Tätigkeitsbericht 2000 des Aargauer Kuratoriums
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Den Jahreskredit bis auf den letzten Franken aufgebraucht
Dem Aargauer Kuratorium standen im vergangenen Jahr Fr. 4?820?000.- für die Förderung des aktuellen Kulturschaffens zur Verfügung. Der von Klauser Weibel Design gemäss neuem Erscheinungsbild sehr ansprechend und übersichtlich gestaltete Tätigkeitsbericht gibt detailliert Auskunft über sämtliche Beiträge und anfallende Kosten der Institution, welche für die Förderung des aktuellen Kulturschaffens im Kanton Aargau verantwortlich ist.
Der Kuratoriumskredit 2000 in der Höhe von Fr. 4'820'000.- entsprach knapp der Hälfte des allerdings nicht voll ausgeschöpften Kulturprozents. Das Aargauer Kuratorium hat davon gesamthaft rund Fr. 4'525'600.- an Beiträgen an Kulturinstitutionen und individuelle Kulturschaffende ausbezahlt, nämlich für:
Erwachsenenbildung: 220'500.-
Spartenübergreifende Institutionen/
Aktivitäten 914'300.-
Jugendkultur 20'000.-
Wissenschaft 9'000.-
Theater 1'760?600.-
Literatur 194'400.-
Bildende Kunst 472'600.-
Film 124'700.-
"Klassik"/Jazz 755'900.-
Rock/Pop 53?600.-
Die restlichen rund Fr. 294'400.- wendete das Aargauer Kuratorium u.a. für die jährlichen Unkosten der Jurierungen in den Bereichen Literatur, Theater, bildende Kunst, Film, "Klassik"/Jazz und Rock/Pop, für die Übergabefeiern der Beiträge, für die Nebenkosten der sechs Auslandateliers (z.B. Miete) und für die Betriebskosten des Sekretariats (Publikationen, Dokumentation usw.) auf. Büros und Löhne der Sekretariatsmitglieder müssen nicht aus dem Kuratoriumskredit gedeckt werden, sondern werden vom Departement Bildung, Kultur und Sport zur Verfügung gestellt.
Aufgeteilt nach Kulturbereich listet der Tätigkeitsbericht jeden einzelnen gesprochenen Beitrag auf und bietet interessante Hintergrundinformation aus den einzelnen Fachgruppen und aus dem Präsidium. Interessierte können den gedruckten Tätigkeitsbericht gratis beziehen beim Sekretariat des Aargauer Kuratoriums (Bahnhofstrasse 70, 5001 Aarau, 062.835.23.10; kuratorium@ag.ch).