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Windisch: Brandursache Campus-Neubau

Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach im Zusammenhang mit dem Campus-Brand am 10. April 2013 sind abgeschlossen. Im Vordergrund steht als Brandursache die Selbstentzündung eines Öls, das bei Parkettarbeiten verwendet wurde.

Zur Klärung der Brandursache hat die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach unter Anderem zwei Gutachten in Auftrag gegeben. Das eine beim Forensischen Institut in Zürich, das andere beim Institut für Rechtsmedizin in Bern (IRM).

Selbstentzündung eines Öls

Es konnte jedoch auch mit Hilfe dieser beiden Gutachten nicht zweifelsfrei geklärt werden, wie genau der Brand entstanden ist. Im Vordergrund steht allerdings die Selbstentzündung eines Öls, das für Parkettarbeiten verwendet wurde und hoch entzündlich ist.

Mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann eine technische Ursache.

Sistierung des Strafverfahrens

Im Zusammenhang mit dem Strafverfahren steht der Tatbestand der fahrlässigen Verursachung einer Feuersbrunst im Zentrum. Eine Sorgfaltspflichtverletzung, wie es der Vorwurf der fahrlässigen Brandstiftung bedarf, konnte jedoch auch nach zahlreichen Einvernahmen keiner bestimmten Person zugeordnet werden.

Aufgrund dessen hat die Staatsanwaltschaft das Strafverfahren gegen Unbekannt wegen fahrlässiger Verursachung einer Feuersbrunst sistiert.

Brand kurz vor Fertigstellung des Campus Neubau

Der Brand wurde am Mittwoch, 10. April 2013, kurz nach 22.00 Uhr bemerkt. Davon betroffen war der kurz vor der Fertigstellung stehende Neubau des Campus der Fachhochschule Nordwestschweiz neben dem Bahnhof Brugg.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres