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Wasserkraft aus der Suhre soll Strombedarf für rund 1000 Haushalte abdecken :
Öffentliche Auflage von fünf Wasserkraftwerkprojekten der IBAarau vom 6. Juli bis 7. August 2017

Die fünf neuen Wasserkraftwerkprojekte der IBAarau Kraftwerk AG werden vom 6. Juli bis 7. August 2017 öffentlich aufgelegt. Diese Projekte decken den Strombedarf von rund 1000 Haushalten ab und leisten einen Beitrag zur regionalen Versorgung mit erneuerbarer Energie. Mit der Umsetzung wird die Längsvernetzung im Unterlauf der Suhre von Aarau bis Muhen wieder hergestellt und der Hochwasserschutz verbessert.

Bei den Kleinwasserkraftwerken an der Suhre kommen sogenannte Wasserkraftschnecken zum Einsatz. Das Wasser wird durch ein Schlauchwehr gestaut, welches bei Hochwasser vollständig abgesenkt werden kann. Eine erste Anlage dieser Art wurde vor sechs Jahren in Hirschthal in Betrieb genommen. Die Erfahrungen sind positiv und Verbesserungen in die neuen Projekte eingeflossen.

Für ihre geplanten Wasserkraftanlagen wählte die IBAarau Kraftwerk AG die Standorte früherer Nutzungen. An den Standorten Siebemättli (Aarau und Buchs), Suhrenmatte, Stampfi, Lochergrien (alle Buchs) und Zopf (Suhr) ist die Realisierung je eines Kleinwasserkraftwerks vorgesehen. Mit der Kombination Wasserkraftschnecke, Schlauchwehr und Fischaufstiegsanlage wird die freie Fischwanderung durch alle Staustufen ermöglicht. Verschiedene Hochwasserschutzmassnahmen erhöhen den Schutz vor Hochwasser und stellen den Abfluss von 100 m3/s sicher. Dies entspricht einem Hochwasser, das statistisch gesehen alle 100 Jahre einmal eintritt. Für den ökologischen Ausgleich sind insgesamt sieben Massnahmen enthalten, die abschnittweise vom Mündungsbereich der Suhre in Aarau bis nach Muhen umgesetzt werden.

Nach einer Projektierungsphase von sechs Jahren und regem Austausch mit den betroffenen Akteuren ersucht die IBAarau Kraftwerk AG um Konzessionserteilung und Projektgenehmigung der fünf Kleinwasserkraftwerke. Die fünf Projekte werden vom 6. Juli bis am 7. August 2017 öffentlich aufgelegt und können in den jeweiligen Standortgemeinden sowie beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt (Entfelderstrasse 22, Aarau) eingesehen werden.

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  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt