Weiterhin offene Stellen an der Volksschule
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BKS unterstützt Schulgemeinden bei der Umsetzung lokaler Massnahmen
Für das Schuljahr 2010/11 sind an der Volksschule Aargau noch nicht alle Stellen besetzt. Es zeichnet sich aber eine Entspannung der Lage ab. Flächendeckende "Notfallmassnahmen" sind nicht angezeigt. Das Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) unterstützt bei Bedarf die Schulen bei der Umsetzung lokaler Massnahmen.
An der Volksschule Aargau sind für das Schuljahr 2010/11 aktuell noch 90 Vollzeitstellen verteilt auf 200 Stelleninserate nicht besetzt (Stand 8. Juni 2010). Damit hat sich die Zahl der offenen Stellen innerhalb des letzten Monats deutlich reduziert und liegt auf einem zum Vorjahr vergleichbaren Niveau.
Verzicht auf "Notfallmassnahmen"
Angesichts der neusten Zahlen noch nicht besetzter Stellen ist es nicht notwendig, flächendeckende "Notfallmassnahmen" umzusetzen. Ende April waren diese angekündigt worden für den Fall, dass sich die Situation bis zum Beginn der Sommerferien nicht wesentlich verbessern würde. Trotz grossem Einsatz der verantwortlichen Schulleitungen und Schulpflegen konnten aber die offenen Stellen noch nicht überall besetzt werden.
Befristete Massnahmen
Für den Fall noch nicht besetzter Stellen hat das BKS eine Handlungshilfe mit verschiedenen Massnahmen ausgearbeitet. Sie stellt diese den Schulpflegen und Schulleitungen zur Verfügung. Die Massnahmen sind alle zeitlich befristet, wobei die gesetzlich festgelegte Anzahl der Pflichtlektionen idealerweise gewährleistet bleiben soll. Zum einen sollen die vorhandenen Personalressourcen ausgeweitet werden, indem Lehrpersonen mit Teilpensen zu einer Pensenerhöhung und pensionierte Lehrpersonen zur Weiterbeschäftigung oder Wiedereinstellung motiviert werden. Weiter sind zur Gewinnung zusätzlicher personeller Ressourcen die Reduktion des Halbklassenunterrichts und die Zusammenlegung von Abteilungen denkbar. Auch die Suche nach quartierschulhaus- und gemeindeübergreifenden Lösungen, das Zusammenziehen von Schülerinnen und Schülern in einzelnen Fächern sowie die Reduktion des Wahlfächerangebots auf der Oberstufe sind Möglichkeiten. Ausserdem könnte insbesondere auf der Oberstufe etwa mit Projektarbeiten die selbstständige Lernzeit erhöht werden.
BKS unterstützt die Schulbehörden
Über die Einführung allfälliger Massnahmen entscheidet die Schulführung vor Ort. Das BKS steht den Schulen bei Bedarf mit den Inspektorinnen und Inspektoren beratend zur Seite und unterstützt diese bei der lokalen Planung und Umsetzung der pädagogischen und schulorganisatorischen Massnahmen.