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Tätigkeitsbericht 2008 des Aargauer Kuratoriums :
Das Aargauer Kuratorium legt den ausführlichen Bericht über seine Tätigkeit als Institution der Kulturförderung im Jahr 2008 vor

Die Jahresrechnung 2008, statistische Informationen und die Liste sämtlicher im Jahr 2008 gesprochener Beiträge stehen neben den Berichten der Fachgruppenvorsitzenden und der Präsidentin, Irene Näf-Kuhn. Das zur Tradition gewordene Surplus visualisiert in eindrücklicher Weise die Individualförderung der Jahre 1970 bis 2008.

Die 52 Seiten starke, professionell gestaltete Publikation legt im Detail Rechenschaft ab über die Verwendung des Kuratoriumskredits und macht alle im Jahr 2008 gesprochenen Beiträge transparent. In ihren Berichten informieren die Präsidentin und alle Fachvorsitzenden über Schwerpunkte ihrer Arbeits- und Förderbereiche. Zur Tradition geworden ist das so genannte "Surplus". Diesmal visualisieren Redaktion und Grafik die Individualförderung des Aargauer Kuratoriums der Jahre 1970 bis 2008 ein Beitrag zum Jubiläumsjahr 2009, in dem 40 Jahre seit der ersten, konstituierenden Sitzung des Fördergremiums vergangen sind.

Anzahl Gesuche, Kuratoriumskredit, Auszahlungen

Im Jahr 2008 gingen 843 Gesuche und individuelle Anmeldungen zu Jurierungen ein, für 454 davon sprach das Aargauer Kuratorium einen Beitrag. Der Kuratoriumskredit 2008 betrug 5 985 000 Franken. Ausbezahlt wurden in den einzelnen Fachbereichen folgende Beitragssummen (in Franken):

Spartenübergreifendes 772 000,00
Jugendkultur 69 000,00
Theater, Tanz 2 162 432,56
Literatur 271 109,40
Bildende Kunst 427 592,00
Film 369 500,00
Klassik 1 032 423,70
Jazz 140 000,00
Rock/Pop 149 331,00
Atelieraufenthalte 158 339,10
Total ausbezahlte Beiträge 5 551 727,76
Betrieblicher Aufwand 442 844,59
Total Auszahlungen 5 994 572,35
Rückerstattungen - 9 572,35
Kuratoriumskredit 5 985 000,00

Niedriger betrieblicher Aufwand

Die elf Kuratorinnen und Kuratoren arbeiten ehrenamtlich und erhalten lediglich Sitzungsgelder, welche über ein separates Budget abgewickelt werden. Die Infrastrukturkosten der Geschäftsstelle samt Lohnkosten für die 310 Stellenprozent laufen über das Staatsbudget. Der betriebliche Aufwand bleibt deshalb tief, der weitaus der grösste Teil des Kuratoriumskredits steht der Kulturförderung zur Verfügung. Der betriebliche Aufwand von 442 844,59 Franken stellt vor allem Ausgaben dar im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Publikationen, Miete und Nebenkosten der fünf Auslandateliers, Jurierungsunkosten, Beitragsfeier und Kostenbeteiligung an der "Auswahl", der Jahresausstellung der Aargauer Künstlerinnen und Künstler.

Elektronische oder gedruckte Publikation

Der Tätigkeitsbericht 2008 des Aargauer Kuratoriums ist als PDF-Datei auf der Kuratoriumswebsite www.ag.ch/kuratorium > Tätigkeitsbericht 2008verfügbar. Er kann als gedruckte Publikation auch kostenlos auf der Geschäftsstelle bezogen werden: kuratorium@ag.ch oder 062 835 23 10.

  • Departement Bildung, Kultur und Sport