Zahl der Stellensuchenden und Arbeitslosen nahm zu
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Arbeitslosenzahlen im Januar 1999: Saisonaler Anstieg
Die Zahl der bei den RAV gemeldeten Stellensuchenden ist im Januar 1999 um 0,4 Prozent gestiegen. Der Bezirk Baden weist mit einer Stellensuchendenquote von 5,2 Prozent die höchste, der Bezirk Muri mit 3,1 Prozent die niedrigste Arbeitslosigkeit auf.
Von Ende Dezember 1998 bis Ende Januar 1999 nahm die Zahl der bei den aargauischen regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschriebenen Stellensuchenden um 43 Personen oder 0,4 Prozent auf 12?124 Personen zu. Die Stellensuchendenquote verharrte auf dem Jahresendniveau von 4,4 Prozent. Die Stellensuchendenzahl ist gegenüber Januar 1998, als sie mit 14?614 Personen ihren höchsten Stand im Aargau erreichte, um 2?490 Personen oder 17,0 Prozent zurückgegangen.
Von den 12?124 Ende Januar 1999 registrierten Stellensuchenden gelten 7?368 Personen oder 60,8 Prozent im Sinne der Arbeitsmarktstatistik als arbeitslos. Die Januar-Arbeitslosenzahl ist um 251 Personen oder 3,5 Prozent grösser als die Jahresendzahl. Die Arbeitslosenquote stieg von 2,6 auf 2,7 Prozent. Der Anstieg der Arbeitslosenzahl im Januar 1999 ist wie bereits im Dezember 1998 vor allem darauf zurückzuführen, dass aus vorwiegend saisonalen Gründen 4,6 Prozent (im Dezember 6,6 Prozent) weniger Stellensuchende eine Zwischenverdiensttätigkeit ausüben konnten.
Das Angebot an offenen Stellen, die von Arbeitgebern im Kanton Aargau den RAV gemeldet worden waren, war mit 1?015 offenen Stellen Ende Januar 1999 um 169 Stellen oder um einen Fünftel grösser als Ende Dezember 1998, als 846 offene Stellen gemeldet waren.
Im Januar 1999 wurden 103 arbeitslose Personen, 53 Männer und 50 Frauen, aus der öffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau ausgesteuert. Das sind 23 Aussteuerungen mehr als im Dezember 1998.
50 Unternehmen meldeten im Januar 1999 beim KIGA für im Aargau liegende Betriebe Kurzarbeit an. Die Zahl der Voranmeldungen nahm gegenüber Dezember 1998 um vier Meldungen zu.