Weiterführung des Förderprogramms für energieeffiziente Massnahmen
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Regierungsrat beantragt Grosskredit für 2012 - 2013
Kontinuität ist eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg von Förderprogrammen für mehr Energieeffizienz im Gebäudebereich. Für die Weiterführung des Förderprogramms 2012 - 2013 beantragt der Regierungsrat dem Grossen Rat deshalb einen Grosskredit von 9,4 Millionen Franken.
Im Rahmen des kantonalen Energiegesetzes wird im Gebäudebereich seit 2002 ein Förderprogramm für erneuerbare Energien sowie zur Steigerung der Energieeffizienz umgesetzt. Gefördert werden Projekte wie Sonnenkollektoren, Wärmepumpen, Holzfeuerungen und Modernisierungen nach dem MINERGIE®-Standard. Aufgrund des grossen Erfolgs dieses Programms in den vergangenen Jahren und im Sinne der kantonalen Energiepolitik, befürwortet der Regierungsrat dessen Weiterführung. Einerseits als Ansporn zu nachhaltigem Bauen und Modernisieren, andererseits als sinnvolle Ergänzung des nationalen Förderprogramms "Das Gebäudeprogramm", das sich auf die energetischen Erneuerungen von Gebäudehüllen konzentriert.
Der Regierungsrat beantragt dem Grossen Rat für die Weiterführung des Förderprogramms für energieeffiziente Massnahmen 2012 - 2013 einen Grosskredit für einen einmaligen Nettoaufwand von 9,4 Millionen Franken. Der Betrag orientiert sich an Erfahrungswerten der bisherigen Förderprogramme.
Das Interesse am Förderprogramm für energieeffiziente Massnahmen hat in den vergangenen Jahren markant zugenommen. Diese erfreuliche Entwicklung leistet einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Energieziele von Bund und Kantonen. Zudem lösen die stark steigenden Investitionen in erneuerbare Energien und Energieeffizienz bei den KMU nicht nur neue innovative Produkte und Dienstleistungen aus, sondern auch ein Auftragsvolumen, das lokal und regional zu einer wachsenden Wertschöpfung führt.