasst. Dies erfolgt automatisiert bzw. halbautomatisiert, indem ein Kleinflugzeug das Gebiet rund 700 Meter über dem Boden überfliegt und mittels ungefährlicher Laser die Geländestruktur erfasst. Die so erhobenen Daten bilden die Grundlage für die Erstellung einer Waldbestandeskarte, welche Aussagen zum Naturschutz im Wald sowie zur waldbaulichen Betriebsplanung zulässt. Zudem steht das Oberflächenmodell dem Aargauischen Geografischen Informationssystem (AGIS) und der Kantonsarchäologie zur Verfügung.
Bereits im April 2014 fanden erste Überflüge über das Kantonsgebiet statt, um den Zustand des Waldes ohne Laub an den Bäumen zu erfassen. Nun werden die Überflüge in belaubtem Zustand wiederholt. Die Kombination dieser beiden Erhebungen erlaubt es, Informationen zum Waldaufbau zu erfassen. Zudem können mit zwei Überflügen die Bedürfnisse der involvierten kantonalen Stellen besser abgedeckt werden.
Lärmbelastung sollte sich in Grenzen halten
Rund zwei Drittel des Kantonsgebiets können tagsüber überflogen und erfasst werden. Im Gebiet östlich der Linie Wohlen – Brugg – Unteres Aaretal sind Flüge tagsüber nicht möglich, da sie den Betrieb des Flughafens Zürich stören könnten. Deshalb müssen sie in der Nacht durchgeführt werden.
Gemäss Auflage der Flugsicherung skyguide müssen die Überflüge zwischen 23.30 und 02.00 Uhr stattfinden. Für die Datenerhebung sind rund vier bis fünf Befliegungen nötig, die zwischen dem 16. Juni und dem 11. Juli 2014 ausgeführt werden; bei Nebel oder starker Bewölkung kann nicht geflogen werden.
Aufgrund der Flughöhe sollte sich die Lärmbelastung am Boden in Grenzen halten. Sollte es trotzdem zu Störungen kommen, bittet das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) um Entschuldigung und dankt für das Verständnis.