Verbesserte Personalsituation an der Volksschule
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Rückgang der Fluktuation und weniger ausländische Lehrpersonen
Alle Vollzeitstellen an der Aargauer Volksschule konnten auf den Schuljahresbeginn rechtzeitig besetzt werden. Das Departement BKS verzeichnete weniger Kündigungen und es wurden gegenüber den Vorjahren weniger ausländische Lehrpersonen angestellt. Mit dem Schuljahr 2003/04 starten in sieben Gemeinden zehn Pilotklassen als Grund- oder Basisstufe.
Erneut konnte mit grossen Anstrengungen in den Gemeinden und mit Unterstützung durch das Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) alle Vollzeitstellen im Volksschulbereich besetzt werden. In 26 Fällen wurden Anstellungen von Lehrpersonen bewilligt, die keine stufen- oder fachgerechte Ausbildung mitbringen. In den Fächern Hauswirtschaft, Werken, bei der Logopädie und den Entlastungsstunden sind Teilzeitpensen noch nicht besetzt. Dieses Jahr sind 32 ausländische Lehrpersonen (31 aus Deutschland, eine Person aus Österreich) in den aargauischen Schuldienst eingetreten. Vor einem Jahr waren es noch 49 Lehrpersonen, vor zwei Jahren 52 Lehrpersonen, die im Ausland rekrutiert worden sind.
407 Kündigungen sind dem Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) gemeldet worden, 44 Kündigungen weniger als im Vorjahr, beziehungsweise 118 weniger als vor zwei Jahren. Bei insgesamt 6'800 Lehrpersonen, die an der Volksschule unterrichten, entspricht dies einer Fluktuationsrate von 5,9 Prozent (inkl. Stellenwechsel innerhalb des Kantons und inkl. Pensionierungen). Dass sich die Personalsituation an der Aargauer Volksschule erneut verbessert hat, führt Regierungsrat Rainer Huber hauptsächlich auf die angespannte wirtschaftliche Situation zurück. Anlässlich der traditionellen Medienkonferenz zum Schuljahresbeginn dankte Rainer Huber den über 9'000 Lehrpersonen für ihr grosses Engagement.
Entwicklung der Schülerzahlen
Die detaillierten statistischen Schülerzahlen liegen erst im Herbst vor, aufgrund der bewilligten Abteilungen können aber erste Trends aufgezeigt werden. Während an der Primarschule 19 Abteilungen weniger bewilligt wurden als im Vorjahr, nahm die Anzahl Abteilungen an der Realschule um 12, an der Sekundarschule um 14 und an der Bezirksschule um 7 Abteilungen zu. Insgesamt wurden dieses Jahr 17 Abteilungen mehr bewilligt.
Im Bereich Sekundarstufe II hat erfreulicherweise die Anzahl Eintritte an Gymnasien zugenommen. 918 Schülerinnen und Schüler sind in ein Gymnasium eingetreten, dies sind 87 mehr als im Vorjahr. Abgenommen hat hingegen die Anzahl der abgelegten Maturitätsprüfungen: 2002 waren es noch 966, dieses Jahr sind es 775 Schülerinnen und Schüler, die einen Maturaabschluss erworben haben. Bei der Berufsbildung ist der Rückgang der Eintritte bei den kaufmännischen Berufen markant: 1140 Lehrlinge sind letztes Jahr in eine kaufmännische Lehre eingetreten, dieses Jahr sind es noch 843 Lehrlinge.
Zehn Pilotklassen starten als Grund- oder Basistufe
Mit dem Schuljahr 2003/04 starten in sieben Aargauer Gemeinden insgesamt zehn Pilotklassen als Grund- oder Basisstufe. Der Aargauer Schulversuch wird zusammen mit Ostschweizer Kantonen durchgeführt. Interesse an einer Zusammenarbeit haben auch die Bildungsdirektorenkonferenz Zentralschweiz und der Kanton Bern angemeldet.