Steuerinformatik der Gemeinden wird erneuert
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Regierungsrat verabschiedet Botschaft
Die seit 2001 in Betrieb stehende Informatik für die Veranlagung der natürlichen Personen (VERANA) wird technisch erneuert. Damit wird die künftige Betriebssicherheit gewährleistet und die Grundlage für E-Government-Funktionen geschaffen. Der Regierungsrat hat am 10. Juni 2015 die Botschaft verabschiedet.
Heute nutzen sämtliche aargauischen Gemeinden das Informatiksystem VERANA. Das System wurde vom Kanton in Zusammenarbeit mit den Gemeinden entwickelt und ermöglicht eine auf die aargauischen Verhältnisse ausgerichtete effiziente Veranlagungstätigkeit. Die Wartbarkeit und Betriebssicherheit der über 15-jährigen Software wird aber zunehmend problematischer. Auch verursacht der heutige dezentrale Betrieb beträchtlichen Installations- und Betreuungsaufwand für die Gemeinden. Deshalb wird das System auf eine neue technische Grundlage migriert und in die bestehende, zentrale Applikations-Infrastruktur des Kantons eingebunden. Damit werden die künftige Betriebssicherheit sichergestellt, die Wirtschaftlichkeit durch vermehrte Automatismen verbessert und die Grundlagen für den Weiterausbau – beispielsweise für E-Government-Funktionen – geschaffen.
Finanzierung durch die Gemeinden
Mit der vorliegenden Botschaft wird ein Verpflichtungskredit von 9,6 Millionen Franken und ein wiederkehrender Kredit für Wartung und Betrieb von jährlich 1,2 Millionen Franken beantragt. Da das Informatiksystem VERANA das zentrale Instrument für die Veranlagungstätigkeit der Gemeinden ist, tragen die Gemeinden die Investitions- und Betriebskosten. Die Investitionskosten werden im Zeitraum 2016 bis 2019 über befristete Beiträge verrechnet. Sie basieren für jede Gemeinde auf einem jährlichen Beitrag von sechs Franken pro steuerpflichtige Person. Die künftigen jährlichen Betriebsgebühren der neuen Informatik werden erst 2018 festgelegt.
Weitere Unterlagen unter folgendem Link: Grosser Rat