"Stille ist zu einem Luxus geworden"
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Info-Zelt des Baudepartements zum Thema Lärm auf dem Schlossbergplatz Baden
Mit einer Ausstellung auf dem Schlossbergplatz in Baden machten verschiedene Fachstellen des Kantons am 20. April 2005 auf die Lärmproblematik aufmerksam und informierten über die entsprechenden Massnahmen im Aargau. Der Event fand im Rahmen des "Internationalen Tags gegen den Lärm" statt, welcher zum 8. Mal europaweit begangen wurde.
Ein Viertel der Aargauer Bevölkerung fühlt sich zu Hause oder am Arbeitsplatz durch Lärm gestört. Eine anhaltende störende Beschallung kann Stress verursachen und zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Das Aargauer Baudepartement beteiligte sich darum mit einer Informations-Ausstellung auf dem Badener Schlossbergplatz am "Internationalen Tag gegen den Lärm", welcher am 20. April 2005 zum 8. Mal europaweit stattfand. Mit dem Event sollten breite Bevölkerungsschichten für die Lärm-Problematik sensibilisiert werden.
"Stille ist zu einem Luxus geworden, den sich immer weniger gönnen können", meinte denn auch Regierungsrat und Baudirektor Peter C. Beyeler in seiner Grussbotschaft im Lärm-Informations-Zelt auf dem Badener Schlossbergplatz. Der Lärmsanierung im Kanton komme hohe Priorität zu, betonte Beyeler. Die Lärmbekämpfung sei jedoch nicht nur Aufgabe des Staates: Jeder und jede könne zur Lärmreduktion beitragen, bei Autofahrenden zum Beispiel durch eine niedrigtourige Fahrweise.
In der Ausstellung in Baden informierten Fachleute des Kantons von 10.00 - bis 17.00 Uhr über die verschiedenen Lärmarten (Strassenlärm, Fluglärm, Schiesslärm und Bahnlärm) sowie über den aktuellen Stand der Lärmsanierung im Aargau. Zusätzlich konnte die Messung des Strassenlärms vor Ort mitverfolgt werden.
Der "Internationale Tag des Lärms" wird in der Schweiz getragen von der "Schweizerischen Gesellschaft für Akustik", dem "Cercle Bruit" (Lärmsfachstellen der Kantone), der "Schweizerischen Liga gegen den Lärm" sowie den "Aerztinnen und Aerzten für Umweltschutz".