Trotz Corona erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 für die Aargauische Kantonalbank (AKB)
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Ausschüttung von 67 Millionen Franken an den Kanton beantragt
Die grossrätliche Kommission für Volkswirtschaft und Abgaben würdigt die Aargauischen Kantonalbank für das drittbeste Ergebnis aller Zeiten und genehmigt den Geschäftsbericht 2020 einstimmig.
Die Kommission für Volkswirtschaft und Abgaben (VWA) genehmigte den Jahresbericht mit Jahresrechnung der Aargauischen Kantonalbank (AKB) einstimmig und erteilte dem Bankrat Entlastung. Die Kommissionsmitglieder zeigten sich sehr erfreut über das infolge der Krise unerwartet gute Resultat und bedankten sich bei der Bankleitung und den Mitarbeitenden für die geleistete Arbeit.
Trotz der weltweit grassierenden Pandemie und ihren Auswirkungen auf die Wirtschaft kann die AKB auf ein sehr gutes Geschäftsjahr 2020 zurückblicken. Mit 192,9 Millionen Franken konnte das drittbeste Ergebnis aller Zeiten erzielt werden. Auch der Geschäftsertrag erzielte mit 408,7 Millionen Franken einen neuen Höchstwert. Der Jahresgewinn lag aufgrund von höheren Einlagen in die Reserven für allgemeine Bankrisiken mit 138,2 Millionen Franken rund 6,3 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Ausschüttung an den Kanton
Der Regierungsrat beantragt in seiner Botschaft in Absprache mit dem Bankrat eine Ausschüttung von 67 Millionen Franken, was dem Budgetwert 2021 entspricht. Aufgrund des guten Ergebnisses wird trotz der Corona-Pandemie eine Ausschüttung beantragt.
Die Kommission genehmigte den Geschäftsbericht 2020 einstimmig. Diskutiert wurden Fragen zur Nachhaltigkeit, zum Frauenanteil vor allem auf Kaderstufe, oder aber zu den Auswirkungen von Corona und den damit verbundenen oder generellen Risiken der nächsten Jahre.
Der Geschäftsbericht der AKB wird im Grossen Rat voraussichtlich Ende Juni beraten.