Wanderausstellung Auenschutzpark Aargau an der Olma eröffnet
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Auenschutzpark ist Regenerationsraum für Pflanzen, Tiere und Menschen
Anlässlich des 20-Jahr-Jubiläums des Auenschutzparks hat das Naturama Aargau eine Sonderausstellung präsentiert. Die erfolgreiche Ausstellung wurde nun in einen Infopavillon verwandelt. Dieser geht die nächsten drei Jahre auf Wanderschaft durch den Aargau. Die Wanderausstellung wurde heute Dienstag, 13. Oktober 2015 von Grossratspräsident Markus Dieth an der Olma in St. Gallen eröffnet.
Der Infopavillon tourt die nächsten drei Jahre durch den Kanton Aargau und informiert die interessierte Bevölkerung über die Auen und deren Bedeutung für die Artenvielfalt. Die Ausstellung gibt vielfältige Einblicke in den Lebensraum unserer Auen, erklärt deren Einzigartigkeit und lässt die Besucherinnen und Besucher an den nächtlichen Aktivitäten der Biber teilhaben Der Auenschutzpark ist Regenerationsraum für Pflanzen, Tiere und Menschen. Gerade im dicht besiedelten und weiterhin wachsenden Aargau sind Auen für den Menschen wichtig, denn sie bieten Erholungsräume in der Natur.
Grossratspräsident Markus Dieth hat am 13.Oktober 2015 an der Olma 2015 den Infopavillon über den Auenschutzpark eingeweiht. "Auen gehören zum Aargau." hielt Markus Dieth fest und sagte weiter, dass der Kanton Aargau "als einziger einen weitreichenden Auftrag für den Auenschutz in der Verfassung verankert hat."
Mit Annahme der Volksinitiative "Auen-Schutzpark – für eine bedrohte Lebensgemeinschaft" hat die Aargauer Bevölkerung am 6.Juni 1993 den Grundstein für einen schweizweit einzigartigen und in der Kantonsverfassung verankerten Auenschutzpark gelegt. In den letzten 20 Jahren wurde dieser Auenschutzpark auf ein Prozent der Kantonsfläche geschaffen.
Nach der Schaffung des Auenschutzparks gilt es die erreichte Qualität auf einer Fläche anderthalbmal so gross wie der Hallwilersee langfristig sicherzustellen. Dies ist eine Daueraufgabe, spielt doch die ursprüngliche Flussdynamik heute nur noch an wenigen Orten und nur abschnittsweise. Mit dem Auenschutzpark soll nicht ein museales Reservat geschaffen werden, in dem die Natur ganz einfach sich selbst überlassen wird. Vielmehr soll ein Netz von naturnahen Gebieten erhalten und wo möglich wiederhergestellt werden.