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Suizid im Bezirksgefängnis Aarau-Telli :
Untersuchungshäftling erhängte sich in seiner Zelle

In der Nacht vom 11. / 12. Januar 2011 verübte ein Untersuchungsgefangener im Bezirksgefängnis Aarau-Telli Suizid. Er erhängte sich in seiner Zelle kniend mit der elastischen Bundschnur seiner Fleece-Jacke am Wasserhahn.

Der Mann, Jahrgang 1954, italienischer Staatsbürger, wurde am 13. Dezember 2010 verhaftet und in das Bezirksgefängnis in Aarau überführt. Ihm wurden mehrere massive Gewaltdelikte zum Nachteil seiner Ehefrau vorgeworfen.

Gemäss ersten Abklärungen gab es im Vorfeld keine Hinweise auf einen drohenden Suizid. Im Verlauf des 11. Januar 2011 sowie in den voran gegangenen Tagen hatte der Verstorbene mehrmals Kontakt mit dem Gefängnispersonal und dem polizeilichen Sachbearbeiter. Diesen Personen gegenüber hatte er keine Suizidabsichten geäussert oder angedeutet. Es bestanden auch keine anderen Anhaltspunkte für psychische Störungen oder Krankheiten.

Praxisgemäss wurde durch die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau ein Untersuchungsverfahren eröffnet.

  • Departement Volkswirtschaft und Inneres