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Tätigkeitsbericht 2010 des Aargauer Kuratoriums :
Der ausführliche Bericht des Aargauer Kuratoriums über seine Förderung des künstlerischen Schaffens im Jahr 2010 ist erschienen.

Die Jahresrechnung 2010, die Liste aller gesprochener Beiträge und die statistischen Angaben werden begleitet von Berichten der Präsidentin Irene Näf-Kuhn und aller Fachbereichsvorsitzenden zu Schwerpunkten ihrer Arbeit.

Die professionell gestaltete Publikation legt im Detail Rechenschaft ab über die Verwendung des Kuratoriumskredits: Sie führt sämtliche im Jahr 2010 ausbezahlten Förderbeiträge des zeitgenössischen Kunstschaffens aller Sparten wie auch alle in diesem Zusammenhang getätigten Ausgaben auf. Ergänzt werden die Informationen mit interessanten statistischen Angaben und Berichten aller Fachbereichsvorsitzenden und der Kuratoriumspräsidentin Irene Näf-Kuhn über ihre Arbeitsbereiche.

Anzahl Gesuche, Kuratoriumskredit, Auszahlungen

Im Berichtsjahr 2010 behandelte das Aargauer Kuratorium 861 Gesuche (874 im Vorjahr, -1.5 %) und sprach für 422 davon einen Beitrag (444 im Vorjahr, - 5.0 %). Der Kuratoriumskredit betrug 6'200'000 Franken im Jahr 2010 (6'140'000 im Vorjahr, + 0,1 %).

Ausbezahlt wurden 2010 in den einzelnen Fachbereichen folgende Beitragssummen (in Franken):

Bildende Kunst: 449'309.00
Film: 414'450.00
Jazz: 104'600.00
Jugendkultur: 73'500.00
Klassik: 1'511'709.65
Literatur: 324'538.00
Rock/Pop: 154'600.00
Spartenübergreifendes: 868'600.00
Tanz/Theater: 2'041'320.66
Lebenshaltungskosten Ateliers: 158'478.21
Total ausbezahlte Beiträge: 6'101'105.52
Betrieb, Spezialprojekte: 406'778.18
Total Auszahlungen: 6'507'833.70
Vermietung Pariser Atelier: - 7'883.70
Total Ausgaben: 6'500'000.00
Kuratoriumskredit: 6'200'000.00


In Kompensation mit den bewilligten Mitteln für die Abteilung Kultur konnte der Kuratoriumskredit im Jahr 2010 für die Auszahlung eines Betriebsbeitrages an das Künstlerhaus Boswil um 300'000 Franken überschritten werden.

Niedriger Aufwand für Betrieb und Spezialprojekte

Die Infrastrukturkosten für die Geschäftsstelle und die Lohnkosten ihrer 310 Stellenprozente laufen über das Staatsbudget. Sitzungsgelder und Reisespesen der elf ehrenamtlich arbeitenden Kuratoriumsmitglieder werden über ein separates Konto abgewickelt. Diese Faktoren führen dazu, dass der betriebliche Aufwand sich auf Projekte wie Publikationen, Beitragsfeier, Beteiligung an der "Auswahl", der Jahresausstellung der Aargauer Künstlerinnen und Künstler im Aargauer Kunsthaus, Miete der Auslandateliers und im Rechnungsjahr den Wettbewerb "zu Tisch" reduziert, auf Projekte also, die zur Hauptsache sehr eng mit der Förderung des künstlerischen Schaffens verknüpft sind. Weitaus der grösste Teil des Kuratoriumskredits, rund 92 Prozent, fliesst also direkt in die Förderung des zeitgenössischen künstlerischen Schaffens.

Gedruckte oder elektronische Publikation

Die gedruckte Ausgabe des Tätigkeitsberichts 2010 des Aargauer Kuratoriums ging am 6. April in den Versand. Zusätzliche Exemplare können auf der Geschäftsstelle kostenlos bestellt werden. Die elektronische Ausgabe findet sich auf Kuratoriumswebsite unter: Publikationen

  • Departement Bildung, Kultur und Sport