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"Wir haben alle das gleiche Ziel" :
Erfolgreiche Informationsveranstaltung des Baudepartements für Gemeindebehörden und Bauverwaltende

Die Koordinationsstelle Baugesuche des Baudepartements hat zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Ziel der Tagung: Den Dialog zwischen Kanton und Gemeinden zu fördern und die Behördenvertreterinnen und -vertreter aus erster Hand über Gesetzes- und Praxisänderungen im Bauwesen zu informieren.

Das Echo auf die Einladung war gross. Über 200 Behördenvertreterinnen und -vertreter folgten am 5. April 2005 der Einladung der Koordinationsstelle Baugesuche des Baudepartements zu einer Informationsveranstaltung im Hörsaal des Kantonsspitals Aarau.

Ziel der Veranstaltung - die übrigens institutionalisiert werden soll - war die Optimierung der Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und der Koordinationsstelle für Baugesuche. Zudem sollten die Behördenvertretenden aus erster Hand über aktuelle Gesetzes- und Praxisänderungen im Bereich des Bauwesens informiert werden.

In seinem Einführungsreferat betonte Regierungsrat und Baudirektor Peter C. Beyeler denn auch die Wichtigkeit einer funktionierenden Kooperation zwischen Kanton und Gemeinden in Bau-Angelegenheiten. "Wir sind Partner", betonte er. "Und wir haben alle das gleiche Ziel: den Kanton Aargau nachhaltig so zu entwickeln, dass er als Lebens- und Wirtschaftsraum attraktiv bleibt".

In den Fachreferaten wurde die Zuhörenden über Praxis und Rechtssprechung zu aktuellen Themen informiert. Dazu gehören die Bewilligungspraxis von Pferdeinfrastruktur-Anlagen in Landwirtschaftszonen sowie von Freizeitanlagen im Wald - zum Beispiel ein Biker-Parcours. Zur Sprache kamen zudem zwei "Dauerbrenner" im Baubewilligungsbereich: Zum einen die Probleme, welche sich bei der Bewilligung von publikumsintensiven und entsprechend immissionsintensiven Anlagen wie Einkaufszentren ergeben. Zum anderen die Frage, welche permanenten und temporären Reklamen am Strassenrand erlaubt bzw. nicht erlaubt oder bewilligungspflichtig sind.

Das Echo der Teilnehmenden auf die Veranstaltung war dann auch durchwegs positiv. Die Gemeindevertreterinnen und -vertreter schätzten die Informationsoffensive aus dem Baudepartement. Und die Möglichkeit, mit den Baubewilligungs-Experten vor Ort ein Fachgespräch zu führen und aufzuzeigen, wo auf Gemeindeebene der Schuh drückt.

Felicitas Siebert, Leiterin der Koordinationsstelle Baugesuche im Baudepartement, meinte im Anschluss an die Tagung: "Dieser Dialog zwischen Kanton und Gemeinden ist wichtig. Er fördert das Verständnis für den jeweiligen Standpunkt und hilft, Unklarheiten und Missverständnisse frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt