Hauptmenü

Alle Medienmitteilungen

Volksschüler-Zahl seit 1997 rückläufig :
Ergebnisse der Schulstatistik 2002

Nach einem starken Anstieg der Zahl der Schüler und Schülerinnen an den Aargauer Volksschulen der Jahre 1986 bis 1996 ist wieder eine rückläufige Tendenz feststellbar. Im November des Jahres 2002 zählten die Volksschulen inklusive Kindergarten 77'324 Schüler und Schülerinnen. Dies geht aus der neusten Schulstatistik hervor.

Die Schulstatistik wird jährlich anfangs November erhoben. Sie erfasst den Bestand an Schülern und Schülerinnen nach Schulart, Schulort, Geschlecht, Nationalität und zahlreichen weiteren Merkmalen. Im Rahmen der statistischen Auswertung dieser Angaben werden sowohl die aktuellen Strukturen der Schulen als auch, in Verbindung mit früheren Erhebungen, ihre zeitlichen Entwicklungen dargestellt und analysiert.

53 % Bezirksschülerinnen

Im Jahr 2002 lag der Anteil der Schülerinnen in der Realschule bei 45,4% und in der Sekundarschule praktisch ausgeglichen bei 49,5 . Auffallend ist dagegen der hohe Anteil der Schülerinnen in der Bezirksschule mit 53,3%. Seit 1977 lag der Frauenanteil in der Bezirksschule stets über 50%.

67 % kaufmännische Berufsschülerinnen

Insgesamt 5'118 Schüler und Schülerinnen besuchten im November 2002 eine kaufmännische Berufsschule. Der Frauenanteil betrug 67,5%. Ueberdurchschnittlich viele Schülerinnen zählten dabei die Verkaufsanlehre und die Ausbildung zur Verkäuferin mit 77,6% respektive 75,8%. Der Prozentsatz an ausländischen Berufsschülern liegt bei den kaufmännischen Ausbildungen bei 19,2%. Auffallend ist dabei der hohe Ausländeranteil in der Verkaufsanlehre. 67,2% der Jugendlichen, die eine Verkaufsanlehre machen, sind ausländischer Nationalität.

23 % Gewerbeschülerinnen

Der Frauenanteil liegt bei den Gewerbeschulen erheblich tiefer als bei den kaufmännischen Ausbildungen. Ueber alle Berufe gemittelt lag er 2002 bei 22,9%. Die prozentualen Anteile schwanken von Berufsgruppe zu Berufsgruppe erheblich. Mit über 90% sind in den Bereichen Körperpflege und Heilbehandlung extrem hohe Werte feststellbar.

Dagegen sind im Baugewerbe und in der Metall- und Maschinenindustrie mit unter der 2% Marke liegenden Werten nur sehr wenige Schülerinnen zu finden. Der Anteil an ausländischen Berufsschülern und -schülerinnen liegt an den Gewerbeschulen etwas tiefer als bei den kaufmännischen Ausbildungen. Auch hier fällt der hohe Ausländeranteil bei den gewerblichen Anlehren auf.

  • Staatskanzlei