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Wer Sozialhilfe braucht im Kanton :
Broschüre zur Sozialhilfestatistik 2008 ist erschienen

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Vor allem Alleinerziehende, Kinder und junge Erwachsene sind in der Sozialhilfe. Dies zeigt die Sozialhilfestatistik 2008. Die Hauptergebnisse sind in einer Broschüre des Statistischen Amts des Kantons Aargau nachzuvollziehen.

Wie wirkt sich die Arbeitslosigkeit auf die Sozialhilfe aus? Was hat es mit der Familienarmut im Aargau auf sich? Wie hoch ist die jährliche Sozialhilfeunterstützung für eine allein lebende Person? Diese und viele weitere Fragen beantwortet die Sozialhilfestatistik 2008.

Kinder machen fast einen Drittel aus

Auch wenn die Sozialhilfequote im Aargau mit 1,9 Prozent unter dem schweizerischen Durchschnitt von 2,9 Prozent liegt: Vor allem die Situation von Alleinerziehenden, Kindern und jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren gibt zu denken. Zur Illustration: Die letzten beiden Personengruppen weisen mit 2,7 beziehungsweise 2,3 Prozent Sozialhilfequoten auf, die deutlich über dem Durchschnitt liegen. Unter dem Strich macht der Anteil der Kinder an der Zahl der unterstützten Personen fast einen Drittel aus. Auffällig ist zudem, dass Ledige und Geschiedene häufiger auf Sozialhilfeunterstützung angewiesen sind als Verheiratete oder Verwitwete.

Die Broschüre beleuchtet auf zwanzig Seiten anschaulich die Situation der einzelnen Anspruchsgruppen, bildet die Sozialhilfeunterstützung im Kanton nach Regionen ab, zeigt Dynamik und Dauer des Sozialhilfebezugs auf und erläutert in einem methodischen Anhang das System bedarfsabhängiger Sozialleistungen im Aargau sowie Ziele, Umfang und Methoden der Sozialhilfestatistik.

Broschüre kann bezogen werden

Die Publikation kann unter www.ag.ch/staag > "Neu erschienen" heruntergeladen werden. Gedruckte Exemplare sind beim Statistischen Amt erhältlich: Statistisches Amt, Bleichemattstrasse 4, 5000 Aarau, 062 835 13 00, statistik@ag.ch.

  • Departement Gesundheit und Soziales