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Zeitgemässe Infrastruktur für die Aargauer Privatbahnen :
Der Regierungsrat startet die Anhörung zur Infrastrukturfinanzierung

Die Wynental- und Suhrentalbahn (WSB) und die Bremgarten-Dietikon-Bahn (BDWM) befördern jährlich gegen zehn Millionen Reisende. Somit ist ein zuverlässiger und sicherer Betrieb eine wichtige Voraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung im Kanton Aargau. Der Regierungsrat gibt nun zwei Berichte zur Finanzierung der Infrastrukturen von WSB und BDWM in die Anhörung.

Die wachsende Nachfrage stellt die beiden Privatbahnen im Aargau vor grosse Herausforderungen. In den nächsten 15 bis 20 Jahren wird mit einer Zunahme der Passagierzahlen um rund 50 Prozent gerechnet. Um mit diesem Wachstum Schritt halten zu können, muss die Infrastruktur erhalten und an die steigende Nachfrage angepasst werden.

Die Infrastruktur der Privatbahnen wird von Bund und Kanton gemeinsam finanziert. Die drei Partner haben sich auf die Investitionsprogramme für die nächsten vier Jahre geeinigt. Diese bilden die Grundlage für Leistungsvereinbarungen mit den Privatbahnen. Für die Anteile des Kantons Aargau sollen dem Grossen Rat zwei Grosskredite von 12,5 Millionen Franken für die WSB und 7,64 Millionen Franken für die BDWM beantragt werden.

Bei der WSB lösen zwei geplante Vorhaben eine Anpassung des Richtplans aus. So sollen der Stationsausbau Oberkulm mit einem neuen Doppelspurabschnitt und die neue Haltestelle Reinach Eien im Richtplan festgesetzt werden.

Der Regierungsrat schickt nun die zwei Berichte zur Infrastrukturfinanzierung der WSB und der BDWM sowie zur Anpassung des Richtplans vom 15. Juni bis zum 14. September 2012 in die Anhörung. Die Beratung der beiden Vorlagen im Grossen Rat erfolgt voraussichtlich im letzten Quartal 2012.

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Die Anhörung dauert bis zum 14. September 2012, die Unterlagen dazu finden Sie im kantonalen Angebot zu den Anhörungen.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt
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