Weiterhin positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt
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Die Arbeitslosenquote sinkt im Mai auf 3,1 Prozent
Saisonal bedingt sinkt die Arbeitslosenquote auch im Mai um 0,1 Prozentpunkte. Sie ist damit auf dem gleichen Niveau wie im Mai des Vorjahres. Gesamtschweizerisch liegt die Arbeitslosenquote ebenfalls bei 3,1 Prozent. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen ist mit 1'145 so hoch wie seit Anfang 2016 nicht mehr.
Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende Mai im Aargau 11'306 Personen als arbeitslos gemeldet, 6'297 Männer (55,7 Prozent) und 5'009 (44,3 Prozent) Frauen. Das sind 322 weniger als im Vormonat. Die Zahl der Stellensuchenden hat um 316 Personen abgenommen und lag im Mai bei 15'823.
Bei den RAV und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende Mai 1'145 offene Stellen gemeldet. Das sind 28 mehr als im Vormonat und 204 mehr als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr. Die Arbeitslosenkassen mussten im Aargau gemäss den aktuellsten verfügbaren Zahlen im März 287 Personen aussteuern, 51 mehr als im Vormonat.
Dauer der Arbeitssuche
Durchschnittlich waren die im Mai abgemeldeten Stellensuchenden 239 Tage auf Stellensuche. Das sind 11 Tage mehr als im Vormonat. Diese Werte unterliegen allerdings starken Schwankungen. Am längsten mussten die über 50-Jährigen eine neue Stelle suchen: Sie brauchten im Durchschnitt 340 Tage, bis sie wieder eine Arbeit fanden. Bei den 15- bis 24-Jährigen waren es 132 Tage, bei den 25- bis 49-Jährigen 238 Tage.
Die Zahl der Langzeitarbeitslosen beträgt 1'911 Personen. Sie nahm im Vergleich zum Vormonat um 14 Personen ab. Darunter fallen Personen, die seit mindestens einem Jahr auf Stellensuche sind.
Kurzarbeit wegen des starken Frankens
Im Mai haben elf Betriebe im Aargau Kurzarbeit beantragt, sieben weniger als im Vormonat. Bei diesen Betrieben sind insgesamt 60 Mitarbeitende potenziell von Kurzarbeit betrof-fen. Derzeit liegt für insgesamt 1'058 Personen eine Bewilli-gung für Kurzarbeit vor, das sind 362 weniger als im Vormo-nat. Die Betriebe schöpfen die erteilten Bewilligungen meist nicht für alle Mitarbeitenden aus. Die Mehrheit der betroffe-nen Unternehmungen stammt aus der Baubranche und der MEM-Industrie. Rund ein Drittel nennt als Hauptgrund für die Einführung von Kurzarbeit den starken Schweizer Franken.