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Vierte Sitzung der Plattform Aargau - Zürich in Zurzach :
Verkehrsprobleme im Limmattal sollen durch gemeinsame Anstrengungen gelöst werden

Zur diesjährigen Sitzung der Plattform Aargau - Zürich trafen sich die Zürcher Baudirektorin Dorothée Fierz, der Aargauer Baudirektor Peter C. Beyeler sowie Vertreter der Gemeinden, der regionalen Planungsverbände und verschiedener kantonaler Fachstellen von beiden Seiten der Kantonsgrenze am 9. November 2000 in Zurzach.

Die 1997 gegründete Plattform Aargau-Zürich (PAZ) hat zum Ziel, den Informationsaustausch zwischen den beiden Kantonen zu verbessern und die interkantonale Zusammen-arbeit zu inten-sivieren. Einmal jährlich treffen sich Vertreter der Gemeinden, der regionalen Planungsverbände sowie der kantonalen Verwaltungen von beiden Seiten der Kantonsgrenze, die vom Rhein im Norden bis zum Kanton Zug im Süden reicht, zu einer gemeinsamen Sitzung.

An der diesjährigen Sitzung, die von Regierungsrätin Dorothée Fierz geleitet wurde, liess sich die PAZ erstmals über die laufenden Projekte zur Landschaftsentwicklung im gemeinsamen Grenzraum informieren. Dabei konnte festgestellt werden, dass bei der Erarbeitung eines Erholungslenkungskonzeptes für die Reussebene bereits eine intensive Zusammenarbeit zwischen den zuständigen Fachstellen der beiden Kantone stattgefunden hat. Die Planungsgruppe der Region Knonaueramt informierte über das geplante Vorgehen zur Erarbeitung des Landschafts-entwicklungskonzeptes Reusstal.

Als weiterer Themenschwerpunkt wurden grossräumige Planungen im Verkehr behandelt. Im Rahmen der "S-Bahn-Vision" für den Lebens- und Wirtschaftsraum Zürich ist eine deutliche Angebotssteigerung der Zürcher S-Bahn sowie eine Ausdehnung der Verbindungen bis weit über die Kantonsgrenzen hinaus vorgesehen. In diesem Rahmen sind insbesondere auch eine weitere Verbesserung der Bahnverbindungen aus dem Aargau nach Zürich sowie neue Direktverbindungen in die Flughafenregion zu erwarten.

Eine eigentliche Knacknuss bilden die Probleme der Siedlungs- und Verkehrsentwicklung im dicht genutzten Grenzraum Limmattal. Hans Bohnenblust, Stadtpräsident von Dietikon, und Hans Peter Schär, Gemeinderat von Spreitenbach, orientierten über die ersten Ergebnisse einer diesbezüglichen Studie, die von der PAZ in Auftrag gegeben worden war. In der anschliessenden Diskussion bestand Einigkeit darüber, dass der zunehmende Einkaufs- und Pendlerverkehr in diesem Gebiet nur durch ein gemeinsames Vorgehen bewältigt werden kann. Zur Entlastung des Strassennetzes wird eine rasche Verbesserung der Erschliessung durch den öffentlichen Verkehr angestrebt.

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