Wechsel an der Spitze der Sektion Asylbewerberbetreuung
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Urs Spillmann folgt auf Roland Juen
Am 1. März 2004 übernimmt Urs Spillmann die Leitung der Sektion Asylbewerberbetreuung des Kantonalen Sozialdienstes. Mit Urs Spillmann konnte der Sozialdienst einen gut ausgewiesenen Fachmann verpflichten.
Nach knapp 12 Jahren als Leiter der Sozialen Dienste der Stadt Brugg übernimmt Urs Spillmann am 1. März 2004 die Leitung der Sektion Asylbewerberbetreuung des Kantonalen Sozialdienstes. Nach Ausbildungen und langjährigen Tätigkeiten im Kader von Gross- und Kantonalbanken erfolgte 1992 der Wechsel zu den Sozialen Diensten der Stadt Brugg, wo Urs Spillmann die Leitung des Asylwesens, der Gemeindezweigstelle SVA, des Sozialdienstes und des Vormundschaftswesens übernahm. Daneben hatte er Verbands- und ehrenamtliche Tätigkeiten auf Gemeindeebene inne. Urs Spillmann tritt die Nachfolge von Roland Juen an, welcher der Sektion Asylbewerberbetreuung zwei Jahre vorstand und nun eine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft angenommen hat.
Die Sektion Asylbewerberbetreuung ist für die Unterbringung und Betreuung der dem Kanton Aargau zugewiesenen Asylsuchenden zuständig. In der Sektion sind derzeit 108 Mitarbeitende beschäftigt. In der Zentrale in Aarau arbeiten 16 Mitarbeitende in den Bereichen Gesundheitswesen, Krankenkassenadministration, Mutationswesen, Rechnungswesen, Beschäftigungsprogramme und im Liegenschaften- und Reparaturdienst. 92 Mitarbeitende arbeiten in den Regionalstellen. Die Regionalstellen sind die operativen Träger der Unterbringungs- und Betreuungsarbeit und stellen ausserdem den permanenten Kontakt zu den Gemeinden sicher.
Die Sektion Asylbewerberbetreuung des Kantonalen Sozialdienstes führt 5 Erstaufnahmezentren mit gesamthaft 324 Plätzen und 61 kantonale Unterkünfte mit insgesamt 1'366 Betten. Derzeit werden zudem im Auftragsverhältnis rund 800 Asylsuchende in 42 Gemeinden (Stand 1.1.2004) betreut. Der Sektionsleiter Asylbewerberbetreuung vertritt den Kanton in verschiedenen Kommissionen und Schweizerischen Vereinigungen. Zudem obliegen ihm auch allfällige konzeptionelle Arbeiten und, nach Genehmigung durch die Behörden, auch deren Umsetzung.