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Tätigkeitsbericht 2007 des Aargauer Kuratoriums

Das Aargauer Kuratorium hat den ausführlichen Bericht über seine Tätigkeit als Institution der Kulturförderung im Jahr 2007 publiziert

Neben dem Bericht der Präsidentin Irene Näf-Kuhn und Informationen aus allen Fachbereichen, beinhaltet der Tätigkeitsbericht 2007 des Aargauer Kuratoriums die detaillierte Jahresrechnung, statistische Informationen zu den Gesuchen und die Liste sämtlicher im Jahr 2007 gesprochener Beiträge. In einem Sonderteil setzen sich Redaktion und Gestalter mit Fragen der Corporate Identity und der Kommunikation auseinander.

Die 58 Seiten starke, professionell gestaltete Publikation legt im Detail Rechenschaft ab über die Verwendung des Kuratoriumskredits und macht alle im Jahr 2007 gesprochenen Beiträge transparent. In ihren Wortbeiträgen informieren die Präsidentin und alle Fachvorsitzenden über Schwerpunkte ihrer Arbeits - und Förderbereiche. Zur Tradition geworden ist das so genannte "Surplus". Diesmal beleuchten Redaktion und Grafik auf ernsthaft-spielerische Weise Aspekte der Kommunikation und Gesetzmässigkeiten der Logoverwendung.

Anzahl Gesuche, Kuratoriumskredit, AuszahlungenIm Jahr 2007 gingen 823 Gesuche und individuelle Anmeldungen zu Jurierungen ein, für 447 davon sprach das Aargauer Kuratorium einen Beitrag. Der Kuratoriumskredit 2007 betrug 5'557'000 Franken. Ausbezahlt wurden in den einzelnen Fachbereichen folgende Beitragssummen (in Franken):

Spartenübergreifendes: 701'200.00
Erwachsenenbildung: 102'825.50
Jugendkultur: 77'000.00
Theater: 1'723'819.56
Literatur: 325'050.00
Bildende Kunst: 401'930.45
Film: 351'100.00
Klassik: 1'314'986.85
Jazz: 98'500.00
Rock/Pop: 168'100.00
Atelieraufenthalte: 174'417.65
Total ausbezahlte Beiträge: 5'438'930.01
Betrieblicher Aufwand: 349'487.19
Total Auszahlungen: 5'788'417.20
Rückerstattungen: -13'417.20
Kuratoriumskredit: 5'557'000.00

Niedriger betrieblicher Aufwand

Die elf Kuratorinnen und Kuratoren arbeiten auf ehrenamtlicher Basis. Für ihre Arbeit erhalten sie lediglich Sitzungsgelder, welche über ein separates Budget abgewickelt werden. Die Infrastrukturkosten der Geschäftsstelle samt Lohnkosten für die 310 Stellenprozent laufen über das Staatsbudget. Aus diesem Grund fällt der betriebliche Aufwand so niedrig aus und der weitaus grösste Teil des Kuratoriumskredits kann direkt in die Kulturförderung fliessen. Der betriebliche Aufwand von 349'487.19 Franken stellt vor allem Ausgaben dar im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Publikationen, Miete und Nebenkosten der vier Auslandateliers, Jurierungsunkosten, Beitragsfeier und Kostenbeteiligung an der "Auswahl", der Jahresausstellung der Aargauer Künstlerinnen und Künstler.

Elektronische oder gedruckte Publikation

Der Tätigkeitsbericht 2007 des Aargauer Kuratoriums ist als PDF-Datei auf der Kuratoriumswebsite www.ag.ch/kuratorium/de/pub/publikationen.php verfügbar. Er kann als gedruckte Publikation auch kostenlos auf der Geschäftsstelle bezogen werden: kuratorium@ag.ch oder 062 835 23 10.

  • Departement Bildung, Kultur und Sport