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Verstärkte Zusammenarbeit in den Agglomerationen :
Erste Absichtserklärung zur Zusammenar-beit in Lenzburg unterzeichnet

Die Gemeinden der Agglomeration Lenzburg haben im Beisein von Landammann Peter C. Beyeler eine Absichtserklärung zur vermehrten Zusammenarbeit in Themen der Agglomerationspolitik unterschrieben.

65% der Aargauerinnen und Aargauer leben in Agglomerationen. Diese Gebiete haben eine wichtige volkswirtschaftliche und kulturelle Funktion, kämpfen aber gleichzeitig alle mit den gleichen Problemen: Im Vordergrund stehen die Brennpunkte Verkehr, Siedlungsqualität und Umwelt.

Am 24. März haben deshalb die Gemeinden der Agglomeration Lenzburg eine Absichtserklärung zur vermehrten regionalen Zusammenarbeit unterschrieben. Weitere Regionen werden diesem Beispiel folgen.

Das Projekt steht im Zusammenhang mit dem verstärkten Engagement des Bundes in der Agglomerationspolitik. Im Rahmen von sogenannten Agglomerationsprogrammen sollen Bund, Kantone und Gemeinden intensiver zusammenarbeiten, um die vielfältigen Herausforderungen, vor denen die urbanen Siedlungsräume heute stehen, koordiniert anzugehen. Als Bedingung für eine finanzielle Beteilung an einem Agglomerationsprogramm stellt der Bund die Forderung nach einer funktionierenden Trägerschaft. Die jetzt in Lenzburg unterzeichnete Absichtserklärung ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Sie ist eine Willensbekundung zur Zusammenarbeit, die aber noch keine rechtliche Wirkung hat.

In allen Regionen, wo Agglomerationsprogramme erarbeitet werden, werden in nächster Zeit solche Absichtserklärungen unterzeichnet. Es sind dies neben Lenzburg die Regionen Aarau, Zofingen, Baden, Brugg, Mutschellen und Fricktal.

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