Umsetzung der Gesamtkonzeption Lehrerinnen- und
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Pädagogische Hochschule Aargau hat sich gut positioniert
Der Regierungsrat legt dem Grossen Rat einen Abschlussbericht zur Umsetzung der Gesamtkonzeption Lehrerinnen- und Lehrerbildung GKLL vor. Gleichzeitig unterbreitet er dem Grossen Rat ein Planungskonzept zur zukünftigen Struktur der Ausbildung von Lehrpersonen der Sekundarstufe I.
Im Dezember 2000 hat der Grosse Rat die Gesamtkonzeption Lehrerinnen- und Lehrerbildung GKLL verabschiedet und damit die Eckwerte der zukünftigen Lehrerbildung auf Hochschulstufe festgelegt. Nach vierjähriger intensiver Aufbauarbeit ist die Umsetzung der GKLL nun abgeschlossen. Das Ergebnis ist beachtlich: Der institutionelle Aufbau der Pädagogik ist vollzogen, die vier Leistungsbereiche Ausbildung, angewandte Forschung und Entwicklung, Weiterbildung sowie Dienstleistungen sind auf Hochschulstufe etabliert. Die Pädagogische Hochschule (PH) Aargau hat sich im interkantonalen Umfeld bereits gut positioniert und erbringt insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung Leistungen, die gesamtschweizerisch Anerkennung finden.
Als einzige PH der Nordwestschweiz ist sie bereits voll in die Fachhochschule eingegliedert und den anderen Fachbereichen gleichgestellt. Damit ist sie mit Blick auf den geplanten Start der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) am 1. Januar 2006 in einer ausgezeichneten Ausgangsposition. Der Regierungsrat wird dem Grossen Rat noch in diesem Sommer einen entsprechenden Abschlussbericht vorlegen.
Gleichzeitig wird er ein Planungskonzept zur zukünftigen Struktur der Ausbildung von Lehrpersonen der Sekundarstufe I unterbreiten.
Geplante Struktur der Ausbildung von Lehrpersonen der Sekundarstufe I
An die künftige PH der FHNW ergeht ein Auftrag zur Abklärung und allfälligen Realisierung eines Studiengangs Sekundarstufe I, der ein dreijähriges Bachelorstudium an einer Universität und im Anschluss daran ein zweijähriges Masterstudium zur beruflichen Qualifizierung umfasst. Damit wird dem Anliegen einer vom Grossen Rat überwiesenen Motion entsprochen. Dieser Studiengang soll parallel zum bereits laufenden Studiengang Sek I geführt werden und die Bezirkslehrerausbildung ablösen.
Wie der bereits laufende Studiengang soll der neue Studiengang die gesamtschweizerische Anerkennung erlangen und für alle Schultypen der Oberstufe qualifizieren. Er dürfte für die Studierenden attraktiv sein, weil er den späteren Anschluss an Masterstudiengänge der Universitäten und an die Gymnasiallehrerausbildung gewährleistet und gute Möglichkeiten für weitere Karriereschritte bietet.
Die geplante Ausbildungsstruktur wird Schulpflegen und Schulleitungen in die Lage versetzen, je nach Schultyp und Anforderungen der Schule Lehrpersonen mit unterschiedlichem Ausbildungsprofil einzustellen und ihre Schule damit gezielt zu profilieren.
Der geplante Wechsel in der Ausbildungsstruktur hat auf die Geltung der bisherigen Diplome und auf die Besoldungen keine Auswirkungen.