Wie weiter nach der Sekundarstufe II ?
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Die Ergebnisse der Befragung STEP II 2012 liegen vor
Mit STEP II 2012 konnten zum zweiten Mal die Anschlusslösungen der Lernenden der Aargauer Berufsfach- und Mittelschulen erhoben werden. Insgesamt liegen die Antworten von 6'244 Lernenden vor, was der hohen Rücklaufquote von 94 Prozent entspricht.
Rund 40 Prozent der Lernenden treten nach der Sekundarstufe II ins Erwerbsleben ein und 29 Prozent fahren mit einer weiteren Ausbildung fort. Weitere 14 Prozent entscheiden sich für eine andere Anschlusslösung (oft die Rekrutenschule). 18 Prozent wissen zum Befragungszeitpunkt noch nicht, wie der berufliche Weg nach Abschluss der Sekundarstufe II weiterverlaufen wird.
Eintritt in die Erwerbsarbeit
Erwartungsgemäss sind jene jungen Erwachsenen, die in die Erwerbsarbeit einsteigen, fast ausschliesslich Abgängerinnen und Abgänger der Berufsfachschulen. Dabei verfügen etwa zwei Drittel über ein unbefristetes Anstellungsverhältnis. Bei den angehenden Erwerbstätigen zeigt sich zudem, dass besser Qualifizierte zu einem grösseren Anteil im Lehrbetrieb und im erlernten Beruf eine Anstellung finden. Berufslernende mit tieferem Abschluss wechseln hingegen eher in andere Betriebe und Berufe.
Studium als weitere Ausbildung
Lernende der Mittelschulen planen mehrheitlich eine weitere Ausbildung an einer Hochschule. Von den Abgängerinnen und Abgängern mit gymnasialer Maturität beginnen 84 Prozent ein Studium; zum grossen Teil an einer Universität. 81 Prozent der Fachmaturandinnen und -maturanden sowie 55 Prozent der Abgängerinnen und Abgänger der Informatik- und Wirtschaftsmittelschule führen ihre Ausbildung ebenfalls auf Tertiärstufe weiter; vorwiegend an Fachhochschulen.
Weitere Berufslaufbahn ungewiss
Rund 1'100 junge Erwachsene (18 Prozent aller Absolventinnen und Absolventen) können ein paar Monate vor Abschluss der Ausbildung noch keine Anschlusslösung vorweisen. Der überwiegende Teil dieser Gruppe sind Berufslernende. Vor allem diejenigen mit einem Berufsattest oder einer Anlehre sind vergleichsweise oft mit der Situation konfrontiert (33 Prozent), dass sie im Mai noch nicht wissen, wie ihre Berufslaufbahn nach der Lehre weiter gehen wird. Unter den Lernenden, welche mit einem Eidgenössischem Fähigkeitszeugnis mit Berufsmatur abschliessen, gibt es deutlich weniger Lernende ohne Anschlusslösung. Hier liegt der entsprechende Anteil bei 12 Prozent, bei den Abgängerinnen und Abgängern der Gymnasien nochmals tiefer bei 3 Prozent.
Die Statistiken sind unter www.ag.ch/statistik > Themen > Gesellschaft > Bildung zu finden.