Wenig Veränderung auf dem Arbeitsmarkt
:
Arbeitslosenquote bleibt bei 2,7 Prozent
Die Zahl der Arbeitslosen hat sich im August gegenüber dem Vormonat kaum verändert. Verschiebungen ergaben sich bei den einzelnen Altersklassen: Während die Zahl der jugendlichen Arbeitslosen angestiegen ist, ging sie bei den 25- bis 49-Jährigen zurück.
Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende August 9'408 Personen arbeitslos gemeldet. Das sind 15 weniger als Ende Juli. Die Arbeitslosenquote liegt im Aargau unverändert bei 2,7 Prozent und bei 3,0 Prozent in der Schweiz. Die Zahl der Stellensuchenden ging um 143 auf 13'205 Personen zurück.
Ende August waren bei den RAV und der Pforte Arbeitsmarkt in Menziken 2'125 offene Stellen gemeldet. Das sind sechs mehr als im Vormonat. Gemäss den aktuellsten verfügbaren Zahlen wurden im Juni dieses Jahres 177 Personen ausgesteuert.
Mehr junge und weniger ältere Arbeitslose
Im August waren 2'382 Personen über 50 Jahre arbeitslos gemeldet; dies entspricht einer Quote von 2,4 Prozent. Bei den 25- bis 49-Jährigen waren 5'497 Personen oder 2,7 Prozent ohne Arbeit. 1'529 Jugendliche oder junge Erwachsene unter 25 Jahren oder 3,2 Prozent waren arbeitslos.
Die Zahl der Arbeitslosen unter 25 hat im August wie bereits im Juli deutlich zugenommen, und zwar um 212 Personen. Dies ist auf das Ende des Schuljahres und die auslaufenden Lehrverträge zurückzuführen. Die Zahl der 25- bis 49-Jährigen Arbeitslosen hat dagegen um 164 Personen abgenommen. Der Rückgang bei den über 50-Jährigen betrug 63 Personen.
Die Personen, die sich im August bei den RAV und der Pforte Arbeitsmarkt von der Stellensuche abgemeldet haben, waren im Durchschnitt 251 Tage lang angemeldet. Zwischen den einzelnen Altersklassen gibt es jedoch erheblich Unterschiede: Die 15- bis 24-Jährigen waren 152 Tage auf Stellensuche, die 25- bis 49-Jährigen 251 Tage und die über 50-Jährigen 379 Tage.
Anstieg der Kurzarbeit
Im August 2013 haben im Kanton Aargau 26 Betriebe die Einführung von Kurzarbeit beantragt. Das sind 14 mehr als im Vormonat. Ein deutlicher Rückgang im Juli und ein Wiederanstieg der Kurzarbeitsgesuche im August sind im Jahresverlauf typisch.
Potenziell sind in den 26 Betrieben 413 Mitarbeitende von Kurzarbeit betroffen. Mit den Bewilligungen aus den Vormonaten liegt nun für 932 Personen eine Bewilligung zur Einführung von Kurzarbeit vor. Erfahrungsgemäss nutzen die Betriebe diese Möglichkeit aber nicht voll aus.
Betroffen von Kurzarbeit sind primär die Metall- und Maschinenindustrie. Vereinzelt gab es auch Voranmeldungen aus der Möbelindustrie.