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Startschuss im Wohnstandort-Wettbewerb Aargau :
Die Planungsphase beginnt. Der Kanton Aargau setzt Zeichen in der Wohn- und Siedlungsentwicklung.

Fünfzehn Architektenteams stellen in den kommenden drei Monaten ihre Erfahrung, ihr Know-how und ihre Kreativität in den Dienst der Wohnqualität im Kanton Aargau. An fünf ausgewählten Standorten soll im Rahmen eines Wettbewerbs zukunftsgerichteter Wohn- und Lebensraum entstehen.

Mit einer Informationsveranstaltung ist für die fünfzehn eingeladenen Architektenteams der Startschuss zum "Wohnstandort-Wettbewerb Aargau" gefallen. Für fünf ausgewählte Areale in den Gemeinden Laufenburg, Neuenhof, Oberentfelden, Muri und Zofingen wird ein Wettbewerbsverfahren in Form von Studienaufträgen durchgeführt. Ziel ist es einerseits, an diesen fünf konkreten Standorten qualitativ hochstehenden, bedürfnisgerechten und energieeffizienten Wohn- und Lebensraum entstehen zu lassen. Andererseits werden die Erkenntnisse, Ideen und Konzepte aus dem Wettbewerb generelle Impulse für die Entwicklung von zeitgemässen Wohnangeboten liefern.

Zusammen mit den jeweiligen Gemeindebehörden und Grundeigentümern haben die Projektverantwortlichen die zum Wettbewerb eingeladenen Architektenteams mit ihrer Aufgabe sowie den Wettbewerbsbedingungen vertraut gemacht.

Wichtige Beurteilungskriterien für die Planungs- und Entwurfsarbeiten sind die städtebauliche Eingliederung, die Wirtschaftlichkeit, die Anpassungsfähigkeit an veränderliche gesellschaftliche Bedürfnisse sowie ökologische Aspekte wie etwa die Schonung von Ressourcen.

"Was Sie für diese Areale schaffen, soll über die Kantonsgrenzen hinaus Signalcharakter haben", erklärte Regierungsrat Peter C. Beyeler, Vorsteher des im Projekt federführenden Departements Bau, Verkehr und Umwelt in seinem Eröffnungsreferat den anwesenden Architekten. "Die Wettbewerbteams können jetzt den Beweis antreten, dass attraktives, urbanes Wohnen weder zu Lasten des Menschen noch zu Lasten von Natur und Umwelt gehen muss."

Neben dem städtebaulichen Charakter der fünf Wettbewerbsareale wurden an der Kick-off-Veranstaltung insbesondere auch die Vorstellungen und Erwartungen der involvierten Gemeinden und Grundeigentümer thematisiert. Weitere Impulse für die anstehende kreative Arbeit lieferten Kurzreferate durch Mitglieder des Beurteilungsgremiums zu den Themen Raumentwicklung, Städtebau sowie Kommunikation in der Architektur.

Pro Areal werden je drei Architekturteams beauftragt. Bereits Mitte Mai sind dem Beurteilungsgremium erste Ideen und Vorstellungen zu präsentieren. Danach haben die Teams Zeit, ihre Arbeiten bis Mitte Juli zu finalisieren. Die Jurierung der Wettbewerbsbeiträge findet im August 2008 statt.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt