Untersuchungshäftling in der psychiatrischen Klink Königsfelden verstorben
Am Nachmittag des 7. Dezember 2009 verstarb ein Untersuchungshäftling in der psychiatrischen Klinik Königsfelden. Die genaue Todesursache ist noch nicht bekannt. Die entsprechenden Untersuchungen sind noch nicht abgeschlossen.
Der Mann, Jahrgang 1980, Schweizer Staatsbürger, befand sich vom 9. Juni bis am 4. Dezember 2009 in Untersuchungshaft im Bezirksgefängnis in Kulm. Am 19. Juni 2009 wurde die Untersuchungshaft seitens des Präsidenten der Beschwerdekammer des Obergerichts bis zum Eingang der Anklage beim Bezirksgericht Kulm verlängert. Nach Eingang der Anklage beim Bezirksgericht Kulm am 26. November 2009 verlängerte der Präsident des Bezirksgerichts Kulm am 27. November 2009 die Untersuchungshaft zur Sicherung der Hauptverhandlung, die auf Ende Januar 2010 geplant gewesen wäre. Dem mehrfach vorbestraften Mann wurde unter anderem Drogenhandel in grösserem Umfang vorgeworfen.
Das Vollzugspersonal des Bezirksgefängnisses Kulm erkannte am Freitag, 4. Dezember 2009 bereits erste Anzeichen einer möglichen Suizidgefahr und bot weisungsgemäss umgehend den Bezirksarzt auf. Dieser bestätigte die vermutete Suizidgefahr, weshalb der Mann am 4. Dezember 2009 umgehend in die psychiatrische Klinik Königsfelden eingewiesen wurde. Am 7. Dezember 2009 verstarb er in der psychiatrischen Klinik Königsfelden. Die genaue Todesursache wird derzeit im Rahmen der gesamten weiteren Untersuchungen im Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern abgeklärt.