Zum Tag der Kranken 2002
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Gedanken von Regierungsrat Ernst Hasler, Gesundheitsdirektor
Die Solidarität zwischen den gesunden und den kranken Menschen fördern: Dieses Motto steht am diesjährigen Tag der Kranken auch für Regierungsrat Ernst Hasler, Vorsteher des Gesundheitsdepartementes, im Zentrum.
Der Tag der Kranken wurde im Jahr 1939 zum ersten Mal durchgeführt. Am Zweck hat sich seither nichts geändert. Der Tag der Kranken möchte die guten Beziehungen zwischen Gesunden und Kranken fördern, er erinnert an die Pflichten von Gesunden gegenüber Kranken und er möchte das Verständnis für die Bedürfnisse der Kranken fördern. Nicht zuletzt stehen an diesem Tag auch all jene Menschen im Vordergrund, die sich beruflich oder privat für Patienten einsetzen.
Standen anfänglich noch gefährliche ansteckende Krankheiten wie etwa die Tuberkulose im Vordergrund, so hat sich in der modernen Gesellschaft auch das Krankheitsbild gewandelt. Heute sieht sich die Medizin vermehrt auch mit psychischen Erkrankungen konfrontiert. Der diesjährige Tag der Kranken stellt denn auch die psychischen Leiden in den Vordergrund.
In unserem Land und insbesondere auch im Kanton Aargau dürfen wir uns glücklich schätzen, dass wir über eine moderne und gute Gesundheitsversorgung verfügen. Dennoch dürfen wir nicht stehen bleiben. Mit der Neukonzeption der Akut- und Langzeitpflege unter dem Titel "Spitallandschaft Aargau" möchte der Regierungsrat das aargauische Gesundheitswesen den veränderten Gegebenheiten anpassen. Dazu gehört auch, dass Spitäler und Kliniken über neuzeitliche Strukturen verfügen müssen. Denn nur so ist Gewähr geboten, dass auch die Mitarbeitenden für die Patientinnen und Patienten eine optimale Leistung und damit eine schnelle Genesung herbeiführen können. Wir möchten zufriedene Kundinnen und Kunden haben. Dafür setzen wir uns ein. Die Mitarbeitenden tun dies nach besten Wissen und Gewissen und nehmen damit eine grosse Verantwortung wahr. Ihnen gebührt mein Dank.
Die Verfassung gibt dem Kanton Aargau einen klaren Auftrag zur Gesundheitsversorgung. Der Aargau nimmt diesen Auftrag ernst. Unser Gesundheitswesen ist für alle kranken Menschen da, die es in Anspruch nehmen müssen.
Ich wünsche mir, dass die Solidarität zwischen gesunden und kranken Menschen auch in Zukunft andauert. Dies schliesst nicht nur die öffentliche Hand ein, die dafür Jahr für Jahr einen erheblichen Betrag aufwendet. Die schönste Solidarität scheint mir jedoch diejenige, die in der Familie, im Freundeskreis und in der Gemeinschaft uneigennützig auf freiwilliger Basis geschieht.