Tätigkeitsbericht 2009 des Aargauer Kuratoriums
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Das Aargauer Kuratorium legt den ausführlichen Bericht über seine Förderung kultureller Aktivitäten im Jahr 2009 vor.
Die Jahresrechnung 2009, Statistisches und die Liste aller gesprochener Beiträge werden begleitet von den Berichten der Fachgruppenvorsitzenden und der Präsidentin, Irene Näf-Kuhn. Das zur Tradition gewordene "Surplus" ist diesmal eine kleine, klug gestaltete Sonderpublikation, die in Wort und Bild einen Rückblick auf die Jubiläumsveranstaltung "40 Jahre Aargauer Kuratorium" gibt.
Die professionell gestaltete 48-seitige Publikation legt im Detail Rechenschaft ab über die Verwendung des Kuratoriumskredits und alle im Jahr 2009 gesprochenen Förderbeiträge. Die Präsidentin und alle Fachvorsitzenden berichten über Schwerpunkte ihrer Arbeitsbereiche. Zur Tradition geworden ist das so genannte "Surplus". Diesmal ist es eine kleine Sonderpublikation, die in kluger Gestaltung Stimmungen und Inhalte des Festakts zum 40-jährigen Jubiläum des Aargauer Kuratoriums vermittelt. Abgedruckt sind die beiden viel beachteten Reden der Kuratoriumspräsidentin und des Festredners Dr. David Bosshart, Trendforscher und CEO des Gottlieb Duttweiler Instituts. David Bosshart sprach zum Thema "Die Zukunft der Kultur".
Anzahl Gesuche, Kuratoriumskredit, Auszahlungen
Das Aargauer Kuratorium behandelte im Jahr 2009 874 Gesuche (843 im Vorjahr; +3,7%) und sprach für 444 (Vorjahr 454; -2,2%) einen Beitrag. Der Kuratoriumskredit 2009 betrug 6'140'000 Franken (Vorjahr 5'985'00; +2,6%).
Ausbezahlt wurden im Jahr 2009 in den einzelnen Fachbereichen folgende Beitragssummen (in Franken):
Spartenübergreifendes: 738'000.00
Jugendkultur: 86'000.00
Theater, Tanz: 1'769'671.68
Literatur: 334'800.00
Bildende Kunst: 446'558.55
Film: 583'100.00
Audiovisueller Wettbewerb: 212'000.00
Klassik: 1'058'353.05
Jazz: 137'600.00
Rock/Pop: 135'006.00
Atelieraufenthalte: 168'173.25
Total ausbezahlte Beiträge: 5'669'262.53
Betrieblicher Aufwand: 479'406.67
Total Auszahlungen: 6'148'669.20
Vermietung Pariser Atelier: - 8'669.20
Kuratoriumskredit: 6'140'000.00
Niedriger betrieblicher Aufwand
Die elf Kuratorinnen und Kuratoren erhalten für ihre ehrenamtliche Facharbeit lediglich Sitzungsgelder, die nicht über den Kuratoriumskredit, sondern über ein separates Budget abgewickelt werden. Zudem laufen die Infrastrukturkosten der Geschäftsstelle samt Lohnkosten für die 310 Stellenprozent über das Staatsbudget. Diese Faktoren tragen massgeblich dazu bei, dass der betriebliche Aufwand tief bleibt und dass weitaus der grösste Teil des Kuratoriumskredits direkt für die der Kulturförderung zur Verfügung steht. Der betriebliche Aufwand von Fr. 479'406.67 (Vorjahr 442'844.59; + 8,3 %) beinhaltet vor allem Öffentlichkeitsarbeit, Publikationen, Miete und Nebenkosten der fünf Auslandateliers, Jurierungsunkosten, Beitragsfeier, Kostenbeteiligung an der "Auswahl", der Jahresausstellung der Aargauer Künstlerinnen und Künstler und im Berichtsjahr Aktivitäten rund um das 40-jährige Kuratoriumsjubiläum.
Elektronische oder gedruckte Publikation
Der Tätigkeitsbericht 2009 des Aargauer Kuratoriums und die Sonderpublikation zum Festakt sind als PDF-Dateien auf der
WEbseite des Kuratoriums abrufbar.